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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Germanistik / Deutsch, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

(Profilfach / Komplementärfach / Lehramtsoption) und Bachelor Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs(Fach Deutsch)

Voranmeldungen zu den Lehrveranstaltungen verpflichtend!

Studierende des Faches Germanistik/Deutsch/Deutsch als Zweitsprache muessen sich zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen verbindlich und rechtzeitig voranmelden!

Dies gilt grundsaetzlich fuer alle Studierenden (fuer Studierende im ersten Semester bis Freitag vor Vorlesungsbeginn).
Es wird also eine Voranmeldung fuer Lehrveranstaltungen in sämtlichen Studiengaengen (Bachelor, Master und Master of Education) erwartet.

Diese Anmeldung geschieht ueber Stud.IP!

Sie tragen sich fuer die gewaehlte Veranstaltung ein. Angemeldet und in die Veranstaltung aufgenommen sind Sie aber erst dann, wenn Sie von der/dem Lehrenden auf demselben Weg eine Bestaetigung erhalten haben. Die Veranstaltungen fuer das jeweils folgende Wintersemester werden am 30. Juli, die fuer das nachfolgende Sommersemester am 15. Januar in Stud.IP freigeschaltet.

Anmeldefristen

fuer Veranstaltungen im Sommersemester: 15. Maerz
fuer Veranstaltungen im Wintersemester: 15. September
fuer Veranstaltungen im ersten (Winter-) Semester: Freitag vor Vorlesungsbeginn

Erlaeuterungen

Dieses Voranmeldeverfahren dient der Orientierung der Lehrenden wie der Studierenden gleichermassen – insbesondere durch fruehzeitige Klaerung der Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen.
Die Studierenden sollen nach Moeglichkeit an der von Ihnen gewuenschten Veranstaltung teilnehmen koennen. In Ausnahmefaellen kann es allerdings notwendig werden, auf eine andere Veranstaltung auszuweichen, fuer die dann (nach der Anmeldefrist) noch weitere Studierende aufgenommen werden. Achten Sie bitte auf entsprechende „News“ oder Hinweise.
Sonderregelung: Bestimmte Veranstaltungen sind jedoch aus technischen oder organisatorischen Gruenden in der Teilnehmerzahl begrenzt. Dies wird in der Veranstaltungsankuendigung bzw. in Stud.IP auch so erlaeutert – fuer gewoehnlich in Verbindung mit der Nennung eines Auswahlkriteriums.


Anmeldeverfahren fuer Erasmus-Studierende:

Studierende, die im Rahmen des Erasmus-Programms Veranstaltungen aus dem Studiengang Germanistik/Deutsch besuchen moechten, muessen sich zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen bei den zustaendigen Dozenten per Mail anmelden. Die Mailadressen finden sich hier:
http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/personal/default.aspx

Anmeldung für Lehrveranstaltungen unter Stud.IP

Anmeldefristen

fuer Veranstaltungen im Sommersemester: 15. Maerz
fuer Veranstaltungen im Wintersemester: 15. September
fuer Veranstaltungen im ersten (Winter-) Semester: Freitag vor Vorlesungsbeginn
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
xxx

Vorlesung
N. N.

A1 Grundlagen der Literaturwissenschaft I Pflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Uwe Spoerl, Kontakt: uwe.spoerl@uni-bremen.de

Das Modul "A1 Grundlagen der Literaturwissenschaft I" fuehrt in die Wissenschaft von der deutschen Literatur ein. Zu belegen sind je ein Einfuehrungskurs in die aeltere und in die neuere deutsche Literaturwissenschaft. Beide Kurse schliessen jeweils mit einer 90-minuetigen Klausur ab.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-1-A1-01Einführung in die ältere deutsche Literaturwissenschaft (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B2900 (2 SWS) Tutorium zum Einführungskurs
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 GW2 B2900 (2 SWS)

Mittelalter ist heute denkbar populär: etwa durch Fantasy und Computerspiele, Mittelaltermärkte und Mittelalter-Reenactment. Für angehende Germanist*innen und Deutschlehrer*innen als Vermittler des kulturellen Gedächtnisses ist freilich jenseits populären Mittelalters eine wissenschaftliche Annäherung an Grundbegriffe, Entstehungsbedingungen und Konzepte mittelalterlicher Texte notwendig. An der Universität Bremen ist die Mediävistik als Teil der germanistischen Sprach- und Literaturwissenschaft in eine ‚ganze‘ Germanistik integriert. Die Einführung in die Ältere deutsche Literaturwissenschaft behandelt Grundlagen des Umgangs mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Texten: mittelalterliches Weltbild und Barrieren beim Verständnis älterer Texte; Historisierung von Begriffen und Methoden der Literaturwissenschaft, insbesondere von Literatur-, Autor- und Werkbegriff; soziokulturelle und mediale Bedingungen der Entstehung (Mäzenat), Rezeption (Vortrag) und Überlieferung (Handschriften- und Druckkultur) älterer Literatur; Grundlagen der Edition; Gattungen der hochmittelalterlichen Literatur; Genderkonzepte; Leitthemen wie Liebe und Gewalt.
Der Besuch des Tutoriums wird dringend empfohlen.

Prof. Dr. Elisabeth Lienert
10-79-1-A1-02Einführung in die ältere deutsche Literaturwissenschaft (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 B2900 (2 SWS)
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 SFG 2040 (2 SWS) Tutorium

Die Annäherung an das Mittelalter erfolgt meist eher intuitiv über Mittelalterfilme, Mittelalter-Jahrmärkte und Computerspiele, aber auch über historische Romane, die in dieser Epoche spielen. Für ein Studium Germanistik/Deutsch ist eine andere, wissenschaftliche Herangehensweise nötig, um die notwendigen Grundlagen zu erarbeiten. Das Einführungsseminar Ältere deutsche Literaturwissenschaft ist dem Umgang mit vormodernen, insbesondere hochmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Texten, gewidmet. Behandelt werden folgende Themenkomplexe: Weltbild / Andersartigkeit; Historisierung von Begriffen und Methoden, besonders Literatur-, Autor- und Stoffbegriff sowie Quellen- und Fassungsvergleich; Literatur und Gesellschaft; Literatur und Medien; Entstehungs- und Überlieferungsbedingungen; Handschriften- und Druckkultur; Grundlagen der Edition; Gattungen der Literatur des Hochmittelalters; Frauenbilder und Heldenkonzeptionen.
Der Besuch des Tutoriums wird empfohlen!

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-1-A1-03Einführung in die ältere deutsche Literaturwissenschaft (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B2880 (2 SWS)
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 GW2 A4020 (2 SWS) Tutorium zum Einführungskurs
Dr. Jana Jürgs
10-79-1-A1-04Einführung in die ältere deutsche Literaturwissenschaft (d)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 18:15 - 19:45 GW2 B2880 (2 SWS)
Dr. Esther Vollmer-Eicken (LB)
10-79-1-A1-05Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft (a)
Introduction to Modern German Literature Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 GW2 B1216 (2 SWS)
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 B1630 (2 SWS) Tutorium zum Einführungskurs

Die Studierenden werden im Grundlagen-Modul Literaturwissenschaft I (A1) mit den grundlegenden Theorien, Methoden, Begrifflichkeiten und Gegenstandsbereichen der (deutschen) Literaturwissenschaft vertraut gemacht. Das Modul besteht aus zwei Einführungskursen, einem zur älteren deutschen Literaturwissenschaft und einem zur neueren.

In diesem Einführungskurs zur neueren deutschen Literaturwissenschaft geht es insbesondere natürlich um die neuere deutsche Literatur (also die deutschsprachige Literatur von etwa 1500 an bis heute), ihre Analyse und Beschreibung sowie um Grundfragen und -themen der Literaturtheorie und der Literaturwissenschaft im Allgemeinen.

Gegliedert ist der Kurs in fünf Abschnitte:
(1) rhetorische Textanalyse / Textoberflächenbeschreibung;
(2) Dramenanalyse;
(3) Erzähltextanalyse;
(4) Lyrikanalyse und Metrik;
(5) Literaturtheorie und Literaturwissenschaft.

Einen konkreten Plan für diesen Kurs und Textmaterialien finden Sie ab Anfang Oktober in Stud.IP.

Der Kurs wird mit einer 90-minütigen Klausur (als Modulteilprüfung) abgeschlossen.

Dr. Uwe Spörl
10-79-1-A1-06Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 09:45 SH D1020 (2 SWS) Tutorium zum Einführungskurs
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 B1216 (2 SWS)

Ziel des Seminars ist es, geleitet durch die Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen und Fragestellungen in die wesentlichen Themen und Arbeitsperspektiven der neueren deutschen Literaturwissenschaft einzuführen. Der Kurs wird bei den kleineren Einheiten literarischer Texte ansetzen, bei Wort und Zeichen, und sich dann über Fragen nach dem Autor und dem Erzählen eine weitere Ebene erarbeiten. Der Text und mögliche Kontexte, schließlich die literarischen Gattungen bilden dann einen nächsten Themenschwerpunkt. Abgeschlossen werden soll der Lehrgang durch Fragestellungen, die direkt zum methodischen Arbeiten hinführen.

