Promotionen

Promotionskolleg

In allen Teilprojekten des BMBF-Projekts ist die Anfertigung von Promotionen (insgesamt 10) vorgesehen. Die meisten Promotionsthemen sind eng an die Inhalte und Ziele des Projekts geknüpft. Um die Promovierenden gut begleiten und inhaltlich sowie methodisch in ihrer Arbeit unterstützen zu können, sie miteinander zu vernetzen und den Kontakt mit den Promovierenden des Graduiertenprogramms "Duale Promotion" zu fördern, wurde ein am Zentrum für Lehrerbildung angesiedeltes Promotionskolleg "Schnittstellen gestalten" ins Leben gerufen. Das Kolleg bietet die Möglichkeit zum inhaltlichen Austausch und zur Diskussion theoretischer und methodischer Themen, aber auch zum Austausch von Erfahrungen, die im Forschungsprozess gewonnen wurden. Begleitet wird das Kolleg durch das Einbringen inhaltlicher Expertise von verschiedenen Vertreter*innen aus dem Projekt "Schnittstellen gestalten" sowie durch spezifische Workshop-Angebote. mehr >>

Duale Promotionen

Ein Kooperationsprojekt - ausgezeichnet mit der Hochschulperle des Stifterverbandes

Zur Stärkung der Lehrerbildung als Querschnittsaufgabe leistet die Universität Bremen einen substantiellen Beitrag in Form der Einrichtung eines innovativen, in Deutschland bislang einzigartigen Dualen Qualifizierungsprogramms, das von dem im Rahmen der Exzellenzinitiative finanzierten Zukunftskonzepts geförderten interdisziplinären fachdidaktischen Forschungsverbund "Fachbezogene Bildungsprozesse in Transformation" (Creative Unit FaBIT, vgl. FaBiT 2016) erarbeitet wurde. Das Konzept der Dualen Promotion sieht eine Kombination von zweiter Ausbildungsphase (Referendariat) und fachdidaktischer Promotion in einem Zeitraum von vier Jahren vor. Im Bremer Konzept ist die Duale Promotion an die wissenschaftliche und praktische Maßnahmen verbindende Forschungsmethodologie Design-Based Research gebunden; dadurch werden Synergie-Effekte zwischen Berufsfeld und Forschung (Schnittstelle von Praxis und Theorie) für die Lehrerbildung nutzbar gemacht. Die Universität Bremen finanziert auf Grund der erfolgreichen Einwerbung des BMBF-Projekts "Schnittstellen gestalten" (Qualitätsoffensive Lehrerbildung) sechs Promotionsstipendien für die erste Kohorte der regulär Dual Promovierenden (Start: 01.10.2016). Ambitionierte Hochschulabsolventen*innen erhalten so die Möglichkeit, sich wissenschaftlich und berufsorientiert weiter zu entwickeln, Hochschulen gewinnen perspektivisch (dringend benötigten) qualifizierten Nachwuchs für die Fachdidaktiken und für Schule stehen u.a. für die Übernahme von Leitungsfunktionen sehr gut qualifizierte Berufseinsteiger*innen zur Verfügung. Zum Wintersemester 2016/17 werden die ersten sechs Stipendiaten ihre vierjährige Duale Promotion in den Fächern Biologie, Deutsch, Kunst, Mathematik, Musik und Spanisch beginnen. In den ersten zehn Monaten konzeptualisieren sie ihre Forschungsvorhaben in enger Verzahnung mit den Schulen. Danach absolvieren sie ihr 18-monatiges Referendariat und erheben gleichzeitig die Daten für ihre Dissertation. In der restlichen Promotionszeit werden die Forschungsergebnisse abschließend bearbeitet.

Verantwortliche für die Konzeptentwicklung "Duale Promotion" im Rahmen der Creative Unit "FaBiT": Prof. Dr. Andreas Grünewald (FB 10), Dr. Regine Komoss (ZfL)