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Schlacke / Schaumglas

Anorganische Mineralschäume

In der heutigen Zeit spielt ein nachhaltiges Energiemanagement in allen Bereichen eine wichtige Rolle. In der Großindustrien wie Stahlwerken wird Energie zurück gewonnen und der Verbrauch minimiert, während der Endverbraucher durch Stromsparmaßnahmen und eine nachhaltige Dämmung des Wohnraumes Energie im kleinen Rahmen spart. Diese Bedürfnisse werden in diesem Projekt unter einen Hut gebracht. Schlacken werden dem industriellen Prozess, in Stahlwerken wie auch in Verbrennungsanlagen, bei Temperaturen über 1000°C entkoppelt, an Luft abgekühlt und kalt recycelt oder deponiert. Ihre thermische Energie geht dabei verloren.

 

Im Rahmen des Forschungsprojektes soll aus den heißen Mineralgemischen ein Dämmstoff hergestellt werden, der dem energieintensiven (24,5 GJ/t) Schaumglas ähnelt. Um den Bedarf an primärer Energie einzugrenzen, wird Schlacke mit Altglas und einem Mineral, welches bei hohen Temperaturen Gas frei gibt, gemischt und somit aufgeschäumt. Die Energie kommt dabei aus der Schlacke. Das Forschungsprojekt befasst sich zum einen mit der Herstellung hinsichtlich der technischen Anforderungen wie Porenstruktur, mechanische Stabilität und Wärmeleitfähigkeit, zum anderen aber auch mit der Umsetzung der Vermischung und der thermodynamischen Phänomenologie.

Kontakt:

Gajda, Karo, M. Sc.
Raum UFT 2200
Tel. 0421- 218 - 63380

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Aktualisiert von: G. Pesch