Zur Einführung: Allkemper, Alo, Eke, Norbert Otto: Literaturwissenschaft, 3. Auflage, Paderborn 2004.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-1-A1-07Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:15 - 11:45 SH D1020 (2 SWS)
wöchentlich Do 18:00 - 20:00 GW2 B1400 NUR Mi. - So. GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Einzeltermine:
Mo 18.11.19 08:00 - 10:00 GW2 B2880

Die Studierenden sollen im fachwissenschaftlichen Grundlagenmodul A 1 mit den grundlegenden Theorien, Methoden, Begrifflichkeiten und Gegenstandsbereichen der neueren deutschen Literaturwissenschaft vertraut gemacht werden. Der Einführungskurs behandelt in diesem Zusammenhang die Phänomene von Textualität und Intertextualität und bietet einen Einblick in die literaturwissenschaftlichen Teildisziplinen der Rhetorik und Topik, der Metrik und Stilistik, der Dramatik und Narratologie.

Als Bestandteil des Kurses wird ein Tutorium angeboten, dessen Besuch dringend empfohlen wird.

Der Kurs wird mit einer 90-minütigen Klausur abgeschlossen.

Der Seminarplan und die Arbeitsmaterialien des Kurses werden auf StudIP zur Verfügung gestellt.

Dr. Hans Rudolf Wahl
10-79-1-A1-08Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft (d)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:00 - 10:00 GW2 B1170
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 GW2 B1216 (2 SWS)

Dieser Einführungskurs beschäftigt sich mit zentralen Begriffen, Methoden, theoretischen Konzepten und Gegenstandsbereichen der neueren deutschen Literaturwissenschaft. Dabei geht es insbesondere darum, gattungsspezifische Instrumente zur Textbeschreibung und –analyse kennenzulernen und so die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit literarischen Texten zu schulen.

Der Kurs wird mit einer 90-minütigen Klausur abgeschlossen.

Christian Schienke, M.A.

A3 Literaturtheorie und literaturwissenschaftliche Methodologie Pflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: adunker@uni-bremen.de

Das Modul Literaturtheorie und literaturwissenschaftliche Methodologie findet regelmaessig im Wintersemester statt. Es fuehrt anhand von exemplarischen Gegenstaenden und Themen in die genannten Stoffgebiete ein. Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von mindestens 4 SWS auszuwaehlen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-3-A3-01Theorien der Interpretation
Theories of Interpretation

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 SFG 1080 (2 SWS)

Zu interpretieren, genauer: literarische Texte zu interpretieren ist sicherlich das 'Kerngeschäft' der Literaturwissenschaft. Doch spätestens seit der strukturalistischen und poststrukturalistischen Kritik an den Standards, den theoretischen Grundlagen und der Praxis der 'guten alten' hermeneutischen Tradition des Interpretierens stellt sich die Frage, was Interpretation, und vor allem natürlich, was eine gelungene Interpretation eigentlich ist.

Interpretationstheoretische Antworten auf diese und verwandte Fragen bilden den Gegenstand dieses Seminars, das somit literaturtheoretische und methodologische Fragen und Themen miteinander verknüpft und natürlich auch das eigene Handeln beim Interpretieren von literarischen Texten reflektieren soll.

Als Textgrundlage nutzen wir den nach wie vor aktuellen, von Tom Kindt und Tilmann Köppe herausgegebenen Reader "Moderne Interpretationstheorien" (UTB / Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008). Dieser ist in der SuUB verfügbar, im Buchhandel aber wohl nur noch bedingt.
Deshalb werden die zu lesenden Texte aus dem Reader den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars als PDFs zur Verfügung gestellt.

Einen konkreten Plan für dieses Seminar und die zu behandelnden Texte finden Sie ab der zweiten Septemberhälfte in Stud.IP.

Das Modul A3 schließt ab mit einer mündlichen Prüfung, die somit auch für dieses Seminar zum Modulabschluss angeboten wird.

Dr. Uwe Spörl
10-79-3-A3-02Autofiktionalität in Theorie und Literatur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Autofiktionalitätstheorien sind aus den Debatten um die Autorschaft hervorgegangen und setzen auf einem stark bearbeiteten Feld neu an. Sie zielen auf eine Gruppe von Texten, die sowohl autobiographische Anteile der Autorinnen und Autoren als auch fiktionale Verarbeitungsstrategien der autobiographischen Ebene aufweisen. Die Interaktion von Autobiographie und Fiktion erlaubt es, einen Akzent auf die ästhetischen Verarbeitungen von durchaus allgemeingültigen Problemen zu legen, ohne in überholte Konzepte von Autorschaft zurückzufallen und ohne biographistisch zu arbeiten. Das Seminar soll zunächst anhand von Überblicksartikeln die Grundlagen und die Debat-tenverläufe zu den Themen Autorschaft und Autofiktion erarbeiten und in einem zweiten Schritt unterschiedliche literarische Formen von Autofiktionalität in literarischen Texten untersuchen. Dabei soll die Relation von Autobiographie und Fiktion ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Kontexte und die literarische Konzeption der Texte.
Die Reihe der Texte, die gemeinsam analysiert werden sollen, beginnt in der Nachkriegsliteratur und endet in der Postmoderne. Dazu gehören Arno Schmidts Brand’s Haide, Franz Fühmanns Der Sturz des Engels und Das Judenauto, Herbert Achternbuschs Die Alexanderschlacht, Thomas Bernhards Ein Kind, Günter Grass Aus dem Tagebuch einer Schnecke, Walter Kempowskis Tadellöser und Wolf, Benjamin von Stuckrad-Barres Live-Album und Wolfgang Hilbigs „Ich“.

PD Dr. Martin Schierbaum
10-79-3-A3-03Mediävistische Narratologie und Contradiction Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SFG 2010 (2 SWS)

Das Seminar führt ein in die Grundlagen der historischen Narratologie (Erzählinstanzen und Fokalisierung, Sujetfügung und Handlungsmotivation, Figurenkonstitution, Raum- und Zeitstrukturen) und in die literaturwissenschaftlichen Contradiction Studies. Beide Ansätze sollen erzähltheoretisch vermittelt und am Beispiel von Gottfrieds von Straßburg ‚Tristan‘ für die Beschreibung und Deutung von Widersprüchen in vormodernem Erzählen fruchtbar gemacht werden.

Programm mit Literaturhinweisen siehe StudIP/Dateien.

Studienleistung (obligatorisch für alle): Mitgestaltung mehrerer Sitzungen (Details in der ersten Sitzung)

Modulprüfung BA/MEd A3 (nur in einer Veranstaltung des Moduls): mündliche Prüfung

Prof. Dr. Elisabeth Lienert
10-79-3-A3-05Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft. Theoretische Konzeptionen und methodologische Praxis

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 SFG 2010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 19.11.19 08:15 - 09:45 SFG 0150
Dr. Hans Rudolf Wahl
10-79-3-A3-06Metrik und Gedichtanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SFG 1010 (2 SWS)
Hauke Harm Kuhlmann
10-79-3-A3-07Hermeneutik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Hauke Harm Kuhlmann
10-79-3-A3-09Einführung in die feministische Literaturtheorie

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 SFG 1080 (2 SWS)

In diesem Seminar sollen einschlägige Texte der feministischen Literaturwissenschaft und Literaturtheorie erarbeitet werden. Dazu gehört, neben der Lektüre und Interpretation, die historische Einordnung der Konzepte zur Kategorie Geschlecht bzw. Weiblichkeit, die sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verändert und weiterentwickelt haben.
Die Frauenbewegung der siebziger Jahre beschäftigte sich – ausgelöst durch die Erkenntnis, dass Frauen aus der literarischen Produktion und der Sprache in ihrer männlichen Normierung – intensiv mit dem Bereich „Frauenliteratur“. Ein Begriff, der inzwischen in dieser Form irrelevant geworden ist. Im Seminar sollen sowohl nach den Produktionsbedingungen weiblichen Schreibens wie auch nach der spezifischen Qualität literarischer Texte von Autorinnen gefragt werden. Ausgangspunkt sind Virginia Woolfs Essay „Ein eigenes Zimmer“ und Simone de Beauvoirs „Das andere Geschlecht“. Auf dieser Basis sollen die Ansätze wichtiger Frauenliteratur-Forschung von Sigrid Weigel und Silvia Bovenschen thematisiert werden. Danach kommen die Begründerinnen der feministischen Literaturtheorie zu Wort, so u.a. Helène Cixous‘ écriture féminine. Im Gegensatz zu konstruktivistischen Ansätzen, die das biologische Geschlecht (sex) deutlich von der sozialen Identität (gender) abgrenzen, gründet die oben genannte Theorie in einer emphatischen Annahme einer spezifischen und körpergebundenen Ästhetik. Ansätze aus dem Bereich der Psychoanalyse, der Diskursanalyse und des Poststrukturalismus, die Eingang in die feministische Theorienbildung gefunden haben, sollen im weiteren Verlauf des Seminars hinsichtlich ihrer Konzepte – wie Maskerade, Körper und Hysterie – eingebunden werden. Geeignete Einführung in die Thematik Feministische Literaturwissenschaft bzw. -theorie sind von Lena Lindhoff und Jutta Osinski erschienen.
Ab September finden Sie einen Verlaufsplan und weitere Informationen zum Seminar auf Stud.IP (im Dateien-Ordner).

