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Strategische Umsetzung

Sensibilisieren und Wissen fördern auf allen Ebenen

Die Arbeitsstelle Chancengleichheit behält Personen und Strukturen gleichermaßen im Blick: Sie berät Rektorat, Dekan*innen und Professor*innen an der Universität Bremen bei der Umsetzung ihrer geschlechterpolitischen Führungsaufgaben. Antragsteller*innen von Drittmitteln sowie Sprecher*innen von Forschungsverbünden erreicht sie über das Gender Consulting. Mit Programmen wie plan m, navigare, perspektive promotion und dem audit familiengerechte hochschule unterstützt sie Student*innen wie Wissenschaftler*innen dabei, ihre Handlungsspielräume zu erweitern und sich zu vernetzen. Die Erkenntnisse aus den Programmen wiederum gehen in hochschulpolitische Empfehlungen ein. So begleitet und initiiert die Arbeitsstelle Chancengleichheit die Weiterentwicklung hochschulrechtlicher Grundlagen und universitärer Abläufe wie in der Forschungsförderung, Personalauswahl oder der Gestaltung familiengerechter Studienbedingungen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG, würdigte in ihrem Instrumentenkasten einige dieser Maßnahmen als Best Practice Beispiele für die Hochschul-Praxis.

Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder

Die Arbeitsstelle Chancengleichheit leitet die geschlechterpolitische Umsetzung des Professorinnenprogramms, an dem sich die Universität Bremen dreimal in Folge erfolgreich beteiligt hat. In allen drei Runden erhielt sie eine besondere Auszeichnung – für ihr Gleichstellungszukunftskonzept am 09. November 2018 zuletzt das Prädikat "Gleichstellung: ausgezeichnet!".


*   Wir setzen uns für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch ein. Um möglichst viele Personen anzusprechen, verwenden wir die Schreibweise mit »Gender-Star«*. Dieser will mit seinen vielen Linien sowohl auf unterschiedliche geschlechtliche Identitäten als auch auf weitere Identitätspositionen wie Alter, Klasse, race oder Beeinträchtigung verweisen. Das Sternchen in der Mitte eines Wortes verweist auf alle Geschlechtsidentitäten. Das Sternchen am Ende des Wortes verweist auf die vielfältigen Identitätspositionen innerhalb einer Geschlechterkategorie wie zum Beispiel Frau*.