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Aktivitäten

Neben der Intensivierung disziplinenübergreifender Forschung und Entwicklung sowie des Transfers soll BEST auch als Plattform für die Lehre und die wissenschaftliche Ausbildung zum Thema Energiesysteme fungieren. Zur stärkeren Einbindung von Nachwuchsforschenden und Studierenden sowie zur Förderung des Austausches wurden in BEST bereits mehrere Vorhaben initiiert.

Seit November 2021 nehmen zum Beispiel mehr als 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Forschungsbereichen der Natur- und Technikwissenschaften sowie der Rechts- und Sozialwissenschaften an dem regelmäßigen BEST-Doktorand*Innen Kolloquium teil. Hier findet ein reger wissenschaftlicher Austausch zu Energiesystemen statt. Workshops und Poster-Präsentationen ermöglichen ein besseres Ver- ständnis und fördern den Diskurs zwischen den Forschungsbereichen und den jungen Forschenden.

Um die Studierenden in die ganzheitliche Beschäftigung mit Energiesystemen heranzuführen, wurde zudem die Ringvorlesung „Energiesysteme der Zukunft“ ins Leben gerufen. Sie richtet sich auch an internationale Studierende, Forschende sowie an die Öffentlichkeit. Allgemeinverständliche Vorträge aus verschiedenen Disziplinen sollen den Zugang zu dem komplexen Themenfeld erleichtern und dafür begeistern.

Reale Anwendungen im Campus-Energielabor

Bei der ersten BEST-Klausurtagung 2020 wurde die Idee eines Campus-Energielabors geboren. Grundgedanke und Motivation dieses Reallabors ist die Demonstration realer Anwendungen und das Einbinden von Studierenden auch in die Praxis. Es gilt zum Beispiel, Potenziale zur Energieeffizienz-Steigerung zu erkennen. Der heterogene Aufbau des Uni-Campus bildet verschiedene Funktionen im Bereich der Energieforschung ab. In dem Labor werden Monitoring und Datenerfassung mit Auswertungskompetenzen zusammengebracht, um tiefe Einblicke in die Vorgänge auf dem Campus zu gewinnen. Inzwischen wurden dezentrale Aufnahmesysteme aufgebaut und ein studentisches Projekt entwickelt. Später sollen weitere Forschungsprojekte initiiert werden, die das Campus-Energielabor integrieren.