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Uni Bremen: Bei Studierenden aus Indien immer beliebter

Zwei Frauen indischer Herrkunft

Das ist eine eindrucksvolle Zahl: Rund 700 Studierende aus Indien gehören der regionalen Indian Students Association an. Hier machen Studierende von allen Bremer Hochschulen und auch von der Universität in Oldenburg mit. Allein an der Universität Bremen sind aktuell 268 Inder:innen eingeschrieben, die stärkste Studierendengruppe aus einem Nicht-EU-Land. Wir haben zwei von ihnen getroffen.

Der Weg von Indien nach Bremen führte über Mercedes. Chaitra und Vaishnavi stammen aus der südindischen Megacity Bangalore, mit rund 11,5 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Indiens und ein wichtiges IT-Zentrum. Schon in ihrer Heimat haben die beiden einen Bachelor in Elektrotechnik gemacht und nebenbei im Forschungszentrum von Mercedes in Bangalore gearbeitet. So kam der Kontakt nach Deutschland – und jetzt das Masterstudium im Fachbereich 1 (Physik/Elektrotechnik) an der Universität Bremen. „In der Forschung ist Deutschland weltweit führend, ein Studium hier ist bezahlbar und in Bremen gibt es die Angebote für ein englisch-sprachiges Masterstudium. Da fiel die Entscheidung für Bremen nicht schwer“, sagt Vaishnavi. Jetzt stehen beiden kurz vor ihrem Abschluss. Haben sich ihre Erwartungen erfüllt? „Unsere Kurse waren extrem gut, vor allem in Präsenz, vor der Pandemie. Wir machen viele praktische Übungen, und außerdem haben wir beide einen Job an Bremer Forschungsinstituten“, erzählt Chaitra. „Das wäre in Indien nur schwer möglich.“ In Bremen müssen sie vielmehr Verantwortung für sich selbst übernehmen, sind sich die beiden Master-Studentinnen einig. Aber genau das empfinden sie als positiv. „Empowering“, sagt Vaishnavi. Und das heißt zum Beispiel auch, alle Wege in der Stadt allein mit dem Fahrrad zu machen. Eine Wohltat für jemanden, der aus Bangalore mit seinem chaotischen Verkehr kommt. Was sie vermissen, sind die drei großen F: Food, Families, Festivities. Aber dies lässt sich durchaus ganz gut kompensieren, durch die vielfältigen Aktivitäten, gemeinsame Essen und die monatliche Feste in der Indian Students Association. „Während der Pandemie haben wir immer noch regelmäßig in ganz kleinen Gruppen zusammen gekocht“, berichtet Chaitra. Also alles gut hier? Fast alles: „Am Anfang hätten wir mehr Kontakt zu Deutschen benötigt, um mehr über die ganz einfachen Dingen des Alltags hier zu erfahren.“

 

Nach einem ersten Vorbereitungstreffen wollen wir jetzt am 7. Mai ein Indien Chapter unseres Alumnivereins gründen.

Wenn Sie aus Indien stammen und Interesse haben, schreiben Sie uns gerne: alumniprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

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