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Erasmus-Studienaufenthalt

Mit Erasmus im Ausland studieren

Erasmus Plus Logo

Im Rahmen des europäischen ERASMUS+ - Programms haben Sie als Studierende der Universität Bremen die Möglichkeit, jeweils für mindestens 3 bis höchstens 12 Monate innerhalb eines Studienabschnittes (Bachelor, Master oder PhD) an einer der europäischen Partnerhochschulen Ihres Studiengangs zu studieren. Das heißt, wenn Sie während Ihres Bachelor-Studiums schon einmal mit Erasmus im Ausland waren, wird ihr "Guthaben" wieder auf maximal 12 Monate gesetzt, sobald Sie in den Master übergehen. 

Folgende Länder nehmen am Erasmus+ Programm teil: alle 27 EU-Mitgliedsstaaten, sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei. Austauschmaßnahmen mit der Schweiz laufen nicht über das Erasmus+- Programm, sondern werden komplett von der Schweiz finanziert. 

Eine Erasmus-Förderung kann nur vergeben werden, wenn ein inter-institutionelles Erasmus+ Abkommens zwischen den Studiengängen der Heimathochschule und der Partnerhochschule vorliegt.

Hier finden Sie eine Übersicht der Erasmus+ Verträge, sortiert nach Fachbereichen/Fächern bzw. Ländern.

  • Kompletter Erlass der Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Intensive Betreuung an Heimat- und Gasthochschule
  • sprachliche Vorbereitung
  • Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen
  • Mobilitätszuschuss nach drei Länderkategorien:
  • Die Dauer eines einzelnen Erasmus-Studienaufenthaltes muss mindestens 3 Monate und darf höchstens 12 Monate betragen.

Der DAAD hat die monatlichen Erasmus Mobilitätszuschüsse für 2018-20 national wie folgt festgelegt: 

420 Euro/Monat für Länderkategorie I (Dänemark, Irland, Frankreich, Italien, Österreich, Finnland, Schweden, Vereinigtes Königreich, Liechtenstein, Norwegen),

360 Euro/Monat für Länderkategorie II (Belgien, Tschechische Republik, Griechenland, Spanien, Kroatien, Zypern, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Island, Türkei) 

300 Euro/Monat für Länderkategorie III (Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei).

Für das Projektjahr 2017-2019 wurden die Raten für Outgoing-Studierende an der Universität Bremen wie folgt festgelegt:

300 Euro für Länderkategorie I, 249 Euro für Länderkategorie II und 198 Euro für Länderkategorie III.

Der Mobilitätszuschuss wird tag-genau berechnet.

Die Chancengleichheit ist ein zentrales Anliegen im Programm Erasmus+.

Aus diesem Grund haben Studierende mit besonderen Bedürfnissen die Möglichlkeit, für ihren Auslandsaufenthalt zusätzliche Mittel zu beantragen.

Studierende mit einer Behinderung, die einen GdB von mindestens 50% haben, können einen Pauschalzuschuss beantragen. Die Pauschalförderung wird individuell (je nach Zielland und monatlicher Förderrate) berechnet. Entscheidend ist hier der maximale Fördersatz für das von Ihnen ausgewählte Zielland.

Entstehen für die Mobilität aufgrund der Behinderung deutliche Mehrkosten kann man einen Langantrag für eine Förderung von bis zu 10.000 Euro stellen.

Studierende, die mit ihrem Kind/ihren Kindern ins Ausland reisen, und im Ausland alleinerziehend sind, können eine monatliche Pauschale in Höhe von 200 Euro (unabhängig von der Anzahl der Kinder) beantragen, die zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderrate ausgezahlt wird.

Die Antragstellung für die Sondermittel erfolgt über das International Office.

Bitte setzen Sie sich zur Beratung und Antragstellung mit der Erasmus-Koordinatorin Frau Hasenmüller, (barbara.hasenmuellerprotect me ?!vw.uni-bremenprotect me ?!.de) in Verbindung.

Viele Studierende mit Behinderung haben die Mobilitätshindernisse überwunden und sich mit Erasmus-Unterstützung auf den Weg gemacht. Mutmachende Erfahrungsberichte finden Sie auf den Seiten des DAAD.

