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Angebot

Erstgespräch

Im ersten Beratungskontakt/ Erstgespräch klären wir mit Ihnen Ihr Anliegen, analysieren Ihre Problemsituation und klären Sie über Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten auf. Auf dieser Grundlage entscheiden wir mit Ihnen gemeinsam, ob und in welcher Form, mit welchen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen wir Sie weiter unterstützen können. Einen Termin für ein Erstgespräch können Sie während unserer telefonischen Sprechzeiten oder per Email verabreden.

Flur und Gebäude

Einzelberatung

In der Einzelberatung analysieren und reflektieren wir mit Ihnen auf der Grundlage unserer Vereinbarungen im Erstgespräch Ihre Situation und Rolle bei einem Konflikt, bei Diskriminierungen oder Gewalt am Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Im Rahmen eines oder mehrerer Beratungsgespräche unterstützen wir Sie auf der Basis Ihres Anliegens und Ihrer Ziele dabei, sich zu orientieren, Ihre eigenen, zu Ihnen passenden Strategien und Handlungsoptionen zu entwickeln und unterstützende Ressourcen zu nutzen. Wir informieren Sie bei Bedarf über institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen und beziehen Wissen und langjährige Erfahrung der ADE zu Konflikten, Diskriminierung und Gewalt in das Beratungsgespräch mit ein. Für eine Einzelberatung halten wir das persönliche Gespräch für den sinnvollsten und effektivsten Rahmen, denn dabei können wir als Beraterinnen unterschiedliche Wahrnehmungsebenen und Methoden in Rückmeldungen oder Anregungen miteinbeziehen. Nur bei Bedarf, z.B. wegen fehlender Mobilität oder wenn Sie völlig anonym bleiben wollen, bieten wir Ihnen eine telefonische Einzelberatung an.

Menschen in Bewegung

Gruppenberatung

Im Rahmen einer Gruppen- oder Teamberatung unterstützen wir Sie dabei, sich gemeinsam ein Bild zu machen von der Situation, den Rahmenbedingungen und der Rolle der Beteiligten in einer für Sie als Gruppe problematischen, konfliktreichen oder durch Ausgrenzungen gekennzeichneten Situation.

Auf der Basis Ihres im Vorgespräch bzw. in der Auftragsklärung formulierten Anliegens und Ihrer Ziele begleiten wir Sie dabei, Handlungsoptionen und Lösungsstrategien miteinander zu entwickeln.

Auf Wunsch oder bei Bedarf informieren wir Sie über institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen und beziehen unser Wissen und unsere Erfahrung im Umgang mit entsprechenden Problemlagen mit ein.

Menschen auf Treppe

Prozessberatung

Mit dem Angebot der Prozessberatung begleiten wir Einzelne oder Gruppenbei der Umsetzung von Handlungsoptionen und Maßnahmen und bieten damit eine Basis für die Reflexion von Veränderungsprozessen bei Konflikten, Diskriminierung oder Gewalt.

Insbesondere bei Konflikten geht es darum, Einzelpersonen oder Parteien dazu zu befähigen, ihre Probleme, die in der Vergangenheit zu Konflikten geführt haben, aus eigener Kraft zu lösen sowie Wissen und Fähigkeiten zu erwerben, um in Zukunft Konflikte weitgehend selbständig zu bewältigen.

Unser Angebot bietet damit nicht nur die Möglichkeit, die Form der Konfliktaustragung zu verändern, sondern die Mechanismen, die zur Eskalation führen zu erkennen und autonom zu beeinflussen.
Prozessbegleitung zielt darauf ab, das Bewusstsein der Konfliktparteien zu erweitern und zu vertiefen. Sie stärkt die Beteiligten darin, gemäß ihrer Funktion und Rolle Verantwortung in einer Konflikt- oder Diskriminierungssituation zu übernehmen.

