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Tagungen

1. Tagung „Verkehrskonzepte der Zukunft – Reformbedarf und Lösungsansätze für ein Recht der urbanen Mobilität“ (Gründungstagung) am 28. November 2019

Die erste Tagung und gleichzeitig Gründungstagung des Vereins findet am 28. November 2019 im Focke-Museum, Schwachhauser Heerstraße 240, 28213 Bremen statt. Thema wird sein „Verkehrskonzepte der Zukunft – Reformbedarf und Lösungsansätze für ein Recht der urbanen Mobilität“.

 

Die Tagung

Wachsende Staus, marode Infrastrukturen, zugeparkte Geh- und Fahrradwege, Grenzwertüberschreitungen in den Innenstädten und ein ÖPNV an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Täglich erleben wir den Kampf um den öffentlichen Raum in den Metropolregionen.

Die darauf antwortenden Initiativen schillern in unterschiedlichsten Farben: Dieselfahrverbote und CO2-Besteuerung auf der einen Seite, intelligente Verkehrssysteme und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf der anderen Seite. Der ÖPNV und die (ggf. wasserstoffbasierte) Elektromobilität sollen genauso gefördert werden wie Carsharing-Modelle, Radschnellwege und App-basierte Sammeltaxen. Die Lösungsansätze für eine nachhaltige urbane Mobilität sind umstritten und uneinheitlich. Sie bilden bislang eher fragmentartige Lösungen auf eine der aktuellsten Herausforderungen unserer modernen Industrienation: die „Verkehrswende“. Sie soll so schnell, günstig, umweltschonend und gesellschaftsverträglich wie möglich vollzogen werden. Doch ganzheitliche Verkehrskonzepte zu ihrer Bewältigung fehlen, was mit der Vielfalt der sich dabei eröffnenden, rechtlichen Fragestellungen zusammenhängt.

Wie können Verkehrskonzepte der Zukunft aussehen? Wie können die Herausforderungen der von Vielen als erforderlich angesehenen „Verkehrswende“ mithilfe und im Rahmen des Rechts bewältigt werden? Welche Maßnahmen werden in Bremen und anderen deutschen Großstädten geplant oder wurden bereits realisiert? Welche rechtlichen Instrumente stehen zur Verfügung? Was können die deutschen Städte voneinander und von internationalen Vorbildern lernen? Ist es nur der Gesetzgeber oder sind es mitunter ebenfalls die Gerichte, die die „Verkehrswende“ anleiten (können)? Welche Rolle spielt eine ausgebaute Digitalisierung des Verkehrs und welche rechtlichen Herausforderungen stellen sich dabei?

Zur Beantwortung dieser Fragen freuen wir uns auf spannende Vorträge von Vertreter/innen aus Wissenschaft und Praxis mit jeweils anschließenden Diskussionsrunden.

 

Tagungsprogramm

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

Tagungsanmeldung

Für Mitglieder des VIR e.V. ist die Tagung kostenlos (hier geht es zum Mitgliedsantrag). Für übrige Tagungsteilnehmer erheben wir einen Tagungsbeitrag in Höhe von 50,00 € pro Person bzw. 25,00 € pro Person ermäßigt (gilt für Studierende/Wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Bremen/Referendare/Erwerbslose, Nachweise vorzulegen vor Ort).

Tagungsanmeldungen nehmen wir bis zum 1. November 2019 entgegen. Schreiben Sie uns hierzu eine E-Mail an Anna Himmelskamp, feu.sekretariatprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de.

Wir bitten um Überweisung des Tagungsbeitrages bis zum 1. November 2019: Verein für Infrastrukturrecht e.V., IBAN DE97 2919 0024 0044 8290 00, BIC GENODEF1HB1.

Auf Anfrage stellen wir gerne eine Teilnahmebestätigung aus. Wegen der Anerkennungsfähigkeit der Tagung als Fachanwaltsfortbildung nach § 15 FAO erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Rechtsanwaltskammer.


Logo des Vereins für Infrastrukturrecht e.V.