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Geförderte Projekte 2019

Keine Zuflucht. Nirgends. Die Konferenz von Evian und die Fahrt des MS St. Louis. 14. Projekt Aus den Akten auf die Bühne

Ab dem 01.01.2019

Dr. Eva Schöck-Quinteros, Univ. Bremen, Fachbereich 8

Die auf Originaldokumenten basierende szenische Lesung wird die Geschichte von Migration und Flucht mit der Gegenwart verbinden. Ziel des Projekts ist es, zu der von dem schwedischen Schriftsteller Göran Rosenberg 2015 eingeforderten Einsicht beizutragen: „Während die Europäer geradewegs gen Evian schlafwandeln, sollten sie wenigstens wissen, dass sie es tun. Und eine vereinte Anstrengung zum Aufwachen unternehmen“.

Hierzu möchte das Projekt beitragen, indem die einem breiten Publikum wenig bekannte Konferenz  vorgestellt wird. Vertreter von 32 Staaten konnten sich nicht über die Aufnahme von 500 000 deutschen und österreichischen StaatsbürgerInnen jüdischen Glaubens einigen. Diesem Desaster der Diplomatie, über das auch prominente Journalisten berichten, wird die Geschichte der Fahrt der MS St. Louis gegenübergestellt.

Gefördert durch die Manfred und Ursula Fluß-Stiftung

Podiumsdiskussion: Menschenbild und Gottesgedanke

Am 28/29.01.2019

Dr. Anne Christina Thaeder, Universität Bremen, Institut für Philosophie

Im Rahmen des Seminars „Naturalismus und Menschenbild“ und in Kooperation mit der Philosophischen Gesellschaft Bremen wird das Institut für Philosophie eine öffentlichkeitswirksame Podiumsdiskussion veranstalten. Holm Tetens (Berlin) hat 2015 mit seinem Buch „Gott denken“ in der Philosophischen Diskusssionsarena für Aufsehen gesorgt. Wolfgang Detel (Hamburg) hat ihm nun mit seiner Schrift „Warum wir nichts über Gott wissen können“ geantwortet. Am 28.01.2019 werden beide in Bremen darüber sprechen, inwiefern die verschiedenen Antworten auf die Gottesfrage Auswirkungen auf das Menschenbild haben können und anschließend vor und mit dem Publikum diskutieren.

Poster "Gottesfrage und Menschenbild"

Das Projekt wird von der Manfred und Ursula Fluß-Stiftung gefördert.

Aktualisiert von: Sascha Giard