Dr. Ina Düking (LB)
10-79-3-A3-10Utopie: Theorie und Geschichte einer Gattung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 18.10.19 10:00 - 13:00 SFG 2030
Fr 20.12.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Fr 24.01.20 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Fr 31.01.20 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Fr 07.02.20 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Fr 14.02.20 10:00 - 15:00 SFG 2030
Dr. Linda Maeding (LB)
10-79-3-A3-11Diskursanalyse und New Historicism

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SFG 1040 (2 SWS)

Dieses Seminar beschäftigt sich mit zwei literaturtheoretischen Methodologien ähnlichen Zuschnitts: Sowohl der Diskursanalyse als auch dem New Historicism geht es darum, literarische Texte als historische Gebilde zu interpretieren, ohne sich dabei in den Details von Autorenbiographien zu verlieren. Den Konzepten, die dabei in Stellung gebracht werden, wird dieser Kurs durch die Lektüre einiger Schlüsseltexte Michel Foucaults (Diskursanalyse) und Stephen Greenblatts (New Historicism) nachspüren. Daneben soll aber auch immer mal wieder ein Blick auf konkrete Analysen geworfen werden, die von diesen Strömungen angeregt wurden.

Die Modulprüfung kann in diesem Seminar in Form einer mündlichen Prüfung abgelegt werden.

Christian Schienke, M.A. (LB)
10-79-3-A3-12Formen des komplexen Erzählens

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:15 - 13:45 GW1 B0100 (2 SWS)

Komplexes Erzählen ist bisher in der Literaturwissenschaft selten bis nie thematisiert worden. Das mag daran liegen, dass man Produktion und auch Rezeption jedenfalls von anspruchsvolleren literarischen Texten schon immer als komplexen Vorgang verstanden hat und deswegen eine gesonderte Betrachtung unter dem Aspekt der Komplexität als redundant ansah. Dabei wurde mit wenigen Ausnahmen übersehen (z.B. Wrobel 1997), dass komplexes Erzählen charakteristische Muster aufweist, etwa zyklische Strukturen oder das Fehlen einer zentralen Instanz des Erzählens, die auf eine veränderte Erfahrung von Welt/Wirklichkeit bei den Autoren hindeutet. Damit ist gemeint, dass seit dem Ausgang der Moderne die herkömmlichen Formen linearen Erzählens angesichts der katastrophischen Erfahrung der beiden Weltkriege und einer durch Innovationsschübe geprägten gesellschaftlichen Dynamik zunehmend als ungenügend empfunden wurden.
Spätestens seit Musils „Mann ohne Eigenschaften“ geht es nicht nur um die Frage nach dem Wirklichen, sondern auch um ein Leben in der Möglichkeitsform, das auf subtile Weise mit naturwissenschaftlichen Entdeckungen und der philosophischen Theorie korrespondiert. Diese Tendenz hat sich in den letzten Jahrzehnten durch die Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche und die Klimakatastrophe als zu bewältigende Herausforderung weiter radikalisiert. Da es sich in beiden Fällen um komplexe Phänomene handelt, die vom Subjekt weitgehende Verhaltensänderungen verlangen, liegt es nahe, dass sich auch das literarische Erzählen dieser Problematik annimmt, die gerade in letzter Zeit mehr und mehr in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt ist.
Im Seminar soll es zunächst darum gehen, typische Muster komplexen Erzählens zu identifizieren. Dass sich dabei die Muster in ihrer Phänomenalität nicht auf die autonome Sphäre reiner Ästhetik beschränken lassen, sondern auf die genannten, mittlerweile globalen Tendenzen antworten, kann als Ausgangsthese für die weitere Arbeit im Kurs dienen. Es wird im Weiteren also auch darum gehen, einen Brückenschlag zum neuen Diskurs der Komplexitätsforschung (Mainzer 2008) zu wagen und zu fragen, ob und wenn ja, auf welche Weise sich die Literaturwissenschaft in diesen Cluster einordnen ließe. Das Seminar wendet sich aufgrund der interdisziplinären Perspektive vor allem an Studierende, die neben dem Interesse an Literatur auch ein Faible für die mit der Kursthematik verbundenen, zuvor skizzierten Fragestellungen mitbringen.

Ein Seminarplan + Literaturliste wird kurz vor Kursbeginn auf StudIP bereitgestellt

Dr. André Steiner (LB)

A11 Literatur und Interkulturalität Wahlpflichtmodul 6 CP/ 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Axel Dunker, Kontakt: adunker@uni-bremen.de

Das Modul Literatur und Interkulturalitaet findet regelmaessig im Wintersemester statt. Es behandelt exemplarische Gegenstaende und Themenfelder der interkulturellen Germanistik. Aus dem Veranstaltungsangebot sind Veranstaltungen im Umfang von mindestens 4 SWS auszuwaehlen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A11-01Jerusalem in der vormodernen Literatur

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SFG 1040 (2 SWS)

Jerusalem ist seit langem eine Stadt, die viele Zuschreibungen hat: touristischer Magnet, religiöser und politischer Sehnsuchtsort, aber auch Ort nicht enden wollender Auseinandersetzungen und Gewalt. Im Seminar beschäftigen wir uns mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Texten über Jerusalem. Die 'Heilige Stadt' präsentiert sich schon in der Vormoderne als Begegnungsstätte der großen monotheistischen Religionen sowie als problembelasteter Ort von unvergleichlicher Schönheit und Kultur. Wir betrachten z.B. die Pilgerstadt mit dem Tempel, den Synagogen, Kirchen und Moscheen, den Zielpunkt der Kreuzzüge, den Mittelpunkt der Welt in mittelalterlichen Weltkarten und das himmlische Jerusalem. Soweit möglich, soll das vormoderne Jerusalem nicht nur aus christlicher Perspektive behandelt werden. Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit mittelhochdeutschen und frühneuhochdeutschen Texten wird bei allen Teilnehmer_innen vorausgesetzt.
Zur Einführung: Tomas Tomasek: Babylon, Jerusalem. In: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch. Hg. von Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg. Berlin/ Boston 2018, S. 40-63.

Dieses Seminar wird im Bachelor und im Master of Education angeboten. Die unterschiedlichen Anforderungen werden in der ersten Sitzung erläutert.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock
10-79-5-A11-02Herta Müller

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SFG 1030 (2 SWS)

Die 2009 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnete Herta Müller wuchs als Angehörige der deutschsprachigen Minderheit der Banater Schwaben in Rumänien auf. „Der Bogen von einem Kind, das Kühe hütet im Tal, bis hierher ins Stadthaus von Stockholm ist bizarr“, sagt sie zu Beginn ihrer Tischrede nach der Verleihung des Nobelpreises. Nach der Publikation ihres ersten Buchs Niederungen 1984 in der Bundesrepublik wirft ihr die Banater Landsmannschaft „Nestbeschmutzung“ vor, der rumänische Geheimdienst Securitate verfolgt sie, weil sie sich weigert, für ihn zu spitzeln. 1987 darf sie schließlich in die Bundesrepublik ausreisen. Die interkulturelle Situation zwischen zwei Kulturen und Sprachen (dem Deutschen und dem Rumänischen) wird durch die Ceauşescu-Diktatur noch erheblich verkompliziert.
Wir wollen im Seminar die wichtigsten Romane und Essays Herta Müllers vor diesem Hintergrund lesen (Niederungen (1984), Der Mensch ist ein großer Fasan auf der Welt (1986), Reisende auf einem Bein (1987), Der Fuchs war damals schon der Jäger (1992), Herztier (1994), Hunger und Seide (1995), Der König verneigt sich und tötet (2003), Atemschaukel (2009)). Eine besondere Rolle werden dabei die Bände mit Text-Bild-Collagen spielen (Die blassen Herren mit den Mokkatassen (2005), Vater telefoniert mit den Fliegen (2012), Im Heimweh ist ein blauer Saal (2019).
Zum Einstieg: Herta Müller: Mein Vaterland war ein Apfelkern. Ein Gespräch mit Angelika Klammer. München: Hanser 2014.
Hilfreich: Norbert Otto Eke (Hg.): Herta Müller-Handbuch. Stuttgart: Metzler 2017.

Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-5-A11-04Zur Frage der Herkunft im Werk von Ilija Trojanow und Saša Stanišić

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW1 B0080 (2 SWS)

Mit der Frage der Herkunft bzw. des Beheimatet-Seins sind in den Werken von Trojanow und Stanišić essentielle menschliche Fragen wie die nach Zugehörigkeit und vielfältigen Fremdheitserfahrungen, nach kultureller Identität oder nach der Bedeutung von Sprache verknüpft. Im Detail werden wir uns mit Trojanows Debütroman „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“ (1996), seinem Reisebericht „Die fingierte Revolution“ (2006) und seinem essayistischen Text „Nach der Flucht“ (2017) auseinandersetzen. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf Stanišićs aktuellem Roman „Herkunft“ (2019). Beide Autoren sind als Kinder mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen; Trojanow (*1965) floh mit seiner Familie aus Bulgarien und lebte später u.a. lange Zeit in Kenia und Südafrika; Stanišić (*1978) kam während des Bosnienkriegs 1992 nach Heidelberg.
Ab September finden Sie einen Ablaufplan und weitere Informationen zum Seminar auf Stud.IP (im Dateien-Ordner). Sie benötigen die genannten Werke in Papierform.

