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DFG erneuert Empfehlungen zu Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards: "weiterhin Beharrungstendenzen sowie unbewusste Vorurteile"

Die DFG hat erneuerte Empfehlungen der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards veröffentlicht. Sie macht darin "weiterhin Beharrungstendenzen, traditionelle Denkweisen sowie unbewusste Vorurteile, Stereotype und Rollenbilder („implicit biases“) auch im Wissenschaftssystem" aus.

Insbesondere die Rekrutierung von Wissenschaftlerinnen leide darunter. Daher sollten weiterhin (verpflichtende) Sensibilisierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Erneut bekräftigt die DFG, dass Gleichstellung Querschnittsaufgabe sei, die als Teil guter wissenschaftlicher Praxis anerkannt ist. Wichtig sei die gezielte Förderung von Frauen zur Entlastung von Mehrfachbelastungen. In dieser Hinsicht solle Gremientätigkeit stärker als bisher als ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens anerkannt werden.