Unter Federführung von Rolf Drechsler und Lena Steinmann hat das Data Science Center (DSC) gemeinsam mit weiteren Partner*innen der Universität Bremen und der Universität Oldenburg erfolgreich eine Förderung im Rahmen der Northwest-Advanced-Linie eingeworben. Das geförderte Vorhaben „Data Encounters Northwest" zielt darauf ab, Forschende aus Bremen und Oldenburg im Bereich Data Science gezielt miteinander zu vernetzen und neue interdisziplinäre Kooperationsprojekte anzustoßen.
Beteiligt sind auf Bremer Seite die Professor*innen Nico Hochgeschwender, Martin Mundt und Tanja Schultz sowie auf Oldenburger Seite Chih-Hong Cheng, Martin Fränzle, Daniel Sonntag und Nils Strodthoff. Die Koordination erfolgt durch Lena Steinmann für das DSC und Cassie Short für das Wissenschaftliche Zentrum für Methoden der Künstlichen Intelligenz und Datawissenschaft (WiZArD) der Universität Oldenburg.
Data Science als Brücke zwischen Methoden und Anwendungen
An beiden Standorten gibt es starke methodische Expertise in Data Science, künstlicher Intelligenz und datenintensiver Forschung. Gleichzeitig arbeiten viele Fachdisziplinen – von den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Natur- und Materialwissenschaften bis hin zu Gesundheits- und Meereswissenschaften – mit komplexen Daten, deren Auswertung zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert.
Genau hier setzt Data Encounters Northwest an: Das Vorhaben schafft einen strukturierten Raum, in dem Methodenexpert*innen und Domänenforschende gezielt zusammenkommen. Denn datenwissenschaftliche Verfahren entfalten ihr Potenzial erst dann wirklich, wenn sie eng mit fachlichem Kontextwissen, konkreten Forschungsfragen und realen Anwendungsszenarien verbunden werden. Ziel ist es, methodische und domänenspezifische Perspektiven produktiv zu verknüpfen und daraus neue gemeinsame Forschungsansätze zu entwickeln.
Vom Workshop zu neuen Forschungsprojekten
Kern des Vorhabens ist ein professionell moderierter Workshopprozess, der derzeit gemeinsam vom DSC und WiZArD ausgestaltet wird. Anders als klassische Vortragsformate ist der Workshop als interaktiver Arbeitsraum angelegt. Forschende beider Standorte sollen mögliche Schnittstellen identifizieren, erste Projektideen konkretisieren und nächste Schritte für gemeinsame Vorhaben vorbereiten. Der Mehrwert liegt dabei nicht nur im Austausch selbst, sondern auch in der strukturierten Weiterentwicklung der Ideen: Aus ersten gemeinsamen Ansätzen sollen tragfähige Projektkonstellationen entstehen, die perspektivisch in gemeinsame Drittmittelanträge münden können.
Data Encounters Northwest leistet damit einen konkreten Beitrag dazu, Data Science als verbindendes Querschnittsthema innerhalb der Northwest Alliance zu stärken – und zeigt zugleich, wie das DSC seine Rolle als Impulsgeber, Vernetzer und strategischer Partner für datenintensive Forschung weiter ausbaut.
Weiterführende Links:
Mehr Informationen zur Northwest Alliance
Link zur Ausschreibung
Mehr Informationen zum WiZArD
Fragen beantwortet:
Dr. Lena Steinmann
DSC Koordinatorin
Tel. +49 (421) 218 63941
E-Mail: lena.steinmannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