Dr. Ina Düking (LB)
10-79-5-A11-05Gebrochenes Deutsch: Mehrsprachigkeit und Subjektkonstitution in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Seminar

Einzeltermine:
Fr 25.10.19 16:30 - 18:30 SFG 1030
Fr 15.11.19 14:00 - 19:00 SFG 1010
Sa 16.11.19 09:30 - 13:30 SFG 1010
Fr 13.12.19 14:00 - 19:00 SFG 1010
Sa 14.12.19 09:30 - 13:30 SFG 1010
Fr 31.01.20 16:00 - 18:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)

Blockseminar

Termine:

Vorbesprechung Freitag, den 25.10.2019 von 16:30-18:30

Sitzung I Freitag, den 15.11.2019 von 14:00 bis 19:00, Sitzung II Samstag, den 16.11.2019 von 9:30 bis 14:30

Sitzung III Freitag, den 13.12.2019 von 14:00 bis 19:00, Sitzung IV Samstag, den 14.12.2019 von 09:30 bis 13:30.

Das Seminar beschäftigt sich mit literarischer Mehrsprachigkeit. Im Zentrum stehen Texte von deutschsprachigen Autor*innen, in denen das Thema der Mehrsprachigkeit eng mit dem der Zugehörigkeit verknüpft wird. In close readings nähern wir uns den Texten von Marica Bodrozic Sterne erben, Sterne färben, Tomer Gardi Broken German und Abbas Khider Deutsch für alle an. Weitere Textausschnitte von Autor*innen wie Feridun Zaimoglu, Yoko Tawada, Herta Müller und Semier Insayif dienen dazu unterschiedliche Phänomene literarischer Mehrsprachigkeit zu analysieren. Neben der Textanalyse wird u. a. die Rezeption der zu untersuchenden Texte zur Diskussion gestellt. Wie wird literarische Mehrsprachigkeit im Feuilleton sowie in den sozialen Medien wahrgenommen und kommentiert? Worin liegt das Provokationspotential bzw. warum stoßen gerade solche Texte auf gesellschaftlichen Widerstand? Und welche gesellschaftspolitischen Entwicklungen lassen sich anhand der Reaktionen ablesen?
Ferner wenden wir uns der Mehrsprachigkeitsforschung zu, erörtern verschiedene theoretische Ansätze und verorten diese innerhalb der interkulturellen Literaturwissenschaft.

Lit.: Marion Acker, Anne Fleig, Matthias Lüthjohann (Hrsg.): Affektivität und Mehrsprachigkeit. Dynamiken der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Tübingen: Narr Francke 2019; Marica Bodrozic: Sterne erben, Sterne färben. Meine Ankunft in Wörtern. Autobiografische Prosa. Frankfurt: Suhrkamp 2007; Tomer Gardi: Broken German. Roman. Graz: Droschl 2016; Abbas Khider: Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch. München: Carl Hanser 2019.

Dr. Sarah Fortmann-Hijazi (LB)
10-79-5-A11-06Orientalismus im Spannungsfeld von Klassik und Romantik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)

Gleichermaßen angeregt durch die historisch-kritische Bibelwissenschaft der Aufklärung, die neu entstehende indogermanistische Sprachwissenschaft und die zunehmenden kolonialen Interessen der europäischen Mächte, wird den Ländern und Kulturen des sogenannten ‚Nahen‘ und ‚Mittleren Ostens‘ um 1800 auch in der deutschsprachigen Literatur größere Aufmerksamkeit zuteil. Die Beschäftigung mit dem ‚Morgenland‘/‚Orient ‘ dient dabei nicht nur der Beschreibung eines dem ‚Abendländischen‘ gegenüber fundamental Anderen, sondern öffnet auch Reflexionsräume, die die diskursive Verortung des eigenen Denkens und Schreibens in der literarischen ‚Heimat‘ ermöglichen. So wird die Rede vom ‚Morgenländischen‘ eben auch zur Beschreibung des eigenen Tuns oder als polemische Wendung gegen literarische Tendenzen des eigenen Kulturkreises herangezogen. Das Seminar möchte sich dem daher durchaus vielgestaltigen Phänomen des ‚Orientalismus‘ um 1800 anhand ausgewählter Texte von Herder, Schlegel, Novalis, Goethe, Jean Paul und Hölderlin annähern.

Die Modulprüfung kann in diesem Seminar in Form einer kleinen Hausarbeit oder einer mündlichen Prüfung abgelegt werden.

Christian Schienke, M.A. (LB)
10-79-5-A11-07"Jean Paul, Hölderlin und der Roman, den ich schreibe" - Navid Kermani als Essayist und Erzähler

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SpT C4180 (2 SWS)

Seminarkommentar:

Wenn es gegenwärtig einen Autor gibt, der in seinem Werk in einer weitgehend globalisierten Perspektive dem nahekommt, was Goethe mit seiner Idee von Weltliteratur vorschwebte, so ist dies sicher Navid Kermani. In seinen Texten begegnen sich deutsche Romantik, mystischer Sufismus und der Zen-Buddhismus Matsuo Bashōs. Er verbindet in einer völlig gegenwartsbezogenen Erzählhaltung Probleme des Alltagslebens mit den universellen Fragen des Menschen nach einem gelingenden Leben und menschenwürdigen Tod. In einem literaturwissenschaftlichen Seminar werden wir natürlich kaum alle Aspekte von Kermanis Werk berücksichtigen können. So müssen aufgrund der thematischen Einschränkung sowohl die zahlreichen religionswissenschaftlichen Texte, etwa „Gott ist schön“ (1999), „Der Schrecken Gottes“ (2005) oder „Ungläubiges Staunen“ (2015), die der mittlerweile habilitierte Orientalist verfasst hat, als auch seine Reportagen und journalistischen Arbeiten zunächst außer Betracht bleiben.
Wir wollen uns vielmehr aus der Perspektive einer sich interkulturell verstehenden Literaturwissenschaft Schlüsseltexten aus Kermanis poetischer Produktion zuwenden, darunter seinem erzählerischen Hauptwerk „Dein Name“ (2011). Dabei sollen Fragen nach der Differenz zu zeitgenössischer Literatur ohne interkulturellen Hintergrund und der Position des Erzählers, für die bei Kermani das Konzept der Autofiktion aus der neuen Erzählforschung Aufschluss verspricht, im Mittelpunkt stehen. Schließlich wollen wir versuchen, mithilfe des in der Literaturwissenschaft bisher selten oder nie verwendeten Paradigmas der Komplexität mögliche Antworten auf die verwirrende Vielgestaltigkeit nicht nur von Kermanis literarischem Erzählen zu finden. Eine Lösung des Problems könnte darin bestehen, dass seine wissenschaftlichen und journalistischen Arbeiten, von denen zuvor abgesehen wurde, sich möglicherweise unter diesem Aspekt mit der Fiktion verbinden lassen und so das Werk insgesamt als Versuch, sich einer immer komplexer werdenden Welt auf verschiedene Weisen zu nähern, verstanden werden kann.

Ein Seminarplan + Literarturliste wird vor Beginn des Seminar auf StudIP bekannt gegeben

Dr. André Steiner (LB)

A12 Literatur und Medien Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Thomas Althaus, Kontakt: talthaus@uni-bremen.de

Das Modul A 12 Literatur und Medien wird regelmaessig im Wintersemester angeboten. Es betrifft unterschiedliche Medienkulturen (vom Medium Buch ueber den Film bis zu den neuen Medien) und widmet sich in historischer und systematischer Perspektive den Problemstellungen einer medienaesthetisch erweiterten Literaturwissenschaft.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A12-01LiteraTour Nord: Literaturkritik und Dichterlesung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 18:15 - 19:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) (9.9 SWS)

BA A 12 LiteraTour Nord: Literaturkritik und Dichterlesung

Auf die LiteraTour Nord (http://www.literatournord.de) gehen jeden Winter von Oktober bis Februar sechs Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und lesen aus ihren Neuerscheinungen in Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover. Sie bewerben sich damit um den „Preis der LiteraTour Nord“, der mit 15.000 Euro dotiert ist. Moderiert werden die Veranstaltungen von Professorinnen und Professoren der Literaturwissenschaft, die das Programm zum Gegenstand einer regulären Lehrveranstaltung des jeweiligen Wintersemesters machen und so den Studierenden Gelegenheit zum direkten Gespräch mit den Autorinnen bzw. Autoren geben.
Im Winter 2019/20 lesen in Bremen (jeweils am Sonntagabend um 20 Uhr im Café Ambiente, Osterdeich 69a):
20.10. Norbert Scheuer: Winterbienen (Beck)
10.11. Isabel Fargo Cole: Das Gift der Biene (Edition Nautilus)
24.11. Albrecht Selge: Fliegen (Rowohlt Berlin)
08.12. Karen Köhler: Miroloi (Hanser)
05.01. Daniela Krien: Die Liebe im Ernstfall (Diogenes)
19.01. Ulrike Draesner: Kanalschwimmer (Mare)
Näheres siehe unter http://www.literatournord.de.
Das Seminar, zu dem der Besuch der Lesungen am Sonntagabend obligatorisch gehört (eingeschriebene TeilnehmerInnen des Seminars haben freien Eintritt), findet in der Regel jeweils am Montag vor oder nach der Lesung statt (Vorbesprechung am 14.10.). Inhaltlich wird es um die medialen und performativen Aspekte von Literatur und Literaturkritik und um Fragen der literarischen Wertung gehen. Im Mittelpunkt stehen jeweils die Neuerscheinungen, die von einem literaturwissenschaftlichen Blickwinkel aus betrachtet werden.
Studienleistungen können erworben werden durch Rezensionen und/oder Berichte über die Lesungen, die ggfs. über die Seite http://www.literaturkontor-bremen.de online gestellt werden können, bzw. in einzelnen Fällen durch Interviews mit den Autorinnen und Autoren.
Alle Studierenden aus den literaturwissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengängen, die Interesse an der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur haben, sind herzlich willkommen!

