Politisches Lernen in der dualen Ausbildung: Ansprüche – Wirklichkeit – Herausforderungen (PoLdA)

Laufzeit: 2016 bis 2019

Ziel des Projekts ist es, erstmals die betrieblichen und beruflichen Lebenswelten für das politische Lernen von Auszubildendenin der dualen Berufsausbildung zu berücksichtigen und damit einer immer weiter voranschreitendenEntkoppelung politischen und betrieblichen Lernens zu entgegnen. Politische Bildung verfolgt das Ziel politischer Mündigkeit ihrer Adressat/-innen. Im Fokusprojekt wird diese Zielformulierungauf Auszubildende in der dualen Ausbildung und damit auf eine in der politikdidaktischen Forschungsträflich vernachlässigte Gruppe bezogen. Lernen in der dualen Ausbildung stellt insofern eine Besonderheit dar, daneben dem schulischen Lernort ein betrieblicher hinzukommt. Forschungen zeigen, dass auch diese Orte belastbareAuswirkungen auf das Verständnis von Gesellschaft haben (Heinz 2000). Inwiefern sich das Lernen an den o.g.Orten auf politisches Lernen auswirkt, ist jedoch weitgehend unerforscht. Aufgrund dieses Forschungsdesideratswird untersucht, inwiefern beide Lernorte (Berufliche Schule und Betrieb) Auswirkungen auf das Verständnis vonTeilhabe und damit auf das Konzept der Bürgerschaft haben. Hierzu werden Auszubildende in unterschiedlichenAusbildungsberufen sowie Ausbilder/-innen und Lehrende in einer qualitativen Studie befragt.

 

Kontakt:

Dr. Eva Anslinger
Telefon: +49 (0) 421 - 218 56 712
E-Mail: eva.anslinger(at)uni-bremen.de

Christine Barp
Telefon: +49(0)421 – 218 56 709
E-Mail: barp(at)uni-bremen.de

Finanzierung:

Zentrale Forschungsförderung der Universität Bremen