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Begriffe & Erläuterungen

>> konstruktiv-Toolbox

Unter "Begriffe & Erklärungen" finden Sie in der >> konstruktiv-Toolbox eine Dokumentation für das Projekt relevanter Begriffe und Erläuterungen. Die Dokumentation basiert auf den Diskussionen im Projekt und soll ein gemeinsames Verständnis wesentlicher Begriffe ermöglichen. Falls bei der Formulierung auf externe Quellen zugegriffen wurde, sind diese genannt.

Prüfungsformate und Prüfungsarten

Prüfungen lassen sich in schriftliche, mündliche und praktische Prüfungsarten unterteilen. Diesen können verschiedene Prüfungsformate zugeordnet werden.

Schriftliche Prüfungen

Die Studierenden sollen schriftlich nachweisen, dass sie mit den gängigen Methoden des jeweiligen Faches Aufgaben lösen und Themen bearbeiten können.

Eine Klausur ist eine unter Aufsicht anzufertigende Arbeit, in der vorgegebene Aufgaben allein und selbstständig nur mit zugelassenen Hilfsmitteln zu bearbeiten sind. Die Dauer einer Klausur beträgt mindestens 45 und höchstens 180 Minuten. Klausuren können auch in Form von Antwort-Wahl-Verfahren durchgeführt und in elektronischer Form als „e-Klausur“ abgenommen werden.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Unterstützung bei der Durchführung von e-Klausuren

Quellenhinweise:

Eine Hausarbeit ist eine eigenständige schriftliche Ausarbeitung eines vorgegebenen Themas, das im betreffenden Modul behandelt wird. Für eine erfolgreiche Hausarbeit ist eigene Recherche, Literatursichtung und -auswahl sowie Exzerpieren notwendig. Ziel ist es, entlang einer Leitfrage eine wissenschaftliche Argumentation aufzubauen, die durch Quellennachweise gestützt werden kann. Am Ende steht zumeist eine Antwort auf die Leitfrage und eine Darstellung der aufgeworfenen, neu entstandenen Probleme oder Fragestellungen.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Quellenhinweise:

Ein Essay ist ein kurzer Aufsatz, in dem ein begrenztes Thema überblicksartig und frei erörtert wird. Es geht mehr um die Entwicklung eines Leitgedankens oder einer noch vorläufigen Idee als um die stringente Darstellung komplexer Inhalte. Obgleich der Stil des Essays eher journalistisch als wissenschaftlich ist, muss es der inhaltlichen Sachlichkeit genügen und die Quellen von Zitaten oder Anregungen ausweisen. Einen großen Nutzen hat das Essay insbesondere auch zur persönlichen Wissenskontrolle und Wiederholung, erlaubt es einem doch, relativ formlos bisher nur Gehörtes oder Gelesenes in eine schriftliche Form zu übersetzen. 

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Quellenhinweis:

Ein Portfolio ist eine Sammlung von mehreren bearbeiteten Aufgaben (Lern-Artefakten) im weitesten Sinne, die zusammenfassend bewertet werden. Die im Laufe der jeweiligen Veranstaltung von den Studierenden zu bearbeitenden Aufgaben werden von dem Dozenten/der Dozentin am Anfang der Veranstaltung bekannt gegeben. Lern-Artefakte können auch elektronisch gesammelt und aufbereitet werden (z. B. in einem Blog).

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Mehr Informationen zum Thema e-Portfolio

Best-Practice-Beispiel aus der Universität Bremen

Quellenhinweise:

Der Praxisbericht ist eine schriftliche Darstellung und Analyse der in einer außeruniversitären beruflichen Tätigkeit behandelten Aufgaben.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

In Projektarbeiten wird die Fähigkeit zur Entwicklung, Durchführung und Präsentation von größeren Arbeiten im Team gelernt. In der Regel wird im Rahmen eines Projekts ein Projektbericht erstellt, in dem das Projekt einerseits dargestellt und erläutert wird. Andererseits sind die Arbeitsschritte und Projektergebnisse darzulegen.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Quellenhinweise:

Die zentrale Funktion eines Fallstudienberichts ist die Dokumentation einer durchgeführten Fallstudie (Case Study). Im Bericht sind zunächst die Relevanz, der Kontext, die Problem- und Fragestellung und die Fallauswahl zu begründen und darzustellen. In einem weiteren Schritt sind die Erhebungs- und/oder Auswertungsmethoden darzulegen und die Ergebnisse und Erkenntnisse strukturiert zu präsentieren.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

In einem Protokoll werden die entscheidenden Inhaltspunkte einer (Seminar-)Sitzung (auch eines Vortrags, einer Exkursion u. ä.) zusammengefasst. Die Überprüfung von Leistungen in den experimentellen Lehrveranstaltungen geschieht in vielen Fällen auch durch die Abfassung von Versuchsprotokollen, in denen der Ablauf und das Ergebnis der Experimente dargestellt werden. Grundsätzlich sollte ein Protokoll so geschrieben sein, dass jemand, der nicht in der Sitzung anwesend war, über alle zentralen Aussagen und Zusammenhänge informiert wird. Dafür müssen die Inhalte neu strukturiert werden, Sekundärliteratur eingearbeitet und gegebenenfalls Unklarheiten aufgelöst werden. 