Prof. Dr. Axel Dunker
10-79-5-A12-03Brechts Dreigroschenkomplex

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 18:15 - 19:45 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) GW2 B3770 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 20.11.19 18:15 - 21:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mi 11.12.19 18:15 - 21:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Mi 15.01.20 18:15 - 21:00 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum)
Dr. Jan Gerstner
10-79-5-A12-04Performative Medialität. Zur Ästhetik der Millitanz

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 06.11.19 18:15 - 19:45 SFG 0150
Mi 11.12.19 18:15 - 19:45 SFG 0150
Dr. Hans Rudolf Wahl

A14 Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Elisabeth Lienert, Kontakt: elienert@uni-bremen.de
(fuer Fragen der Notenverwaltung ausschliesslich girwert@uni-bremen.de)

Das Wahlpflichtmodul Literatur des Mittelalters und der Fruehen Neuzeit vertieft das literaturgeschichtliche Studium im Bereich der vormodernen Literatur (8. – 16. Jahrhundert) und ihrer Rezeption. Es wird regelmaessig im Winter- und im Sommersemester angeboten.
Das Modul besteht aus zwei verpflichtenden Veranstaltungen im Umfang von insgesamt 4 SWS.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-A14-1Von Pfetan und Fafnir zu Fuchur - und Saphira. Drachen als literarische Wesen im Wandel

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B1216 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-M79-A1-1Erzählen im Widerspruch: Textualität der Dissonanz im kurzen Erzählen der Vormoderne

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 B2890 (2 SWS)

Erzählen ist immer auch ein Versuch, Sinn zu stiften. Erzählen im Widerspruch freilich stört die Ordnung der Texte und erzeugt bei den Rezipienten Irritation und Deutungsanreize zugleich. Mit Bezug auf „Widerspruch“ als Leitbegriff der geisteswissenschaftlichen Verbundinitiative „Worlds of Contradiction“ der Universität Bremen untersucht die Vorlesung Phänomene von Widerrede und Widerspruch in Vers- und Prosaerzählungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit: widersprüchlich scheinende alteritäre Erzähllogiken, Diskrepanzen zwischen Erzählung und Moralisierung, Pointenstrukturen auf der Basis von Gegensätzen und Widersprüchen, widersprüchliche Figuren, Widersprüchlichkeit als Indikator von Ambivalenz und Kontingenz. Analysiert werden in erster Linie Hartmanns von Aue höfische Sünderheiligen-Legende ‚Gregorius‘, ausgewählte Mären (besonders Konrad von Würzburg, ‚Herzmaere‘; Wernher der Gartenaere, ‚Helmbrecht‘; Stricker, ‚Der begrabene Ehemann‘; Heinrich Kaufringer, ‚Die unschuldige Mörderin‘; Hans Rosenplüt, ‚Der fünfmal getötete Pfarrer‘; Niemand, ‚Die drei Mönche von Colmar‘) und Prosaerzählungen (besonders Enea Silvio Piccolomini, ‚Euryalus und Lucretia‘; ‚Griseldis‘ sowie weitere Novellen aus Boccaccios ‚Decameron‘ mit dessen deutscher Rezeption); auch die Zusammenstellung widersprüchlicher Kasus in Erzähl- und Schwanksammlungen soll einbezogen werden.

Programm mit Literaturhinweisen siehe StudIP/Dateien.

Studienleistung (obligatorisch für alle): Essay (studiengangs- und modulspezifische Themen)

Modulprüfung
MA (neu) A1, D1, D2, D3, D4: in einer Veranstaltung des Moduls Hausarbeit, in der anderen mündliche Prüfung
MEd A17: mündliche Prüfung oder kleine Hausarbeit (nur in einer Veranstaltung des Moduls)
BA/MEd A14: mündliche Prüfung oder kleine Hausarbeit (nur in einer Veranstaltung des Moduls)

Prof. Dr. Elisabeth Lienert
10-M79-A2-1Geschichten vom Gral

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 B1632 (2 SWS)

Was ist er, der Heilige Gral, und wo ist er zu suchen? Wenige Gegenstände haben die Phantasie seit Jahrhunderten so beflügelt wie der Gral, von dem man nicht einmal weiß, wie er aussieht: eine schimmernde Schale, ein Stein, der vom Himmel gefallen ist, der Abendmahlskelch Jesu oder etwas ganz anderes? Wir machen uns auf die Suche nach diesem "Ding", das Heil und Frieden, Macht und Reichtum, vielleicht aber auch nur gutes Essen schenken soll und beschäftigen uns dabei v.a. mit Texten vom Mittelalters bis heute.
Zur Einführung: Volker Mertens: Der Gral. Mythos und Literatur. Stuttgart 2007.

Dieses Seminar wird polyvalent angeboten im Bachelor und im Master Germanistik. Die unterschiedlichen Anforderungen werden in der ersten Sitzung erläutert.

PD Dr. Sonja Kerth-Wittrock

B1 Grundlagen der Sprachwissenschaft Pflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte:
Teilprüfung Einführung in die Germanistischen Linguistik: Dr. Andreas Rothenhoefer, Kontakt: rothenhoefer@uni-bremen.de
Teilprüfung Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen: Dr. Ute Siewerts, Kontakt: siewerts@uni-bremen.de

Das Modul „B1 Grundlagen der Sprachwissenschaft“ fuehrt in die Wissenschaft von der deutschen Sprache ein. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Winter); es umfasst (1) den Einfuehrungskurs Sprachwissenschaft und (2) einen Einfuehrungskurs in die aelteren Sprachstufen des Deutschen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-1-B1-01Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 GW2 B1820 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-1-B1-02Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW2 B1820 (2 SWS)

Allgemeines: Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Grundlagen der germanistischen Linguistik und führt in die wichtigsten Teildisziplinen des sprachwissenschaftlichen Studiums ein. Ziel des Seminars ist es, einen Einblick in sprachwissenschaftliche Gegenstände, Modellbildungen, in Grundeinheiten, in die linguistische Beschreibungssprache wie auch in grundlegende Analyseverfahren von Sprache und Kommunikation zu erlangen.
Inhalte: Das Seminar wird systematische Gegenstandsbestimmungen und Beschreibungsansätze von den kleinsten bedeutungsunterscheidenden zu den bedeutungstragenden Zeicheneinheiten, von einfachen und komplexen Wörtern bis hin zu den Strukturen, Mustern, Bedeutungen und Funktionen von Sätzen, Texten oder Diskursen erarbeiten. Außerdem sollen Überlegungen zur Einbettung dieser Phänomene in die Kommunikationssituation, zu ihrem Beitrag zur Bedeutungskonstitution innerhalb des sozialen Kontextes sowie zu Möglichkeiten der Variation sowie ein Ausblick auf zeitgenössische Analyse- und Anwendungsmöglichkeiten angestellt werden.
Prüfungsform: Das Seminar schließt mit einer E-Klausur
Grundlegende Literatur: wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Jascha de Bloom
10-79-1-B1-03Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-1-B1-04Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Ute Siewerts
10-79-1-B1-05Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Maryvonne Hagby (LB)
10-79-1-B1-06Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 10:15 - 11:45 GW1 B0100 (2 SWS)
Dr. Ute Siewerts
10-79-1-B1-07Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen (d)

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 14:15 - 15:45 GW2 B2900 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 29.11.19 12:00 - 14:00 GW2 B2890
Dr. Maryvonne Hagby (LB)
10-79-1-B1-08Tutorien zu den Einführungskursen in die Sprachwissenschaft

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 FVG M2010
wöchentlich Mi 08:00 - 10:00 GW2 B1700
wöchentlich Fr 18:00 - 20:00 GW2 B2890
Dr. Andreas Rothenhöfer
Jascha de Bloom
Dr. Andreas Jäger
10-79-1-B1-09Tutorium zu den Einführungen in die älteren Sprachstufen des Deutschen

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 08:15 - 09:45 SH D1020 (2 SWS) Tutorium
wöchentlich Do 18:15 - 19:45 SFG 1080 (2 SWS)
Dr. Ute Siewerts
Dr. Maryvonne Hagby

B3 Sprache in Denken und Handeln Pflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Dr. Andreas Rothenhoefer/ Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Kontakt: rothenhoefer@uni-bremen.de iwarnke@uni-bremen.de

Das Modul "B3 Sprache in Denken und Handeln" macht die Studierenden mit linguistischen Theorien und Methoden der Semantik und Pragmatik vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Winter); es umfasst zwei entsprechende Seminare, aus denen zwei Studienleistungen und eine Pruefungsleistung erbracht werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-77-3-B1.1-1Kontrastive Linguistik Französisch-Deutsch

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 10:00 GW2 B2890 (2 SWS)

"In diesem Seminar wollen wir die französische und die deutsche Sprache hinsichtlich ihrer Strukturen und Verwendungsweisen kontrastiv betrachten. Vergleichend untersuchen werden wir sowohl syntaktische, morphologische und phonologische Phänomene als auch lexikalische oder pragmatische Aspekte. Auch werden wir uns kontrastiv mit Textsorten und Varietäten beschäftigen und uns mit Übersetzungen auseinandersetzen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Beherrschung der französischen Sprache.

