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Geschlechterverhältnisse in der Wissenschaft

Mit unseren Strategien und Ansätzen wollen wir die Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts im Wissenschaftsbetrieb abbauen.
Hierfür gibt es gute Gründe: Der Anteil von Frauen* sinkt mit jeder Karrierestufe. Männer* profitieren eher von besseren Gehaltseinstufungen, entfristeten Verträgen und sind seltener in Teilzeit beschäftigt. Zudem sind Frauen* in Entscheidungsgremien wie Rektorat, Dekanaten und Akademischem Senat unterrepräsentiert.
Schon die Studienfachwahl hat großen Einfluss auf Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten und wird stark durch gesellschaftliche Einflüsse geprägt. Noch immer bilden Studenten* die große Mehrheit in den Ingenieurwissenschaften, Studentinnen* in Fächern wie Psychologie, Erziehungs- und Sprachwissenschaften. Erfolg im Studium und eine wissenschaftliche Karriere haben nicht nur mit den eigenen Leistungen zu tun. Informelle Förderungen in ungeregelten Verfahren spielen eine ebenso zentrale Rolle. Auch beeinflussen Klischees und Vorurteile unbewusst die Personalauswahl. Und nicht zuletzt fehlt es an vielfältigen Rollenvorbildern in Führungspositionen.
Diese Mechanismen aber auch handfeste Ausgrenzungen beeinflussen von Studienbeginn an die Wege in der Wissenschaft. Ziel der Arbeitsstelle Chancengleichheit ist es, diesen Ungleichheiten entgegenzuwirken. Neben der zentralen Kategorie Gender werden dabei auch weitere Diversitätsdimensionen berücksichtigt.

Kontakt

Anneliese Niehoff
E-Mail:  chancen1protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
Tel.:  (0421) 218 - 60 181
Gebäude: GW2
Raum: A 4167