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Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken (InterSpiN+)

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Anknüpfend an das Projekt „InterSpiN“ startete am 01.12.2018 das Nachfolgeprojekt „InterSpiN+“. Nach drei Jahren der kontinuierlichen Begleitung der Cluster/Netzwerke, des Aufbaus einer konsistenten Datenbasis und der Optimierung der verwendeten Analyseinstrumente, wird nun die bisher geleistete Forschungsarbeit unter dem neuen Namen „InterSpiN+“ für zwei Jahre fortgeführt und thematisch erweitert.

Die Grundlage des Vorläufers „InterSpiN“ umfasste im Wesentlichen vier Elemente: Erstens war es Aufgabe der Begleitforschung, die internationale Zusammenarbeit von Clustern/Netzwerken genauer zu erforschen, zweitens die Ergebnisse an die Akteure zurückzuspielen, drittens einen Erfahrungsaustausch zu organisieren und viertens die beteiligten Cluster-/Netzwerkmanager bei der erfolgreichen Erarbeitung und Umsetzung ihrer Internationalisierungsstrategien zu unterstützen.

Die Begleitforschung hat in den vergangenen Jahren neuartige Erkenntnisse zur Internationalisierung von Clustern/Netzwerken gewonnen, insbesondere zu den Motiven und Erwartungen der beteiligten Netzwerkakteure, zu wichtigen Internationalisierungshemmnissen sowie zu strukturellen Unterschieden in den Internationalisierungsaktivitäten verschiedener Cluster/Netzwerke.

Anknüpfend an den Vorläufer „InterSpiN“ wird die Begleitforschung eine Reihe komplementärer Zielsetzungen verfolgen, die sich an unterschiedlichen Zielgruppen orientieren: Cluster-/Netzwerkakteure, Wissenschaft und Politik.
Dabei liegt das primäre wissenschaftliche Ziel in der Vertiefung des Wissens zu Clustern/Netzwerken im Internationalisierungskontext mit einem Fokus auf spezifischen Themenstellungen, die aus dem InterSpiN-Projekt resultieren. Diese Themenstellungen bestehen aus der Klassifizierung der Cluster/Netzwerke und ihrer Internationalisierungsmuster, der Partnerwahl und Analyse der Vernetzungsstrukturen sowie der Informations- und Wissensdiffusion.

Wichtig ist hierbei die Möglichkeit der Analyse der dynamischen Entwicklung der Cluster/Netzwerke aufgrund einer umfangreichen Datenbasis über mehrere Zeitpunkte. Hierdurch soll ein wesentlicher Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion über die Spezifika der Cluster-/Netzwerkinternationalisierung in Abgrenzung zur Internationalisierung von Einzelunternehmen geleistet werden.

Die Ziele mit Bezug zu Cluster-/Netzwerkakteuren liegen

  1. in der Bereitstellung eines fortlaufenden Monitorings der Internationalisierungsaktivitäten der geförderten Akteure und der Ableitung von Handlungsmöglichkeiten;
  2. in Vorschlägen zur weiteren Steigerung der Effizienz in der Umsetzung der Internationalisierungsstrategie;
  3. in der Entwicklung eines Tools zur internationalen Partnerwahl;
  4. im weiteren Kompetenzaufbau der Cluster-/Netzwerkmanagements.

Für politische Akteure beziehen sich die Ziele auf

  1. die Sammlung von Daten für mögliche spätere Evaluationen;
  2. eine Unterstützung in der Außerdarstellung der Fördermaßnahme;
  3. eine höhere Nachhaltigkeit der Förderung durch eine Beratung der Cluster/Netzwerke;
  4. die Entwicklung von Empfehlungen für zukünftige Fördermaßnahmen

Die Themenschwerpunkte des Vorhabens liegen in den folgenden Bereichen:

  1. Fortführung der bisherigen Datensammlung und Empirie
  2. Monitoring in der Umsetzungsphase und Analyse der Entwicklungen in den Clustern/Netzwerken
  3. Externes Coaching
  4. Analyse thematischer Schwerpunkte
  5. Wissensspeicher und -diffusion
  6. Projektsteuerung und Koordination

Laufzeit: 01.12.2018 – 30.11.2020

Ansprechpartner CRIE: Dirk Fornahl, Nils Grashof, Antje Campen, Cathrin Söllner

Email: dfornahl@uni-bremen.de, ngrashof@uni-bremen.de, acampen@uni-bremen.de, csoellner@uni-bremen.de

Telefon: (+49) (0) 421 - 218 - 66530, (+49) (0) 421 - 218 - 66536, (+49) (0) 421 - 218 - 66538, (+49) (0) 421 - 218 - 66532

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Aktualisiert von: Redaktion CRIE