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Kollegiale Beratung für Postdocs

Mit Vorgesetzten verhandeln, die eigene Position behaupten, Mitarbeiter*innen führen – im beruflichen Kontext gibt viele Situationen, in denen guter Rat und Austausch weiterhelfen.

Die Arbeitsstelle Chancengleichheit bietet einmal im Monat eine Kollegiale Beratung für Post-Doktorandinnen* an, die sich mit Fragen um Karriereentwicklung, Verhandlungssituationen oder Konflikte und Diskriminierungserfahrungen im beruflichen Kontext auseinandersetzt, z.B.:

  • Wie verhandle ich mit meinen Vorgesetzten über mehr Zeit für meine Forschungsarbeit?
  • Wie gehe ich strategisch am besten vor, um beim nächsten Projektantrag eine tragende Rolle zu spielen?
  • Was kann ich tun, wenn ich merke, dass meinem Kollegen* mehr Ressourcen und Förderung zuteil werden?
  • Wie verhalte ich mich, wenn ich als Projektkoordinatorin* zwischen die Fronten zweier Professor*innen gerate?
  • Wie führe ich als Postdoc aus meiner Sandwich-Position heraus Mitarbeiter*innen?
     

Die Kollegiale Beratung ist eine Gruppen-Methode, in der Teilnehmerinnen* sich gegenseitig unterstützen. Nach einem vorgegebenen Leitfaden werden Anliegen besprochen und Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Der positive Effekt ist, dass alle Teilnehmerinnen* aus jedem Einzelfall neue Erkenntnisse für ihren Arbeitsbereich ableiten können und dabei ihre eigenen Handlungskompetenzen weiterentwickeln.

Durch die Beratung führt Dipl.-Psych. Susanne Abeld. Sie leitet in der Arbeitsstelle Chancengleichheit die Nachwuchsförderprogramme plan m – Mentoring in Science und navigare – Career Coaching for Women Scientists.

 

Wer kann teilnehmen?
Das Angebot richtet sich an Post-Doktorandinnen* aller Fachbereiche der Universität Bremen und ist kostenlos. Eine verbindliche Teilnahme ist erwünscht, damit ein vertrauensvolles Arbeitsklima entstehen kann.

Wann und Wo?
Jeweils am ersten Montag im Monat von 11:30 bis 13:00 Uhr im GW2, Raum A4168.

Wir freuen uns auf Sie!


*   Wir setzen uns für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch ein. Um möglichst viele Personen anzusprechen, verwenden wir die Schreibweise mit »Gender-Star«*. Dieser will mit seinen vielen Linien sowohl auf unterschiedliche geschlechtliche Identitäten als auch auf weitere Identitätspositionen wie Alter, Klasse, race oder Beeinträchtigung verweisen. Das Sternchen in der Mitte eines Wortes verweist auf alle Geschlechtsidentitäten. Das Sternchen am Ende des Wortes verweist auf die vielfältigen Identitätspositionen innerhalb einer Geschlechterkategorie wie zum Beispiel Frau*.

Kontakt

Dipl.-Psych. Susanne Abeld

E-Mail: chancen4protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
Tel.: +49 421 218 60183
Gebäude: GW2
Raum:  A 4168