Mira Richts

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Über mich

Nachdem ich meine M. Sc. in Hörtechnik und Audiologie an der Universität Oldenburg abgeschlossen habe, arbeite ich seit Ende 2024 als Doktorandin am Cognitive Systems Lab in Bremen. Hier kann ich meine Faszination für Wahrnehmung und Kognition mit meinem Interesse an technischen Lösungen für die Förderung eines selbstbestimmten Lebens verbinden.

Ich bin Teil des Graduiertenkollegs HEARAZ ("Hearable-zentrierte Assistenz: Vom Sensor zu Teilhabe") und arbeite im Projekt K1 unter der Leitung von Prof. Schultz (Universität Bremen) und Prof. Zieschang (Universität Oldenburg). Das Ziel meines Projekts ist die Analyse von spontaner Sprache zur Einschätzung kognitiver Ressourcen. Bei älteren Personen und in medizinischen Kontexten ist die frühzeitige Erkennung neurokognitiver Erkrankungen von großer Bedeutung. Die Verwendung von Sprache als Biomarker bietet eine gute Ergänzung zu bestehenden Screening-Verfahren.

Insbesondere bei der Erkennung eines akuten Verwirrtheitszustands (einem sogenannten Delir) ist eine frühzeitige Erkennung im klinischen Kontext von großer Relevanz für die die weitere Genesung und Behandlung. Mit dem Projekt DEESA ("Differenzierung von Delir und Demenz anhand spontaner Sprache") versuchen wir Sprache im Delir und in Abgrenzung zur Demenz zu Erforschen.

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Aktualisiert von: Mira Richts