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6. Runde Philipp-Schwartz-Initiative Förderprogramm

Das Förderprogramm der Philipp Schwartz-Initiative für verfolgte Forscher*innen geht in die 6. Runde. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können wieder Fördermittel zur Aufnahme gefährdeter Forschender beantragen. Erfolgreich nominierte gefährdete Forschende können Stipendien für bis zu 24-monatige Forschungsaufenthalte verliehen werden. Eine Verlängerung um bis zu zwölf weitere Monate ist im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells möglich.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat mit der Unterstützung des Auswärtigen Amts die vierte Runde der Philipp Schwartz-Initiative gestartet. Mit dem Programm fördert sie Forscherinnen und Forscher, die Schutz in Deutschland suchen, weil ihnen in ihren Heimatländern Krieg oder Verfolgung drohen. Die Initiative versetzt Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland in die Lage, gefährdete ausländische Forscher als Philipp Schwartz-Stipendiaten für zwei Jahre bei sich aufzunehmen, damit diese ihre Arbeit fortsetzen können.

Voraussetzungen für die Bewerbung

Ein Philipp Schwartz-Stipendium kann über mehrere Wege erhalten werden. Für eine Förderung kommen nachweislich gefährdete Forschende aus allen Fachgebieten und allen Herkunftsländern in Betracht, die:

  • über eine Promotion oder einen vergleichbaren akademischen Grad (Ph.D., C.Sc. oder Äquivalent) verfügen
  • sich zum Zeitpunkt der Antragstellung grundsätzlich noch nicht bzw. nicht mehr als drei Jahre außerhalb des Heimatlandes aufhalten; "Bildungsinländer" sind ausgeschlossen
  • über Sprachkenntnisse verfügen, die für die erfolgreiche Durchführung des Forschungsvorhabens erforderlich sind
  • die über wissenschaftliche Qualifikationen (z.B. Publikationen) verfügen
  • die Potenzial zur Integration in den (wissenschaftsbezogenen) Arbeitsmarkt besitzen
  • die noch nicht im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative gefördert wurden
  • Personen, die aufgrund einer doppelten Staatsbürgerschaft Zugang zu einem sicheren Aufenthaltsland haben sowie deutsche Staatsangehörige sind von einer Nominierung ausgeschlossen.
  • Mehrfachnominierungen einer Person durch mehrere potenzielle Gasteinrichtungen sind ausgeschlossen.

Um ein Stipendium zu ermöglichen ist es zudem wichtig, dass ein Arbeitsplatz an der Universität Bremen vorhanden ist sowie ein/e Mentor*in an der Universität Bremen gefunden wird, mit der/dem Sie die Bewerbungsunterlagen gemeinsam ausfüllen können.

Die Bewerbung richten Sie bitte an:

Universität Bremen        
Welcome Center                   
Enrique-Schmidt-Str. 7   
Gebäude SFG, Raum 0330        
28359 Bremen/Germany             
E-Mail: scholarsatriskprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de   
Telefon: +49 421-218-60386

Die Bewerbungsfrist im Welcome Center ist der 25.08.2019. Bitte reichen Sie Ihre vollständige Bewerbung fristgerecht ein. Wenn sie Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Wir freuen uns sehr darauf neue Wissenschaftler*innen bei uns an der Universität Bremen aufzunehmen und begrüßen zu können.

Stipendienprogramm des Landes Bremen

Neben dem Programm der Philipp-Schwartz Initiative läuft nun das Stipendiatenprogramm des Landes Bremen an. Das Förderprogramm zur Unterstützung geflüchteter und gefährdeter Wissenschaftler fördert Promovierende und Postdocs. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Kontakt

Welcome Center

SFG 0330
Tel: +49-421-218 60386
scholarsatriskprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Aktualisiert von: Welcome Center