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Systemakkreditierung

Ein leistungsfähiges Qualitätsmanagementsystem

Die Universität Bremen wurde am 16. September 2016 von der Schweizer Agentur AAQ systemakkreditiert.

Eines der Hauptmerkmale des Qualitätsmanagements der Universität Bremen ist, dass es ausreichend Raum für fachspezifische Ausprägungen bietet. Qualitätsziele und daraus abgeleitete Maßnahmen werden in dezentraler Verantwortung dort organisiert, wo gelehrt und gelernt wird, in den Fächern und Fachbereichen. Gemeinsam mit der Hochschulleitung werden daraus fachbereichsübergreifend gesamtuniversitäre Qualitätsziele entwickelt. Das Qualitätsmanagement ist geprägt durch das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung der Lern- und Studienbedingungen.

Alle Fachbereiche haben Qualitätskreisläufe entwickelt, die als Startpunkt für die Entwicklung des universitätsweiten Qualitätssicherungssystems dienten. Darüber hinaus ist die Universität Bremen auch in anderen Leistungsbereichen schon mehrfach erfolgreich auditiert worden und stellt sich den Herausforderungen eines Qualitätsmanagements in weiteren wichtigen Dimensionen.

Die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements an der Universität Bremen soll:

  • die Autonomie und die Steuerungsfähigkeit der Universität Bremen stärken, indem die Verantwortung für die Konzeption, Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Studienprogramme fester in der Universität verankert wird;
  • die vorhandenen Mechanismen der Qualitätssicherung in der Lehre gemeinsam und partnerschaftlich mit den Fachbereichen fortentwickeln und so zur Verbesserung der Studienqualität und zur besseren Dokumentation unserer Leistungen in der Lehre beitragen.

 

Kontakt

Katharina Pechtold

Dezernat 1, Referat Lehre und Studium
VWG 0280
+49-421-218-60354
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Begriffsklärung

Gegenstand der Systemakkreditierung ist die Überprüfung des internen Qualitätssicherungssystems einer Hochschule im Bereich von Lehre und Studium. Die für Lehre und Studium relevanten Strukturen und Prozesse werden darauf überprüft, ob sie das Erreichen der Qualifikationsziele und die hohe Qualität der Studiengänge gewährleisten, wobei die European Standards and Guidelines for Quality Assurance in Higher Education (ESG), die Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) und die Kriterien des Akkreditierungsrates (AR) Anwendung finden.

Eine positive Systemakkreditierung bescheinigt der Hochschule, dass ihr Qualitätssicherungssystem im Bereich von Lehre und Studium geeignet ist, das Erreichen der Qualifikationsziele und die Qualitätsstandards ihrer Studiengänge zu gewährleisten. Das bedeutet: Es wird überprüft, ob eine Hochschule in der Lage ist, durch interne und externe Prozesse die Einhaltung aller Kriterien der Programmakkreditierung dauerhaft sicher zu stellen. Studiengänge, die auf der Grundlage der Systemakkreditierung eingerichtet werden oder bereits Gegenstand der internen Qualitätssicherung nach den Vorgaben des akkreditierten Systems waren, sind somit akkreditiert. (Vgl. Regeln für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung, Beschluss des Akkreditierungsrates vom 08.12.2009, zuletzt geändert am 20.02.2013).