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Bremen x Oldenburg: Digital Humanities Lunchtalks stärken regionale Vernetzung

Im Rahmen der Digital Humanities Lunchtalks brachten das DSC, die SuUB und die BIS Forschende aus Bremen und Oldenburg zum Austausch zusammen. Die Online-Reihe zeigte erneut, wie die Kooperation in der Northwest Alliance neue Impulse für digitale Methoden in den Geisteswissenschaften setzt.

Vom 4. bis 8. Mai 2026 fanden die Digital Humanities Lunchtalks statt – eine gemeinsame Online-Veranstaltungsreihe des Data Science Center (DSC) der Universität Bremen, des Bibliotheks- und Informationssystems (BIS) der Universität Oldenburg sowie der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB). Ziel der Reihe war es, Forschende und Serviceeinrichtungen aus Bremen und Oldenburg miteinander zu vernetzen und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Digital Humanities sichtbar zu machen.

Die Veranstaltungsreihe war Teil der Zusammenarbeit innerhalb der Northwest Alliance und richtete sich sowohl an Forschende der Digital Humanities als auch an Geisteswissenschaftler*innen, die digitale Methoden in ihrer Arbeit kennenlernen oder vertiefen möchten.

Einblicke in aktuelle Projekte und Methoden

An fünf Tagen präsentierten Forschende und DH-Services aus Bremen und Oldenburg unterschiedliche Perspektiven auf digitale geisteswissenschaftliche Forschung – von Datenbankdesign als geisteswissenschaftlicher Methode bis hin zum Einsatz von KI in der Kolonialismusforschung.

Den Auftakt machte die Session „Digital Humanities in the Northwest Alliance: Support and Training for Researchers“ mit Beiträgen von Jonas Kaiser (BIS Oldenburg), Nele Fuchs (DSC) und Manfred Nölte (SuUB) – die die Veranstaltungsreihe auch gemeinsam organisiert haben. Vorgestellt wurden Support- und Trainingsangebote für Forschende sowie bestehende Strukturen zur Unterstützung daten- und methodenbezogener Arbeit in den Geisteswissenschaften.

Weitere Talks waren:

  • Kinder- und Jugendliteratur in the making – Ein Onlinekommentar zu Michael Endes “Die unendliche Geschichte” | Prof. Dr. Thomas Boyken & Sarah Gaber (Uni Oldenburg)
  • From Spreadsheets to Networks: Database Design as Humanities Methodology | Prof. Dr. Julia Borst & Liam Hurwitz(Uni Bremen)
  • Digital Humanities Methods and Approaches in Language Documentation and Description | Prof. Dr. phil. Alena Witzlack-Makarevich(Uni Bremen)
  • Kolonialismus mit KI-Methoden erforschen - die Zusammenarbeit im Projekt ProSaDi | Vincent de Boer (Uni Oldenburg)

Zusammenarbeit in der Northwest Alliance stärken

Die Lunchtalks zeigten exemplarisch, wie die Zusammenarbeit zwischen Bremen und Oldenburg innerhalb der Northwest Alliance den Austausch zu digitalen Methoden, Datenkompetenzen und Forschungspraktiken stärkt. Gerade in den Digital Humanities entstehen innovative Ansätze häufig an den Schnittstellen zwischen Fachwissenschaften, Infrastruktur und methodischer Expertise.

Das offene Online-Format mit kurzen Vorträgen und anschließender Diskussion bot Raum für niedrigschwelligen Austausch, neue Vernetzungen und gemeinsame Perspektiven über Institutionsgrenzen hinweg.

Für das DSC war die Reihe zugleich eine Möglichkeit, die eigenen Angebote im Bereich Digital Humanities und datenbezogener Unterstützung sichtbar zu machen und den Austausch mit Forschenden und Serviceeinrichtungen der Region weiter auszubauen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für die spannenden Einblicke und Diskussionen – wir freuen uns auf die Fortsetzung des Austauschs innerhalb der Northwest Alliance.


Weiterführende Links:

https://www.uni-bremen.de/data-science-center/digital-humanities-lunchtalks
https://uol.de/bis
https://www.suub.uni-bremen.de/

Fragen beantwortet:

Nele Fuchs
Data Science Support für Geisteswissenschaften 
Tel. +49 (421) 218 - 59853
E-Mail: n.fuchs@uni-bremen.de

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