Über go diverse

Projektziele

go diverse trägt dazu bei, diskriminierende Zugangsbarrieren in Einstellungsprozessen abzubauen. go diverse steht allen akademischen und administrativen Statusgruppen bei Einstellungsverfahren mit Beratung, Fortbildungen und Informationen zur Seite. Dies gilt bei der Vergabe von Promotionsstellen und Postdoc-Stellen bis hin zu Berufungsverfahren. go diverse integriert die Diversitätsdimensionen Rassismus, Ableismus, Klasse und Alter in die geschlechterpolitische Arbeit.

go diverse ist bis Oktober 2024 gefördert durch das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder.

Förderphase II 2017-2019

In der ersten Förderphase (2017-2019) hat das Projekt go diverse insbesondere auf unbewusste Diskriminierungsprozesse in der wissenschaftlichen Personalauswahl aufmerksam gemacht. Das Team organisierte Vorträge, Beratungen und Workshops und entwickelte die Informationssammlung „A – Z für eine gute Wahl“, um Entscheidungsträger*innen für unbewusste Beurteilungsfehler und kognitive Verzerrungen zu sensibilisieren.

Förderphase II 2021-2024

Ziele der zweiten Förderphase (2021-2024) sind die Etablierung von Fortbildungsformaten zu Gender und Diversitätskompetenz in wissenschaftlichen Einstellungsprozessen sowie das Erstellen langfristiger Toolboxen speziell für die Universität Bremen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in dem erweiterten Verständnis von unbewussten Diskriminierungen. go diverse versteht unbewusste Diskriminierung nicht nur als kognitive Verzerrungen (Bias) in Entscheidungen, sondern auch als verankert in der tagtäglichen Zusammenarbeit innerhalb einer Organisation.

Projektteam

Dr. Claire Jin Deschner studierte Psychologie an der Universität Hamburg und Human Ressource Management an der University of Leicester. An der dortigen School of Business promovierte sie im Bereich kritische Organisationsforschung (Critical Management Studies) zur Verkörperung von Leistungsnormen aus post-kolonialer und feministischer Perspektive. Im Projekt go diverse an der Arbeitsstelle Chancengleichheit berät sie und leitet Workshops zu Diversitätsthemen in Fragen zur Personalauswahl.

Anneliese Niehoff leitet das Referat Chancengleichheit/ Antidiskriminierung und berät in dieser Funktion die Hochschulleitung, Führungsverantwortliche und alle Interessierten zu Fragen der Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen. Gleichzeitig ist sie Vorständin der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V.

Nele Kuhn ist Referentin für Diversity Management an der Universität Bremen und ist zuständig für die Implementierung und Weiterentwicklung der universitären Diversity Strategie. Sie initiiert und begleitet hierfür Prozesse und Maßnahmen im Sinne einer diversitätsorientierten Organisationsentwicklung.

Logo des Projektes "go diverse -gender und diversitätssensible Personalauswahl" in violett und rot

Kontakt

Dr.in Claire Deschner

E-Mail: claire.deschnerprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de
Tel.: (0421) 218 - 60183
Gebäude: GW2
Raum: A 4790

Kontakt

Anneliese Niehoff

E-Mail:  anneliese.niehoffprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de
Tel.:  (0421) 218 - 60181
Gebäude:  GW2
Raum:  A 4167

Kontakt

Nele Kuhn

E-Mail: nele.kuhnprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de
Tel: (0421) 218 - 60302
Gebäude:SFG
Raum: 0350

 

Kooperationsprojekt

go diverse ist eine Kooperation der Arbeitsstelle Chancengleichheit mit der Referentin für Diversity Management.

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Zusammenarbeit mit Gender Consulting

go diverse arbeitet eng mit dem Gender Consulting für Forschungsverbünde zusammen. So können Gleichstellungsmaßnahmen von dem Projektantrag an mitgedacht und begleitet werden.

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*   Wir setzen uns für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch ein. Um möglichst viele Personen anzusprechen, verwenden wir die Schreibweise mit »Gender-Star«*. Dieser will mit seinen vielen Linien sowohl auf unterschiedliche geschlechtliche Identitäten als auch auf weitere Identitätspositionen wie Alter, Klasse, race oder Beeinträchtigung verweisen. Das Sternchen in der Mitte eines Wortes verweist auf alle Geschlechtsidentitäten. Das Sternchen am Ende des Wortes verweist auf die vielfältigen Identitätspositionen innerhalb einer Geschlechterkategorie wie zum Beispiel Wissenschaftlerin*.

Aktualisiert von: go d!verse