Beispiele für eine Prozessberatung und -begleitung können sein:

  • Konfliktbeteiligte beim Ausstieg aus der Konfliktdynamik zu begleiten,
  • Führungskräfte und Handlungsverantwortliche im Management eines Konflikt- oder Diskriminierungsfalles zu beraten,
  • Betroffene bei der Umsetzung von Strategien zum Schutz vor Diskriminierung oder Gewalt zu begleiten,
  • Betroffene oder Handlungsverantwortliche während eines Beschwerdeprozesses zu beraten,
  • eine Gruppe oder ein Team bei der Etablierung von Regeln oder Standards zum Umgang mit Konflikten, Diskriminierung oder Gewalt zu begleiten.
Metallgitter mit Riss

Konfliktberatung

Unser Angebot der Konfliktberatung richtet sich an Einzelne oder Gruppen, an Konfliktbeteiligte oder Handlungsverantwortliche, die aufgerufen sind, in einem Konflikt tätig zu werden bzw. ihr Handeln miteinander reflektieren und dazu die Außenperspektive einholen wollen. Hierzu klären wir mit Ihnen im Rahmen des Erstgesprächs und der Auftragsklärung im Vorfeld unsere Rolle als Beraterinnen, unser Konzept der Konfrontation und des Einbringens unserer Wahrnehmungen. Es gibt in diesem Format eine vorab geklärte Struktur bzw. einen Ablauf und klare Zielvereinbarungen. Darüber hinaus werden Regeln für den Beratungsprozess miteinander verabredet.

In einer Konfliktberatung sind wir als Berater*innenallparteilich. Dies bedeutet, dass wir eine Perspektiverweiterung anstoßen, indem wir Ideen und Hypothesen zu den Perspektiven anderer Beteiligter von uns aus einbringen und deren Perspektive aktiv immer wieder abfragen.

Wir sind überparteilich, indem wir auf die Berücksichtigung der Interessen weiterer Parteien Bezug nehmen, z.B. den Interessen von Führungsverantwortlichen die nicht beteiligt sind, von Kunden, des Klientels oder des Betriebes, wenn uns diese bekannt sind. Unser Ziel ist es, in einer Gruppe einen gleichen Zugang zu den verschiedenen Konfliktparteien herzustellen, so dass die Konfliktparteien sich öffnen und aufeinander zugehen können.

Unsere Unparteilichkeit besteht darin, dass wir sicherstellen, dass wir in einem Beratungsprozess keine eigenen Interessen verfolgen, abgesehen von dem Interesse die Beratung entsprechend des Auftrages gut durchzuführen. Wir garantieren Transparenz und Gleichbehandlung im Vorgehen und in den Methoden. Wir betonen, dass wir als Menschen nicht neutral sein können, dass wir aber unsere Haltungen, Hintergründe und Positionen reflektieren und benennen bzw. transparent machen.

Metallgitter mit Riss

Konfliktmoderation

In einer Konfliktmoderation unterstützen wir die Konfliktbeteiligten dabei,

  • über die Konfliktthemen (wieder) in einen Dialog zu treten,
  • sich über die jeweiligen Sichtweisen auszutauschen,
  • die eigene Perspektive auf den Konflikt zu erweitern und
  • gemeinsam nach Handlungsmöglichkeiten und Wegen für einen anderen Umgang mit konfliktauslösenden Themen zu finden.

Die Konfliktmoderation beweist ihren Nutzen für Konflikte der zweiten bis maximal vierten Eskalationsstufe (nach Glasl, 1998) sowie bei weniger komplexen Konflikten.

Bei einem höheren Eskalationsgrad kann es notwendig sein, Einzelkonfliktberatungen oder auch eine Prozessbegleitung vorzuschalten, um so die Konfliktbeteiligten überhaupt wieder in die Lage zu versetzen, sich gegenseitig zuzuhören und gemeinsam Wege für den Umgang mit den Konflikten entwickeln zu können.

In einer Konfliktmoderation gibt es ebenfalls einen klaren Ablauf und feste Bestandteile im Vorgehen. Dazu gehört die gemeinsame Klärung und Überprüfung der Ziele und des Auftrags an uns als Beraterinnen und die Verständigung über Regeln in diesem Klärungsprozess.