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Quellenhinweis:

Im Unterschied zu Protokollen geht es bei Lerntagebüchern nicht darum, lediglich die Inhalte von Seminaren oder Vorlesungen wiederzugeben. Vielmehr sollen Studierende - genau wie bei einem Tagebuch - die für sie bedeutendsten Punkte aufgreifen und reflektieren. Diese Prüfungsform bietet Prüflingen darüber hinaus die Gelegenheit, die Veranstaltung zu evaluieren, Verständnisprobleme zu äußern und eigene Lernerfolge festzuhalten. Häufig kommt das Lerntagebuch im Rahmen von Portfolio-Prüfungen zum Einsatz, kann aber auch separat genutzt werden.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Quellenhinweis:

Als wissenschaftliches Poster wird ein Plakat bezeichnet, auf welchem die zentralen Informationen zu einem Sachverhalt (auch Thema, Projektergebnisse u. ä.) zusammengestellt sind, um sie so für den Betrachter zu visualisieren. Die zu vermittelnden Informationen sind von den Studierenden anschaulich, kurz und prägnant in Wort, Bild und Grafik zu dokumentieren. Es kann zusätzlich ein mündlicher Vortrag des Posterthemas vorgesehen werden.

Prüfungsart: schriftliche Prüfung

Quellenhinweis

Mündliche Prüfungen

Die Studierenden sollen in mündlicher Form nachweisen, dass sie die Zusammenhänge innerhalb eines Themengebiets erkennen und spezielle Fragestellungen in Zusammenhänge einzuordnen vermögen. In der mündlichen Prüfung werden Fragestellungen aus einem vorab festgelegten Themengebiet behandelt.

Im Rahmen eines festgelegten Zeitrahmens findet ein Prüfungsgespräch zwischen DozentIn, Prüfling und ProtokollantIn statt. Es können verschiedene Themen zur Prüfung vereinbart oder vorgegeben werden, die dann der Reihe nach in einem offenen Gespräch behandelt werden. In einigen Studienfächern sind auch Gruppenprüfungen möglich, d. h. mehrere Kandidat/innen werden zusammen in einem moderierten Gespräch auf ihre Kenntnisse hin geprüft.

Prüfungsart: mündliche Prüfung

Quellenhinweis:

Ein(e) Referat/Präsentation ist der mündliche Vortrag über ein vorgegebenes Thema. Es kann zusätzlich eine schriftliche Ausarbeitung des Vortragsthemas vorgesehen werden. 

Prüfungsart: mündliche Prüfung

Quellenhinweise:

Bei einer Podiumsdiskussion oder einem Podiumsgespräch nehmen die Studierenden die Position von Fachleuten oder Vertreter/innen von Interessengruppen vor einer größeren Zuhörerschaft ein, um ihre Auffassungen im Gespräch darzustellen, zu vergleichen und zu diskutieren.

Prüfungsart: mündliche Prüfung

Quellenhinweis:

Praktische Prüfungen

Die Studierenden sollen durch beobachtbares Verhalten und Handeln in realen oder simulierten, realitätsnahen Anforderungssituationen nachweisen, dass sie problemorientiert agieren und Lösungen herbeiführen können.

Planspiele sind Simulationen von realen Situationen, in denen (zumeist) mehrere Akteur/innen und Akteursgruppen in Bezug auf eine Problemstellung miteinander agieren und/oder in Verhandlung treten müssen. Dementsprechend nehmen die Studierenden eine Rolle ein, in der (häufig vorabdefinierte) Interessen zu vertreten sind. Solche Simulationen werden durchgeführt, um auf die Komplexität einer praktischen Situation vorzubereiten. Planspiele bieten den Vorteil, dass sie Probehandeln, Experimente, gewagte Aktionen erlauben, vor allem aber, dass Entscheidungen gefällt werden können, deren Konsequenzen in der Simulation zwar gespürt, aber ohne großen Schaden für beteiligte Personen bloß gespielt werden. Planspiele / Simulation Games können auch webgestützt durchgeführt werden.

Prüfungsart: praktische Prüfung

Quellenhinweis:

Der Begriff digitales Lernspiel bzw. Serious Game bezieht sich auf Spiele, die in einer hard- und softwarebasierten virtuellen Umgebung stattfinden und die erwünschtes Lernen anregen wollen. Sie sollen zwar, wie unterhaltungsorientierte Computerspiele auch, “Spaß machen”, dennoch ist ihr primäres Ziel der Erwerb von Wissen und Können.

Prüfungsart: praktische Prüfung

Quellenhinweis:

Die Studierenden erhalten „kleine“ Aufgabenstellungen (kein Projekt!), mit denen sie dazu aufgefordert werden, im Studium „Gelerntes“ (z. B. ein Instrument, eine Methode, einen Theorie-Praxis-Abgleich u. a. m.) auf ihren Arbeitsplatz zu übertragen oder (soweit möglich) dort zur Anwendung zu bringen. Die Transferier- bzw. Anwendbarkeit ist schriftlich zu dokumentieren und zu reflektieren.

Prüfungsart: praktische Prüfung

Masterarbeit

Mit der Masterarbeit soll der Nachweis erbracht werden, dass die/der Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem jeweiligen Fach selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Das Thema muss so beschaffen sein, dass es innerhalb der vorgegebenen Frist bearbeitet werden kann.

Mit der Masterarbeit soll der schriftliche Nachweis erbracht werden, dass die Kandidatin/der Kandidat in der Lage ist innerhalb einer vorgegeben Frist eine Forschungsfrage systematisch, selbständig und auf der Basis wissenschaftlicher Methoden zu bearbeiten.

Prüfungsart: Masterarbeit

Quellenhinweise:

Im Masterkolloquium muss die Kandidatin/der Kandidat nachweisen, dass sie/er in einer Auseinandersetzung über den Themenbereich der Masterarbeit die erarbeiteten Lösungen selbstständig fachübergreifend und problembezogen auf wissenschaftlicher Grundlage vertreten kann.

Prüfungsart: Masterarbeit

Quellenhinweise:


Kontakt:

Annette Weber
Akademie für Weiterbildung
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Projektförderung:

Aktualisiert von: Katrin Heins