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                    <title>Universität Bremen - Archiv 2015/16: &quot;Wer spricht im Wissenschaftssystem? - Zu Fragen der Objektivität und Repräsentation an Hochschulen&quot;</title>
                    <link>https://www.uni-bremen.de/chancengleichheit/ueber-uns/highlights-und-historie/diversity-uni-bremen/archiv-2015-16-wer-spricht-im-wissenschaftssystem-zu-fragen-der-objektivitaet-und-repraesentation-an-hochschulen</link>
                    <description>Archiv 2015/2016</description>
                    <language>de</language>
                    <copyright>Universität Bremen</copyright>
                    <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 04:18:13 +0200</pubDate>
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                            <pubDate>Fri, 24 Apr 2020 15:49:22 +0200</pubDate>
                            <title>Die Farbe des Wissens. Rassistische Exklusion und Weißsein in universitären Strukturen</title>
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                            <description>&amp;lt;h4&amp;gt;20.01.2016&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;p class=&amp;quot;bodytext&amp;quot;&amp;gt;Die Frage, inwieweit das deutsche Hochschulsystem durch institutionelle Diskriminierungen und strukturelle Exklusion geprägt ist, taucht bisher nur sehr marginal in gesellschaftlichen wie wissenschaftspolitischen Diskussionen auf. Dies ist umso merkwürdiger, als dass seit dem PISA-Schock Fragen der Chancengleichheit in der bundesrepublikanischen Bildungspolitik im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Universitäten sind nicht nur bedeutsam, weil sie über die Vergabe öffentlich finanzierter Arbeits- und (Aus-)Bildungsplätze den Zugang zu hochqualifizierten Arbeitsmärkten in der Wissensgesellschaft regeln, sondern auch gesellschaftlich anerkanntes Wissen produzieren. Über ihre bloße Funktion als wissenschaftliche Arbeits- und Lernorte hinaus, stellen sie daher eminent politische Räume dar, in denen gesellschaftlich relevantes Wissen hergestellt, verhandelt und legitimiert wird.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 22:36:40 +0100</pubDate>
                            <title>Rassismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft</title>
                            <link>https://www.uni-bremen.de/chancengleichheit/ueber-uns/highlights-und-historie/diversity-uni-bremen/archiv-2015-16-wer-spricht-im-wissenschaftssystem-zu-fragen-der-objektivitaet-und-repraesentation-an-hochschulen#c262594</link>
                            
                            <description>&amp;lt;h4 class=&amp;quot;bodytext&amp;quot;&amp;gt;04.02.2016&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;p class=&amp;quot;bodytext&amp;quot;&amp;gt;Weil Migration nicht nur eine Tatsache ist, sondern zugleich diskursiv besetzt und eingesetzt wird, steht der&amp;amp;nbsp; Begriff der &amp;lt;em&amp;gt;Migrationsgesellschaft &amp;lt;/em&amp;gt;zumindest im deutschsprachigen Raum noch nicht für etwas Allgemeines, das alle angeht und mit dem alle gemeint sind. Mit dem Signalwort „Migration“ bietet die Bezeichnung “Migrationsgesellschaft“ immer noch die Gelegenheit, nicht über sich selbst, sondern über andere zu sprechen.&amp;lt;br /&amp;gt; Durch Migrationen werden die nationalen Ordnungen der Zugehörigkeit in Bewegung gebracht. Die Abwehr dagegen ist gesellschaftlich ausgeprägt, der Wunsch an einem abstammungsorientierten homogenen Konzept von gemeinschaftsbildender Nationalstaatlichkeit festzuhalten, hat sich zumindest in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern nicht erledigt.&amp;lt;br /&amp;gt; Bis heute fällt es besonders schwer anzuerkennen, dass es Rassismus in der deutschen Gesellschaft alltäglich gibt, wenn auch nicht als programmatischen Staatsrassismus, sondern in Form normalisierter institutioneller Routinen, die gesellschaftliche Zugehörigkeiten nach Abstammungskriterien, Aussehen, Sprache und kultureller Zuschreibung ordnen&amp;lt;em&amp;gt;.&amp;lt;/em&amp;gt;&amp;amp;nbsp; Das Konzept einer rassismuskritischen Bildung zielt auf eine selbstkritische Reflexivität. Dabei wird der Rassismusbegriff als ein analytischer Begriff für die Untersuchung abstammungs- und herkunftsthematisierender Ungleichwertigkeitsvorstellungen in ihren jeweiligen gesellschaftlichen Kontexten verstanden. Es handelt sich hier nicht um individuelle Vorurteile, sondern um eine Denkweise und Praxis, die systematisch Zugehörigkeitsordnungen strukturiert und die Art und Weise steuert, wie Nichtzugehörigkeiten in der Migrationsgesellschaft wahrgenommen und angeordnet werden.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Vortrag stellt Perspektiven der Rassismuskritik vor und diskutiert deren Bedeutung und Wirkung für Forschung und Bildungspraxis.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 22:36:40 +0100</pubDate>
                            <title>Equity as an approach to anti-racism</title>
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                            <description>&amp;lt;h4 class=&amp;quot;bodytext&amp;quot;&amp;gt;25.05.2016&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diversity and equity is not an ideological exercise; it is an economic and social imperative. Demographic shifts, immigration, religious and gender diversity, multiple generations in the workplace and other diversity dimensions require institutions of higher learning to respond in proactive ways that ensure equity, access, and safe learning environments. Diversity and equity efforts on college campuses are critical, just as an educated populace is critical to ensuring national economic prosperity.&amp;amp;nbsp; However, the premise of educating all to be contributing members of society requires higher education to eliminate educational disparities among racial and ethnic groups. The implementation of equity programs as well as dedicated resources to remove racism in higher education systems are necessary steps in achieving this goal. Effective organizations should design and implement comprehensive diversity and equity strategies to ensure student success and improve campus climate.&amp;lt;br /&amp;gt; This session explores the importance of effective approaches toward diversity in higher education and related aspects, as well as strategies for success. Topics to be covered include organizational readiness, leadership commitment, effective communication, training and development of campus members, recruitment of talent in all sectors of the organization, and the redirection of potential conflict toward positive organizational outcomes. The United States higher education model for achieving diversity, equity and dealing with racism in education will be explored in this discussion.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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                            <title>Am Ende der Weiß-heit? Grundlagen der Kritischen Weißseinsforschung</title>
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                            <description>&amp;lt;h4&amp;gt;22.06.2016&amp;lt;/h4&amp;gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Leben Sie in einem vorwiegend weißen Viertel? Hatten Sie je eine intime Beziehung mit einer Weißen Person?&amp;lt;br /&amp;gt; Weiße Menschen stellen sich meist diese Fragen nicht, denn aus ihrer Sicht ist Weißsein normal, gewöhnlich. Wenn Weiße Menschen von einer*einem&amp;amp;nbsp;Nachbar*in&amp;amp;nbsp;sprechen, wissen wir, dass diese*r Weiß ist – weil es unerwähnt bleibt. Weißsein hat keinen spezifischen Inhalt, es markiert eine Leerstelle und kann&amp;amp;nbsp;– wenn überhaupt&amp;amp;nbsp;– nur negativ über das definiert werden, was es nicht ist.&amp;lt;br /&amp;gt; Der Vortrag führt in die Forschungsrichtung ein, die sich mit der Norm Weißsein befasst,&amp;amp;nbsp;erläutert ihre Bedeutung als Bestandteil antirassistischer Kritik. Ferner wird beschrieben, warum diese Forschung innerhalb der postkolonialen Kritik anzusiedeln ist.&amp;lt;/p&amp;gt;</description>
                            
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