Kolleg Reflective Practice

Arbeitsformate und Inhalte

Leitbildentwicklung eines Reflective Practitioner


Die erfolgreiche Umsetzung des Gesamtprojekts wird begleitet und gewährleistet durch das am Zentrum für Lehrerbildung angesiedelte Kolleg Reflective Practice. Das Kolleg setzt sich aus allen am Projekt Beteiligten zusammen, fördert deren Austausch und begleitet das Projekt „Schnittstellen gestalten“ während der gesamten Laufzeit in theoretischen und methodischen Fragen. Begonnen wurde mit der Entwicklung eines projektspezifischen Leitbilds zum Konzept Reflective Practitioner.

Das Kolleg Reflective Practice findet 1x im Semester während der gesamten Projektlaufzeit statt.
Das Leitbild befindet sich kontinuierlich in der Weiterentwicklung und wird als Teil eines Working Paper Anfang 2018 in Form einer Sonderausgabe des Magazins für Lehre und Studium an der Universität Bremen „Resonanz“ veröffentlicht. Informationen zur „Resonanz“: www.uni-bremen.de/forsta/Resonanz

1. Kolleg am 03.06.2016

Beginn der Entwicklung eines projektspezifischen Leitbilds zum Konzept des Reflective Practitioner

Das Kolleg Reflective Practice hat sich zum Ziel gesetzt, ein projektspezifisches Leitbild zum Konzept Reflective Practitioner zu entwickeln. Im ersten Workshop im Juni 2016 wurde ausgehend vom Konzept von Donald Schön und ergänzt durch die Darstellung des jeweiligen teilprojektspezifischen Verständnisses vom Reflective Practitioner mit der Entwicklung des Leitbilds begonnen.

Die Ergebnisse aus dem 1. Workshop im Juni dieses Jahres lassen bereits deutliche projektspezifische Konturen erkennen:

Der Reflective Practitioner handelt theoriegeleitet und methodenkompetent; er durchläuft einen komplexen zirkulären Prozess zwischen theoretischem Wissen, Erkenntnisgewinn durch forschendes Lernen und Praxiserfahrungen, und entwickelt so seine Handlungs- und Reflexionskompetenz beständig weiter. In Ergänzung zur individuellen Reflexion in (reflection-in-action) und nach der Handlung (reflection-on-action), wie bei Schön (1983, 1987), wird die kollegiale bzw. kooperative Reflexion mit einem vorbereiteten bzw. kompetenten Gegenüber vorgezogen. Der Reflective Practitioner ist in der Lage, in seinen Reflexionsprozess die spezifischen Rahmenbedingungen (z.B. individuelle Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen) professionell einzubeziehen. Als Erweiterung des strukturtheoretischen Ansatzes (professionales Handeln durch Bewältigung von nicht vorausplanbaren Situationen) werden in die Entwicklung des Leitbilds Reflective Practitioner der systemtheoretische (Rahmenbedingungen) sowie der pädagogisch-theoretische Ansatz (Haltung, Lehrkompetenz und Lehrstil) mit einbezogen. Darüber hinaus werden die Reflexionsgelegenheiten um die Dimension reflection-for-action (Unterrichtsvorbereitung) erweitert.

 Programm 1. Kolleg Reflective Practice [PDF] (418 KB)

2. Kolleg am 06.02.2017

Der Begriff "Reflexionskompetenz" im Professionalisierungsprozess

 

Im 2. Workshop standen die Begriffe „Reflexion und Reflexivität im Professionalisierungsprozess“ im Mittelpunkt. In einzelnen Beiträgen wurde sich mit den Begriffen Reflexivität und Reflexion sowie kritisch mit der Entwicklung von Reflexion in der Lehrerinnen- bzw. Lehrerausbildung auseinandergesetzt.
Inhaltlich bereichert und zur kritischen Auseinandersetzung angeregt wurde der Workshop durch das Impulsreferat von Prof. Dr. Thomas Häcker: „Reflexive Professionalisierung. Anmerkung zu dem ambitionierten Anspruch, das Reflexionsvermögen angehender Lehrkräfte umfassend zu fördern.“

Programm 2. Kolleg Reflective Practice [PDF] (2.6 MB)

3. Kolleg am 27.06.2017

Halbzeit! Nach eineinhalb Jahren Projektlaufzeit werden die ersten Ergenisse vorgestellt

Projektergebnisse

Forschungswerkstatt integriert [Fit] [PDF] (1.4 MB)

e-Portfolio-System p:ier [PDF] (1.2 MB)

Studien-Praxis-Projekte [PDF] (13.7 MB)

Spotlights Lehre  [PDF] (944 KB)

 

Programm 3. Kolleg Reflective Practice [PDF] (2.1 MB)