Am 30. und 31. März 2026 fand an der SLUB Dresden ein Workshop rund um Datenkompetenz und digitale Forschungsinfrastrukturen statt. Ausgerichtet wurde das Treffen vom Come2Data, einem der Datenkompetenzzentren (DKZ) der BMFTR-Förderlinie „zum Aufbau von Datenkompetenzzentren in der Wissenschaft“ für den Forschungsstandort Sachsen.
Im Rahmen der Veranstaltung kamen Vertreter:innen der elf Datenkompetenzzentren (DKZ) der BMFTR-Förderlinien, der nationalen Forschungsdateninfrastrukturen (NFDI) sowie der FDM-Landesinitiativen zusammen. Nach rund zwei Jahren Aufbauphase der DKZ sowie inzwischen knapp sechs Jahren Entwicklung der NFDI und der Landesinitiativen bot das Treffen eine wichtige Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen: Welche Unterstützungsformate für Forschende haben sich bewährt? Wo bestehen Herausforderungen? Was lässt sich voneinander lernen?
Ziel war es, bestehende Ansätze zu reflektieren und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Datenkompetenz- und Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln.
Für das DataNord-Team war Data Scientist Susanne de Vogel vom Data Science Center der Universität Bremen vertreten.
Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie Forschende beim Umgang mit Daten - von der Datengewinnung über das Management bis hin zur Analyse und Nachnutzung - bestmöglich unterstützt werden können. Dabei wurde deutlich, dass es nicht nur technische Lösungen braucht, sondern auch Vermittlungsarbeit zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Methoden und Anforderungen.
Susanne brachte dabei insbesondere die Perspektive von Research Support Units mit ein: Einrichtungen wie Data Stewards und Data Scientists übernehmen eine wichtige Brückenfunktion zwischen den NFDIs und Forschenden sowie zwischen Fachdisziplinen und datengetriebenen Methoden. Sie tragen dazu bei, Standards zu etablieren, Data Literacy Kompetenzen aufzubauen und Forschende z.B. bei der Umsetzung von Open Science- und FAIR-Praktiken zu begleiten.
Am zweiten Workshoptag stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie gemeinsam tragfähige Strukturen zur Verstetigung dieser Angebote geschaffen werden können und in welchen Bereichen eine effektive und sinnvolle Zusammenarbeit möglich und nötig ist.
Ein zentrales Ergebnis des Workshops ist die gemeinsame Absicht, ein Memorandum of Understanding (MoU) aller Datenkompetenzzentren zu erarbeiten. Die Workshopergebnisse werden dokumentiert und sollen perspektivisch öffentlich zugänglich gemacht werden.
Weiterführende Links:
Workshop: https://www.slub-dresden.de/besuchen/veranstaltungen/details/veranstaltung/56609
BMFTR Förderlinie Übersicht: www.bildung-forschung.digital
Come2Data: come2data.de
Fragen beantwortet:
Dr. Lena Steinmann
DSC Koordinatorin
Tel. +49 (421) 218 - 63941
E-Mail: lena.steinmannprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de


