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Ebenenmodell der Schulentwicklung

Organisationsentwicklung

Der Prozess der pädagogischen Organisationsentwicklung setzt eine gemeinsame Prozessplanung voraus und stellt die Basis einer sich selbstentwickelnden Schule dar (vgl. Rolff 2012, 17f.). Schule wird hierbei als eine lernende Organisationen betrachtet, welche sich von innen heraus entwickelt, wodurch sich für eine inklusive Schule insbesondere die Entwicklung von Schul-Umweltbeziehungen, von Visionen und das Team-Lernen als zentrale Entwicklungsbereiche ergeben (vgl. Werning 2012, 52).

 

Unterrichtsentwicklung

Die Ebene der Unterrichtsentwicklung umfasst die Gesamtheit der systematischen Anstrengungen, um die Unterrichtspraxis und das Lernen zu optimieren (vgl. Rolff 2012, 20). Dies impliziert insbesondere die Frage inwiefern Heterogenität als didaktische Herausforderung betrachtet wird (vgl. Werning 2012, 52) und welche Kompetenzen Lehrkräfte dafür erwerben müssen.

 

Personalentwicklung

Die Personalentwicklung umfasst ebenfalls Fragen nach individuellen Kompetenzen der Lehrkräfte, welche mit Blick auf die Personalfortbildung, -führung, -förderung sowie die Persönlichkeitsentwicklung zu konkretisieren sind (vgl. Rolff 2012, 24).

 

Literatur

  • Rollf, H.-G. (2012): Grundlagen der Schulentwicklung. In: Buhren, C. (Hrsg.): Handbuch Schulentwicklung. Weinheim: Beltz: 12-39.
  • Werning, R. (2012): Inklusive Schulentwicklung. In: Moser, V. (2012): Die Inklusive Schule. Standards für die Umsetzung. Stuttgart: Kohlhammer, 49-61. 
Aktualisiert von: Mandon