Einführende Literatur:
Blumenthal, Peter (1997): Sprachvergleich Deutsch-Französisch. Tübingen (Niemeyer).
Wandruszka, Mario (1998): Die europäische Sprachengemeinschaft: Deutsch Französisch Englisch Italienisch Spanisch im Vergleich. Tübingen (Francke)."

Dr. Katrin Mutz
10-79-3-B3-01Ausgewählte Probleme der Namenkunde

Seminar

Einzeltermine:
Sa 09.11.19 10:00 - 16:00 GW2 B2900
Sa 07.12.19 10:00 - 16:00 GW2 B2900
Sa 18.01.20 10:00 - 16:00 GW2 B2900
Mi 12.02.20 10:00 - 16:00 GW2 B2900
Dr. Claudia Happe
10-79-3-B3-02Sprachgebrauch im Internet

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-79-3-B3-03Einführung in die Pragmatik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SFG 1030 (2 SWS)

Einzeltermine:
Sa 23.11.19 - So 24.11.19 (So, Sa) 09:00 - 17:00 GW2 B1410
Dr. Daniel Schmidt-Brücken
10-79-3-B3-04(Sprach-)wissenschaftliche Textsorten in Theorie und Praxis: Linguistische Neuerscheinungen und ihre Rezension

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-3-B3-05Pragmatik in Theorie und Anwendung

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:15 - 15:45 GW1 B0100 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 03.02.20 11:00 - 17:00 GW2 B2890
Jan-Henning Kromminga (LB)
10-79-3-B3-06Variation und Wandel von Struktur und Bedeutung

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 GW2 B1400 NUR Mi. - So. (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-3-B3-07Kontrastive Linguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 B1820 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger

B11 Historische Sprachwissenschaft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Ute Siewerts, Kontakt: siewerts@uni-bremen.de

Das Modul "B11 Historische Sprachwissenschaft" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Sommersemester statt und schliesst mit einer Klausur (90 Minuten) oder muendlichen Pruefung zu einer der beiden Einzelveranstaltungen ab.
Ausnahmsweise gibt es hier ein Angebot im WiSe 2018/19; das Modul kann im Sommersemester 2019 vervollständigt werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-M79-D1-1Sprachwandel: Theorien und Prozesse

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 A4330 (2 SWS)
Dr. Ute Siewerts

B12 Sprache und Gesellschaft Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Dr. Andreas Rothenhoefer, Kontakt: iwarnke@uni-bremen.de
rothenhoefer@uni-bremen.de

Das Modul „B12 Sprache in Denken und Handeln“ macht die Studierenden mit Beschreibungsansaetzen und Themen der Text- und Diskurslinguistik sowie der Soziolinguistik vertraut. Das Modul erstreckt sich ueber ein Semester (Winter); es umfasst zwei entsprechende Seminare, aus denen zwei Studienleistungen und eine Pruefungsleistung erbracht werden.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-B12-01Entwicklungstendenzen der deutschen Sprache (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-5-B12-02Diskurslinguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 B2900 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke
10-79-5-B12-03Soziale Medien, Diskurs und Korpus

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-5-B12-04Sprache im Nationalsozialismus

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 GW2 B2900 (2 SWS)
Prof. Dr. Ingo Hans Warnke (Mentorat)
Hagen Steinhauer, M.A. (LB)
10-79-5-B12-05Varietätenlinguistik

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 GW2 B2890 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-5-B12-06Entwicklungstendenzen der deutschen Sprache (b)

Seminar

Einzeltermine:
Di 04.02.20 09:00 - 16:00 SFG 1020
Do 06.02.20 - Fr 07.02.20 (Do, Fr) 09:00 - 16:00 SFG 1020
Dr. Claudia Happe

C Niederdeutsche Sprache, Literatur und Kultur Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Ingo H. Warnke, Kontakt: iwarnke@ins-bremen.de
Das Modul wird mit einem Kurs je Semester, d. h. zwei Angeboten je Studienjahr angeboten.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-C-1Norddeutsche Namenlandschaften

Seminar

Einzeltermine:
Fr 22.11.19 12:00 - 17:00 SFG 1010
Sa 23.11.19 10:00 - 15:00 GW2 B1216
Fr 13.12.19 12:00 - 17:00 GW2 B1580
Sa 14.12.19 10:00 - 15:00 GW2 B1580

Wintersemester 2019/20
Modul C
Kompaktseminar:

Norddeutsche Namenlandschaften

Unter den Wörtern nehmen die Namen eine Sonderrolle ein, bei der die Individualisierung und Identitätsbildung wesentliche Faktoren sind. Der Fokus richtet sich auf das niederdeutsche Sprachgebiet und die sich hier konturierenden Namenlandschaften. Der Namenbestand wird jeweils auf seine etymologischen, historischen, kulturellen und geogra-fischen Komponenten hin befragt. In den Blick geraten nicht zuletzt un-ter soziolinguistischen Gesichtspunkten Anthroponyme (für Personen) und Toponyme (für Orte), aber auch Namen für Musikgruppen, Gast-stätten, Ferienhäuser, Schiffe, Waren und andere Objekte.
Unter Anwendungsaspekten wird für den schulischen Unterricht (Sachkunde) etwa die Deutung von Straßen- und Flurnamen im Sinne einer Erschließung des Nahraums in der Grundschule und der Ent-wicklung regionalkultureller Kompetenzen thematisiert. Zweisprachige Ortsschilder (hochdeutsch – niederdeutsch, aber auch hochdeutsch – friesisch) werden auf zu Grunde liegende Motivlagen und Erfahrungen hin befragt.
Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erbringen Seminarleistungen in Form kleiner Einzelstudien, etwa ausgehend von der eigenen Biogra-fie, zu ausgewählten Personennamen (Ruf- und Familiennamen), Orts- und Straßennamen.

Literatur:
Koß, Gerhard (2002): Namenforschung. Eine Einführung in die Ono-mastik. 3. Aufl. Tübingen : Niemeyer.
Kunze, Konrad (1998). dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familienna-men im deutschen Sprachgebiet. München : dtv.
Luther, Saskia (2004): Niederdeutsche Namen. In: Dieter Stellmacher (Hrsg.): Niederdeutsche Sprache und Literatur der Gegenwart ⇐ Ger-manistische Linguistik 175-176). Hildesheim : Olms.
Nübling, Damaris: Mandy und Mario, Steffi und Steffen. Zum Vorna-menprofil der DDR. In: Der Sprachdienst 3-4/19, S. 120-135.
Rüdebusch, Frauke: Die beliebtesten Vornamen 2018. In: Der Sprachdienst 3-4/19, S. 99-119.
Schmuck, Mirjam: Eike, Kim vs. Finley, Rowan. Graduelle Ge-schlechtsneutralität von Unisexnamen. In: Der Sprachdienst 3-4/19, S. 136-151.

Reinhard Goltz

D1 Psycholinguistische Grundlagen der Mehrsprachigkeit (DaZ/DaF) Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "D1 Psycholinguistische Grundlagen der Mehrsprachigkeit (DaZ/DaF)" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Wintersemester statt. Details zu Studien- und Prüfungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-GR4-01Der schulische Erwerb des Deutschen als (frühe und späte) Zweitsprache

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 NW2 A0242 (Stufenhörsaal) (2 SWS)

Die Veranstaltung dient der Sensibilisierung für die besonderen Lernvoraussetzungen von Schüler*innen, die sich in unterschiedlichen Phasen des Aneignungsprozesses der (Zweit-)Sprache Deutsch befinden. Dazu führt das Seminar in Begriffe zur Analyse und Beschreibung sprachlicher Strukturen, Hypothesen zum Zweitspracherwerb sowie Literalitätsentwicklungen und Fachlernen unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit ein. Thematisiert werden u.a. lebensweltlich-biographische Aspekte von Mehrsprachigkeit, zentrale Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs, relevante linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, Merkmale und Entwicklungen von Lernersprachen, Fehler als Indikatoren für lernersprachliche Entwicklungsprozesse, Diagnostikverfahren, kontrastive Sprachbetrachtungen sowie konzeptionelle Mündlichkeit/Schriftlichkeit

Bitte beachten Sie, dass dies eine PFLICHTVERANSTALTUNG in den Modulen GR4, GR4k, D1 ist!