 

  • Immatrikulation an der Universität Bremen;
  • Mindestens ein abgeschlossenes Studienjahr vor Antritt des Auslandsaufenthaltes;
  • Kenntnisse der Unterrichtssprache auf dem Niveau B2
  • möglichst Grundkenntnisse der Landessprache

Studierende können im Erasmus+ - Programm in jeder Studienphase (Bachelor, Master, PhD)  bis zu 12 Monate gefördert werden. Eine Kombination von Studium und Praktikum ist möglich.

Die Bewerbung erfolgt online. Danach müssen die unterschriebenen Unterlagen bei den ERASMUS-Beauftragten der jeweiligen Fachbereiche eingereicht werden. Die ERASMUS- Beauftragten entscheiden über die Platzverteilung. Sie sind es auch, die Auskunft über die Anerkennung der im Ausland erzielten Studienleistungen und über spezielle fachliche und sprachliche Voraussetzungen geben können. 

Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. Februar für das gesamte darauffolgende akademische Hochschuljahr.

Diese Frist gilt nicht für ERASMUS - Praktika! Für Erasmus- Praktika ist eine fortlaufende Bewerbung möglich.

Bitte lesen Sie die vor Ihrer Online Bewerbung für einen Erasmus Studienplatz unbedingt die Hinweise zum Bewerbungsverfahren 2018/19 und die Anleitung zur Online Anmeldung.

Hinweise zum Bewerbungsverfahren 2018/19

Anleitung für die Online Anmeldung 2018/19

Die Erasmus Online Bewerbungsfrist ist am 15. Februar abgelaufen.
Spätbewerbungen auf Restplätze sind erst nach Ablauf des Vergabeverfahrens im April möglich. Bitte nehmen Sie vor der Spätbewerbung Kontakt mit Ihrer Erasmus Koordination am Fachbereich wegen der Verfügbarkeit von Restplätzen auf. Wenden Sie sich anschließend an das International Office, um den Link zur Spätbewerber-Datenbank zu erhalten (outgoing@uni-bremen.de).

Wichtiger Hinweis für Studierende, die bereits über Erasmus gefördert wurden: Sie können in jeder Studienphase (BA, MA, PhD) mehrfach und insgesamt bis zu 12 Monaten gefördert werden.

Nach der Rückkehr legt die Studentin/der Student das Learning Agreement und das Transcript of Records bei den für die Anerkennung verantwortlichen Personen vor. Diese stellen eine Anerkennungsbescheinigung aus, die beim Prüfungsamt abgegeben wird. Eine Kopie der Anerkennungsbescheinigung muss vor Abgabe beim Prüfungsamt in der Datenbank Mobility online hochgeladen werden.

Wünscht der/die Studierende keine Anrechnung der Kurse, da er/sie die entsprechenden Kurse bereits an der Universität Bremen abgelegt hat, sollte die Aufnahme dieser Kurse als "freiwillige Zusatzleistung" in das Abschlusszeugnis beantragt  werden.

Der Prozess der Anerkennung sollte umgehend nach der Rückkehr bzw. Erhalt des Transcript of Records eingeleitet werden.

Wichtig: Nicht bestandene Prüfungen an der Universität Bremen können nicht durch im Ausland erbrachte Leistungen als bestanden anerkannt werden – auch nicht, wenn die Anerkennung im Learning Agreement vereinbart wurde. Wurde das Prüfungsverfahren an der Universität Bremen angefangen, muss es auch dort beendet werden. Das Prüfungsverfahren gilt mit Anmeldung zur Prüfung als eröffnet.

(s. Allgemeiner Teil der Prüfungsordnungen (AT) §20 Abs. (5): " An der Universität Bremen nicht bestandene Prüfungen können nur an der Universität Bremen wiederholt werden.“)

Detailllerte Informationen zum Learning Agreement und zur Anerkennung finden Sie im Annex des Learning Agreements.

Kontakt

Barbara Hasenmüller

Tel. +49-421-218-60362
euprogprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Anfragen von nominierten Studierenden rund um den Mobilitätzuschuss bitte an:
outgoingprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Sprechzeiten

Beratungs- und Servicebüro
des International Office:
VWG, Raum 0580,
Mo., Di. und Do.: 9.00-12.00 Uhr,
Mittwoch: 14.00-16.00 Uhr

Ein Film der Campus TV über das ERASMUS-Programm

Erasmus Initiative der Universität Bremen e. V. - Videocontest 2012