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Beitrag des DSC im YUFE Open Science Programme

Im Januar 2025 brachte das DSC seine DataNord-Expertise in das YUFE Open Science Programme ein. Dr. Susanne de Vogel gab einen Input zu den Services am DSC gefolgt von einem interaktiven Workshop rund um FAIR und Open Data.

Am 15. Januar 2025 wirkte das Data Science Center (DSC) an der Gestaltung des dritten Workshoptags („Open Data“) im YUFE Open Science Programme mit. Das mehrteilige Online-Programm bringt Research Support Mitarbeitende wie Bibliothekspersonal, Data Stewards und Beratende in dem Bereich Forschungsförderung, an den YUFE-Partneruniversitäten zusammen. Im gemeinsamen Austausch ging es darum, Open-Science-Praktiken in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zu reflektieren und voneinander zu lernen. Der dritte Workshoptag am 15. Januar stand im Zeichen von Open Data sowie der praktischen Umsetzung der FAIR-Prinzipien. Dr. Susanne de Vogel, Data Scientist für Training und Beratung am DSC und zugleich Teilnehmerin des YUFE-Programms, unterstützte den Workshoptag mit zwei Beiträgen.

Anhand des BMFTR-geförderten Projekts „DataNord“ zeigte sie, wie ein interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen Forschende bei der Umsetzung der FAIR Prinzipien und Open Data Praktiken unterstützt – und welche Bausteine am DSC dabei ineinandergreifen: Trainingsangebote, individuelle Beratungen sowie Vernetzungsformate, die den Austausch zwischen Disziplinen und Rollen fördern.

Kollaborativ lernen mit dem COLLAB Game

Im zweiten Teil leitete Susanne einen interaktiven Workshop zu FAIR-Prinzipien und Open Data, für den sie das an der Universität Kiel entwickelte COLLAB Game nutzte. Diese innovative Methode ist darauf ausgelegt, unterschiedliche fachliche Hintergründe, Rollen und Arbeitslogiken in interdisziplinären Teams sichtbar zu machen und Kommunikation sowie Zusammenarbeit zu verbessern.

Für den Einsatz im YUFE-Programm wurde das Collab Game inhaltlich auf Open Data und Open-Science-Praktiken angepasst. Ziel war es, spielerisch über unterschiedliche Support- und Beratungspraktiken an den Partnerhochschulen ins Gespräch zu kommen: Welche Unterstützungsangebote funktionieren gut? Welchen typischen Herausforderungen begegnen Forschende im Hinblick auf Ressourcen, Rollenklärungen, Datenpublikation oder rechtlichen Rahmenbedingungen? Und welche Lösungen haben sich an den Partnerhochschulen in der Praxis bewährt?

Die Teilnehmenden arbeiteten in Kleingruppen auf digitalen Boards und diskutierten anhand von Reflexions-, Diskussions- und Aktionskarten zentrale Fragen rund um Datenorganisation, Dokumentation, Nachnutzbarkeit, Rollenverteilungen und praktische Hürden bei der Unterstützung von Forschenden im Bereich FAIR und Open Data.

Das spielerische Format machte unterschiedliche Perspektiven schnell sichtbar und half dabei, typische Spannungsfelder offen zu besprechen – etwa zwischen dem Wunsch nach Offenheit und Anforderungen an Datenschutz, Ressourcen oder institutionelle Rahmenbedingungen. Gleichzeitig entstand Raum für den Austausch konkreter Erfahrungen aus den jeweiligen Einrichtungen und für die Frage, welche Support-Angebote an den eigenen Hochschulen fehlen, gut funktionieren oder weiterentwickelt werden sollten.

Erkenntnisse für Open Data in der Praxis

Der Workshoptag zeigte, wie interaktive, niedrigschwellige Formate dabei unterstützen können, komplexe Themen wie Open Data und FAIR-Prinzipien nicht nur zu erklären, sondern gemeinsam zu diskutieren und in praktische Handlungsoptionen zu übersetzen. Für das DSC war die Mitgestaltung eine wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen aus DataNord in einen europäischen Kontext einzubringen und Impulse aus dem YUFE-Netzwerk für die eigene Beratungs- und Trainingspraxis mitzunehmen.


Weiterführende Links:

YUFE
COLLAB GAME
www.datanord-bremen.de

Inhaltliche Fragen beantwortet:

Dr. Susanne de Vogel
DSC Data Scientist
+49 (421) 218 - 63938
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