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-4-GR4-02Empirische Methoden in der (unterrichtlichen) Zweitspracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 25.10.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 26.10.19 09:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 29.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 30.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1010

EEmpirische Methodologie bildet in der Spracherwerbsforschung eine der Grundlagen, mit der sich sowohl Studierende, als auch Wissenschaftler täglich auseinandersetzen müssen. Und deren Vermittlung ist für beide Seiten eine Herausforderung, der sich auch diese Lehrveranstaltung stellen möchte.
Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, sich mit den Grundlagen der Methoden der empirischen Forschung im Bereich des Zweitsprachenerwerbs (ggf. im Kontext der Mehrsprachigkeit) im Klaren zu sein, was in der ersten Linie mit den grundlegenden Begrifflichkeiten dieses Fachs verbunden ist. Des Weiteren werden die Studierenden mit dem qualitativen und quantitativen Forschungsparadigma vertraut, sodass sie auserwählte Methoden der Datenerhebung und –analyse zuordnen können und vor allem sowohl deren Vorteile, als auch deren Einschränkungen erkennen können. Darüber hinaus können sie selbst ein Forschungsdesign entwerfen und haben die Grundkenntnisse darüber, welche weiteren methodischen Schritte nach dem Entwurf eines Forschungsdesigns erfolgen. (Dieses können sie unter Umständen im Rahmen eines Anschlussseminars im Folgesemester auch im Feld ausprobieren ausprobieren.)

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-4-GR4-03Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 10:00 - 14:00 GW1 B2130 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) GW2 B1580 GW1 B2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 01.11.19 12:00 - 14:00 GW2 B2890
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-04Sprachsensibler Fachunterricht in der Grundschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SH D1020 (2 SWS)
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-05Lernersprachenanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 2070 (2 SWS)
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-06Bilinguale Sprachentwicklung (Elementar und Primar)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 02.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1040
Fr 22.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 23.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1040

Das Seminar setzt sich mit dem Begriff Bilingualismus in seinen vielfältigen Kategorisierungskriterien sowie mit Aspekten der bilingualen frühkindlichen Sprachentwicklung auseinander. Wir werden einzelne Spracherwerbsstufen eines Kindes betrachten und Besonderheiten der bilingualen Sprachentwicklung im Vergleich zur monolingualen erfassen. Besonderes Interesse gilt ebenfalls den sprachlichen Voraussetzungen bilingualer Kinder beim Eintritt in Vor- und Grundschule.

Oxana Tonsen
10-79-4-GR4-07Grammatik und Textlinguistik im Unterricht DaZ (Primarstufe und Sekundarstufe)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-5-D1-2Lehrwerkanalyse und Materialentwicklung für den sprachsensiblen Fachunterricht (Primar)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 11.10.19 10:00 - 15:30 GW2 B3850
Sa 12.10.19 09:00 - 16:00 GW2 B3850
Fr 08.11.19 10:00 - 15:30 GW1 A1260
Sa 09.11.19 09:00 - 16:00 GW1 A1260
Sarah Olthoff

FD1 Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch (Sekundarstufen) Pflichtmodul 9 CP / 6 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Matthis Kepser in Verbindung mit Dr. Stefan Schallenberger, Kontakt: kepser@uni-bremen.de schallenberger@uni-bremen.de

Das Modul "FD1 Fachdidaktische Basiskompetenzen Deutsch (Sekundarstufen)" besteht aus 3 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet im Winter- und im Sommersemester statt. Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD1.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-FD1-01Einführung in die Fachdidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Stefan Schallenberger
10-79-5-FD1-02Einführung in die Mediendidaktik

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SFG 1040 (2 SWS)

Einzeltermine:
Di 18.02.20 14:00 - 16:00 SFG 1040
Alina Pawlowski
10-79-5-FD1-03Lese- und Schreibdidaktik (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)
Dr. Christian Schlößer
10-79-5-FD1-04Lese- und Schreibdidaktik (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)
Dr. Lisa Schüler

FD2 Praxisorientierte Elemente Deutsch Pflichtmodul 3 CP / 2 SWS

Modulbeauftragte: Dr. Stefan Schallenberger in Verbindung mit Prof. Dr. Matthis Kepser, Kontakt: schallenberger@uni-bremen.de kepser@uni-bremen.de

Das Modul "FD2 Praxisorientierte Elemente Deutsch" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 1 SWS sowie dem Schulpraktikum. Es findet im Winter- und im Sommersemester statt. Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/FD2.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-5-FD2-01Praxisorientierte Elemente (Vorbereitung) [a]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Mi 12:15 - 13:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (1 SWS)
Dr. Stefan Schallenberger
10-79-5-FD2-02Praxisorientierte Elemente (Vorbereitung) [b]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Mi 12:15 - 13:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (1 SWS)
Dr. Stefan Schallenberger
10-79-5-FD2-03Praxisorientierte Elemente (Vorbereitung) [c]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 18:15 - 19:45 GW2 B1170 (1 SWS)
Dr. Christian Schlößer
10-79-5-FD2-04Praxisorientierte Elemente (Vorbereitung) [d]

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 18:15 - 19:45 SFG 2060 (1 SWS)
Dr. Christian Schlößer
10-79-5-FD2-05Praxisorientierte Elemente (Vorbereitung) [e]
Blockseminar

Seminar

Einzeltermine:
Di 05.11.19 10:00 - 13:30 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt Die Räume entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Eingangsbereich
Di 26.11.19 10:00 - 15:00 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt Die Räume entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Eingangsbereich
Di 21.01.20 10:00 - 13:30 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt Die Räume entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Eingangsbereich
Mona Bektesi (LIS)
10-79-5-FD2-06Praxisorientierte Elemente (Vorbereitung) [f]
Blockseminar

Seminar

Einzeltermine:
Fr 08.11.19 10:00 - 13:30 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt Die Räume entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Eingangsbereich
Fr 29.11.19 10:00 - 15:00 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt Die Räume entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Eingangsbereich
Fr 24.01.20 10:00 - 13:30 Alle Termine finden am Landesinstitut für Schule, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen statt Die Räume entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Eingangsbereich
Mona Bektesi (LIS)

GR1 Fachwissenschaftliche Grundlagen für Studierende im Grundschullehramt Deutsch 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Ingo Warnke / Dr. Uwe Spoerl, Kontakt: iwarnke@uni-bremen.de uwe.spoerl@uni-bremen.de

Das Modul „GR1 Fachwissenschaftliche Grundlagen fuer Studierende im Grundschullehramt Deutsch“ fuehrt in die Wissenschaft von der deutschen Sprache ein. Das Modul erstreckt sich im „grossen“ Fach ueber 1 Semester (Winter) bzw. im „kleinen“ Fach ueber 2 Semester (Winter + Winter).
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-1-GR1-01Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SFG 1040 (2 SWS)
Dr. Andreas Rothenhöfer
10-79-1-GR1-02Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 SFG 1010 SFG 1030 (2 SWS)
Dr. Andreas Jäger
10-79-1-GR1-03Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 SFG 1040 (2 SWS)
Elisa Erbe
10-79-1-GR1-04Einführung in die deutsche Literaturwissenschaft (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 SFG 2010 (2 SWS)
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2030
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B1580
Dr. Jana Jürgs
10-79-1-GR1-05Einführung in die deutsche Literaturwissenschaft (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 08:15 - 09:45 GW2 B1216 (2 SWS) Tutorium zum Einführungskurs
wöchentlich Mi 14:15 - 15:45 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Anna Stemmann
10-79-1-GR1-06Einführung in die deutsche Literaturwissenschaft (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:15 - 15:45 SFG 2010 (2 SWS)
wöchentlich Fr 08:15 - 09:45 SFG 1020 (2 SWS) Tutorium zum Einführungskurs
Stefanie Jakobi
10-79-1-GR1-07Tutorien zu den Einführungskursen in die Sprachwissenschaft

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B1630
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B1700
Dr. Andreas Rothenhöfer
Elisa Erbe
Dr. Andreas Jäger

GR3k Kinder - und Jugend - Literatur und - Medien Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Stefanie Jakobi, Kontakt: jakobist@uni-bremen.de

Das Modul GR3k Kinder - und Jugend - Literatur und - Medien besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS und findet regelmäßig im Wintersemester statt.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-3-GR3-01Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 GW2 B2900 (2 SWS)
Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-02Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Anna Stemmann
10-79-3-GR3-03Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 2010 (2 SWS)
Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-04Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1216 (2 SWS)
Dr. Hadassah Stichnothe
10-79-3-GR3-05Von Männern mit steifen Hüten und Großmummrichen – Der Detektivroman für Kinder und Jugendliche

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)
Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-06Es gibt ihn doch, den Grüffelo ... Gereimtes und Gedichtetes, Lieder und Verse für Kinder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 MZH 1450 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-3-GR3-07Nixe, Nöck und Meerjungfrau - Wasserwesen in der Kinder- und Jugendliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Hadassah Stichnothe
10-79-3-GR3-08Bilder, Panels, Sequenzen. Erzählen im Comic

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1010 (2 SWS)

Der Comic ist ein facettenreiches und komplexes Medium, das auf spezifische Art und Weise in der Verbindung von Bild- und Textebene erzählt und ganz unterschiedliche Genres etabliert hat, die vielfältige Themen streifen. Das Seminar klärt zunächst die grundlegenden Fragen der Narratologie des Comics, zeichnet die historischen Entwicklungen nach und diskutiert ebenfalls intermediale Wechselwirkungen.
Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich aktiv in die Diskussion einzubringen, sich wöchentlich intensiv mit einem theoretischen Text sowie einem exemplarischen Comic zu beschäftigen und diesen anzuschaffen. Ein detaillierter Ablaufplan wird in der ersten Sitzung vorgestellt.

