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DSC fördert die Etablierung der Forschungsgruppe Computational Literary Studies

Das Projekt zielt darauf ab, mittels regionaler Vernetzungstreffen und europaweit besetzte Gastvorträge die Kollaboration von Wissenschaftler*innen der digitalen Literaturwissenschaften zu fördern und so ein starkes Netzwerk für die Bündelung von Methoden und Theorien zu schaffen.

Die digitalen Literaturwissenschaften, ein Teilgebiet der Digital Humanities, untersuchen literaturwissenschaftliche Fragestellungen mithilfe großer Datenbestände und quantitativer Textanalysen, um verborgene Strukturen und Muster sichtbar zu machen. Doch trotz ihres Potentials fehlt es diesem relativ jungen Forschungsbereich oft an Repräsentation und der systematischen Bündelung von Methoden.

Mit der Gründung der neuen Forschungsgruppe Computational Literary Systems (CLS) schließen Forschende der Arbeitsgruppe British Literature and Cultural Studies nun diese Lücke. Ziel ist es, erworbenes Wissen effektiv zu bündeln, die methodologische Entwicklung zu sichern und Kooperation nachhaltig zu stärken. Während regionale Treffen die Vernetzung von Initiativen und Forschenden der digitalen Literaturwissenschaften fördern, eröffnen monatlich stattfindende Vorträge mit Gästen aus Deutschland und ganz Europa wertvolle Räume für den fachlichen Austausch und gemeinsame Projekte. Langfristig entsteht so ein eng geknüpften Netzwerk, welches Ressourcen zusammenträgt, die Forschung gezielt vorantreibt und Synergien über zahlreiche Fachbereiche hinweg schafft.

Weitere konkrete Ziele für den Förderzeitraum inkludieren eine verstärkte Zusammenarbeit des Fachbereichs der Literaturwissenschaften mit dem Data Science Center und den Digital Humanities an der SuUB. Außerdem wird eine verstärkte Vernetzung von Forschenden im Bereich CLS sowie die Förderung zukünftiger Kollaborationen angezielt. Ein Blog der Forschungsgruppe soll zusätzlich zur erhöhten Sichtbarkeit und Vernetzung beitragen, indem Forschungsprojekte in den CLS transparent einsehbar sind. Zuletzt wird angestrebt, die Forschungsgruppe langfristig an der Universität Bremen als zentralem Standort zu etablieren.

Damit führt das Projekt nicht nur Theorien und Methoden der digitalen Literaturwissenschaften und CLS zusammen, sondern legt auch den Grundstein für zukünftige Kooperationen und interdisziplinäre Projekte. So wird die Präsenz dieses dynamischen Forschungsfeldes langfristig erhöht und dessen Weiterentwicklung zielgerichtet gestärkt.

Interessierte sind herzlich zum Auftakttreffen der neu etablierten Forschungsgruppe eingeladen, welches am 25.06.2026 von 10:00-12:00 Uhr in MZH Raum 5220 stattfinden wird. Anmeldungen für das Treffen gerne an compulitprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

 

Förderempfänger*innen:

Dr. Julia Ditter (FB 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften)
Prof. Dr. Ursula Kluwick (FB 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften)
Kevin Wolf, M.A. (FB 10 – Sprach- und Literaturwissenschaften)

Förderzeitraum:

01. Mai 2026 – 31. März 2027


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Fragen beantwortet:

Dr. Lena Steinmann
DSC Koordinatorin
Tel. +49 (421) 218 - 63941
E-Mail: lena.steinmannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

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