Um Differenzen aufzudecken und bearbeitbar zu machen, werden die Beteiligten darin unterstützt, einander zu erläutern, was sie konkret mit den von Ihnen verwendeten Begriffen, Positionen und Haltungen meinen und was dies für sie bedeutet.

einzelne Kletterpflanze an Backsteinmauer

Coaching

Coaching ist unser auf eine aktuelle Fragestellung zugeschnittenes Beratungs- und Unterstützungsangebot mit thematischer und zeitlicher Begrenzung.

Unser Coaching richtet sich an Führungskräfte, Personal- oder Ausbildungsverantwortliche sowie an Personen mit spezieller Projektverantwortung.

Das Ziel: in einem dialogischen, ziel- und lösungsorientierten Prozess die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeiten in schwierigen oder belastenden Arbeitssituationen zu erhalten oder zu fördern oder ein Veränderungsvorhaben – zum Beispiel die Umsetzung eines Beschwerde- oder Konfliktmanagements – zu begleiten.

Im Zentrum eines Coachingprozesses steht das Gestalten der eigenen Rolle, der Einsatz von unterschiedlichen Führungsinstrumenten, das Konzipieren und Planen eines Vorhabens sowie das Entwickeln individueller arbeitsplatzbezogener Potentiale.

einzelne Wassertropfen auf Metalluntergrund

Fortbildung

Ob Vortrag, Informationsveranstaltung, Workshop oder Fortbildung, unsere Ziele sind die Vermittlung von Wissen sowie die Erweiterung von Handlungskompetenzen.

Im Zentrum stehen zunächst Ihre Erwartungen, Interessen, Fragen und Möglichkeiten. Auf dieser Basis erstellen wir Ihnen ein Leistungskonzept inklusive Voraussetzungen und Rahmenbedingungen. 

Wir entwickeln spezifische Angebote zu Ihren konkreten Fragen, zum Beispiel:

  • Was sind die jeweils spezifischen Definitionsmerkmale von Konflikten, Mobbing, sexueller Belästigung, Diskriminierung und Gewalt?
  • Welche gesellschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen bedingen unterschiedlichen Formen von Diskriminierung wie Sexismus, Rassismus, Homophobie, Trans*feindlichkeit, der Diskriminierung aufgrund einer Behinderung oder der sozialen Herkunft und wie kann diesen entgegen gewirkt werden?
  • Welche Handlungsmöglichkeiten und Handlungsverpflichtungen habe ich/ haben wir im Umgang mit Konflikten, Diskriminierungen oder Gewalt am Ausbildungs- und Arbeitsplatz - aus der Sicht von Führungskräften, Interessenvertretungen, von innerbetrieblichen Ansprechpartner*innen/ Berater*innen oder auch aus der Kolleg*innenperspektive?
  • Welche präventiven oder kurativen Maßnahmen sind im Konfliktmanagement oder zum Schutz vor Diskriminierungen wann sinnvoll und angemessen?
  • Welcher Voraussetzungen und Rahmenbedingungen bedarf es für ein angemessenes innerbetriebliches Konfliktmanagement und die Einrichtung einer Beschwerdestelle gemäß AGG?
  • Wie fördere ich in einer Organisation/ in meinem Bereich die Entfaltung von Vielfalt und den Umgang mit Unterschieden?
  • Wie fördere ich eine Betriebskultur in der Konflikte frühzeitig aufgegriffen und Diskriminierung konsequent entgegengetreten wird?
  • Was heißt Diversitätskompetenz in der Beratungsarbeit von Personal- oder Betriebsräten, von Frauenbeauftragen oder anderen betrieblichen Interessenvertretungen und Ansprechpartner*innen?
  • Kompetenzentwicklung für Personen, die in Institutionen für die Bearbeitung von Konflikten oder die Entgegennahme von Diskriminierungsbeschwerden zuständig sind.
Aktualisiert von: Ursel Gerdes