Im Sommer 2007 wurde die Universität Bremen in den Kreis der Hochschulen aufgenommen, die mit dem Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ ausgezeichnet wurden. Unter Federführung der Arbeitsstelle Chancengleichheit wird seitdem jährlich ein Entwicklungsbericht vorgelegt. Eine Rezertifizierung findet alle drei Jahre statt, für die Universität Bremen fand diese erstmalig im Jahr 2010 statt. Weitere Informationen finden Sie im Familienportal der Universität Bremen.
Die ZKFF war bei der ersten Ziel- und Maßnahmeentwicklung auf Universitätsebene einbezogen und ist nach wie vor aktiv an dem Zertifizierungsprozess beteiligt. Thematisch stehen zwei Schwerpunkte dabei im Vordergrund: Im Rahmen des Projekts „Studentinnenförderung“, das sich an Studentinnen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer richtet, wird die Frage Vereinbarkeit von Studium/Arbeit und Beruf systematisch aufgegriffen. Umfassende Informationen zu diesem Projekt können Sie auf der dazugehörigen Website nachlesen.
Zudem steht die Zentrale Frauenbeauftragte als Ansprechpartnerin für „Pflegende Angehörige“ zur Verfügung.
Das Projekt „Vielfalt als Chance“ der CHE Consult GmbH zielt darauf ab, dass Hochschulen durch mehr Informationen über ihre Studierenden lernen, besser auf deren Bedürfnisse einzugehen. Mit der von CHE initiierten Quest-Befragung soll herausgefunden werden: Wer sind ihre Studierenden? Mit welchen „Hintergründen“ kommen sie an und mit welchen Schwierigkeiten und Problemen setzen sie sich in ihrem Studium auseinander? Was gefällt ihnen an ihrem Studium und welche Verbesserungsmöglichkeiten sehen sie? Die Zentrale Frauenbeauftragte ist an diesem Projekt beratend beteiligt.
Das Projekt „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der CHE fördert Anschubprojekte für ein Diversity-gerechteres und erfolgreiches Studium. Die Universitätsleitung beteiligt sich mit dem Konzept „Universität Bremen: Vielfalt als Tradition und Zukunft“ am Benchmarking-Club der am Projekt beteiligten Hochschulen zur Entwicklung und Durchführung eines Diversity-Auditierungsverfahrens. Die Zentrale Frauenbeauftragte ist an diesem Projekt mit beratender Stimme beteiligt.