Dr. Anna Stemmann
10-79-3-GR3-10Die Bilderbücher von Jon Klassen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Stefanie Jakobi

GR3 Kinder- und Jugend-Literatur und -Medien Pflichtmodul 9 CP / 4 SWS

Modulbeauftragter: Stefanie Jakobi, Kontakt: jakobistl@uni-bremen.de

Das jeweils im Wintersemester angebotene Modul Kinder- und Jugend-Literatur und - Medien (GR3) besteht im grossen wie im kleinen Fach aus zwei Lehrveranstaltungen zu zwei SWS. Im grossen Fach wird das Modul mit einer grossen Hausarbeit (9 CP), im kleinen Fach mit einer muendlichen Pruefung (6 CP) abgeschlossen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-3-GR3-01Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (a)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 GW2 B2900 (2 SWS)
Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-02Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (b)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Anna Stemmann
10-79-3-GR3-03Einführung in die Kinder- und Jugendmedien (c)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 2010 (2 SWS)
Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-04Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 GW2 B1216 (2 SWS)
Dr. Hadassah Stichnothe
10-79-3-GR3-05Von Männern mit steifen Hüten und Großmummrichen – Der Detektivroman für Kinder und Jugendliche

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)
Stefanie Jakobi
10-79-3-GR3-06Es gibt ihn doch, den Grüffelo ... Gereimtes und Gedichtetes, Lieder und Verse für Kinder

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 MZH 1450 (2 SWS)
Dr. Jana Jürgs
10-79-3-GR3-07Nixe, Nöck und Meerjungfrau - Wasserwesen in der Kinder- und Jugendliteratur

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:15 - 17:45 SH D1020 (2 SWS)
Dr. Hadassah Stichnothe
10-79-3-GR3-08Bilder, Panels, Sequenzen. Erzählen im Comic

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 SFG 1010 (2 SWS)

Der Comic ist ein facettenreiches und komplexes Medium, das auf spezifische Art und Weise in der Verbindung von Bild- und Textebene erzählt und ganz unterschiedliche Genres etabliert hat, die vielfältige Themen streifen. Das Seminar klärt zunächst die grundlegenden Fragen der Narratologie des Comics, zeichnet die historischen Entwicklungen nach und diskutiert ebenfalls intermediale Wechselwirkungen.
Die Teilnahme am Seminar setzt die Bereitschaft voraus, sich aktiv in die Diskussion einzubringen, sich wöchentlich intensiv mit einem theoretischen Text sowie einem exemplarischen Comic zu beschäftigen und diesen anzuschaffen. Ein detaillierter Ablaufplan wird in der ersten Sitzung vorgestellt.

Dr. Anna Stemmann
10-79-3-GR3-10Die Bilderbücher von Jon Klassen

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 SuUB 4330 (Studio I Medienraum ) (2 SWS)
Stefanie Jakobi

GR4 Deutsch als Zweitsprache (mit Kontrastsprache) Pflichtmodul 9 CP / 6 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "GR4 Deutsch als Zweitsprache (mit Kontrastsprache)" besteht aus 3 verpflichtenden Veranstaltungen zu je 2 SWS. Es findet im Sommer- (nur Kontrastsprache) und im Wintersemester (Vorlesung und vertiefendes Seminar) statt. Die Studien- und Pruefungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.

http://www.fb10.uni-bremen.de/germanistik/ba2/module/pdf/GR4.pdf
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-GR4-01Der schulische Erwerb des Deutschen als (frühe und späte) Zweitsprache

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 NW2 A0242 (Stufenhörsaal) (2 SWS)

Die Veranstaltung dient der Sensibilisierung für die besonderen Lernvoraussetzungen von Schüler*innen, die sich in unterschiedlichen Phasen des Aneignungsprozesses der (Zweit-)Sprache Deutsch befinden. Dazu führt das Seminar in Begriffe zur Analyse und Beschreibung sprachlicher Strukturen, Hypothesen zum Zweitspracherwerb sowie Literalitätsentwicklungen und Fachlernen unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit ein. Thematisiert werden u.a. lebensweltlich-biographische Aspekte von Mehrsprachigkeit, zentrale Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs, relevante linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, Merkmale und Entwicklungen von Lernersprachen, Fehler als Indikatoren für lernersprachliche Entwicklungsprozesse, Diagnostikverfahren, kontrastive Sprachbetrachtungen sowie konzeptionelle Mündlichkeit/Schriftlichkeit

Bitte beachten Sie, dass dies eine PFLICHTVERANSTALTUNG in den Modulen GR4, GR4k, D1 ist!

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-4-GR4-02Empirische Methoden in der (unterrichtlichen) Zweitspracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 25.10.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 26.10.19 09:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 29.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 30.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1010

EEmpirische Methodologie bildet in der Spracherwerbsforschung eine der Grundlagen, mit der sich sowohl Studierende, als auch Wissenschaftler täglich auseinandersetzen müssen. Und deren Vermittlung ist für beide Seiten eine Herausforderung, der sich auch diese Lehrveranstaltung stellen möchte.
Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, sich mit den Grundlagen der Methoden der empirischen Forschung im Bereich des Zweitsprachenerwerbs (ggf. im Kontext der Mehrsprachigkeit) im Klaren zu sein, was in der ersten Linie mit den grundlegenden Begrifflichkeiten dieses Fachs verbunden ist. Des Weiteren werden die Studierenden mit dem qualitativen und quantitativen Forschungsparadigma vertraut, sodass sie auserwählte Methoden der Datenerhebung und –analyse zuordnen können und vor allem sowohl deren Vorteile, als auch deren Einschränkungen erkennen können. Darüber hinaus können sie selbst ein Forschungsdesign entwerfen und haben die Grundkenntnisse darüber, welche weiteren methodischen Schritte nach dem Entwurf eines Forschungsdesigns erfolgen. (Dieses können sie unter Umständen im Rahmen eines Anschlussseminars im Folgesemester auch im Feld ausprobieren ausprobieren.)

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-4-GR4-03Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 10:00 - 14:00 GW1 B2130 GW2 B1580 GW1 B2070 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 01.11.19 12:00 - 14:00 GW2 B2890
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-05Lernersprachenanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 2070 (2 SWS)
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-06Bilinguale Sprachentwicklung (Elementar und Primar)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 02.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1040
Fr 22.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 23.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1040

Das Seminar setzt sich mit dem Begriff Bilingualismus in seinen vielfältigen Kategorisierungskriterien sowie mit Aspekten der bilingualen frühkindlichen Sprachentwicklung auseinander. Wir werden einzelne Spracherwerbsstufen eines Kindes betrachten und Besonderheiten der bilingualen Sprachentwicklung im Vergleich zur monolingualen erfassen. Besonderes Interesse gilt ebenfalls den sprachlichen Voraussetzungen bilingualer Kinder beim Eintritt in Vor- und Grundschule.

Oxana Tonsen
10-79-4-GR4-07Grammatik und Textlinguistik im Unterricht DaZ (Primarstufe und Sekundarstufe)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-5-D1-2Lehrwerkanalyse und Materialentwicklung für den sprachsensiblen Fachunterricht (Primar)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 11.10.19 10:00 - 15:30 GW2 B3850
Sa 12.10.19 09:00 - 16:00 GW2 B3850
Fr 08.11.19 10:00 - 15:30 GW1 A1260
Sa 09.11.19 09:00 - 16:00 GW1 A1260
Sarah Olthoff

GR4k Deutsch als Zweitsprache Wahlpflichtmodul 6 CP / 4 SWS

Modulbeauftragte: Prof. Dr. Andrea Daase, Kontakt: adaase@uni-bremen.de

Das Modul "GR4k Deutsch als Zweitsprache" besteht aus 2 verpflichtenden Veranstaltungen (Vorlesung und ein Seminar) zu je 2 SWS. Es findet regelmaessig im Wintersemester statt. Details zu Studien- und Prüfungsleistungen entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
10-79-4-GR4-01Der schulische Erwerb des Deutschen als (frühe und späte) Zweitsprache

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 16:15 - 17:45 NW2 A0242 (Stufenhörsaal) (2 SWS)

Die Veranstaltung dient der Sensibilisierung für die besonderen Lernvoraussetzungen von Schüler*innen, die sich in unterschiedlichen Phasen des Aneignungsprozesses der (Zweit-)Sprache Deutsch befinden. Dazu führt das Seminar in Begriffe zur Analyse und Beschreibung sprachlicher Strukturen, Hypothesen zum Zweitspracherwerb sowie Literalitätsentwicklungen und Fachlernen unter den Bedingungen von Mehrsprachigkeit ein. Thematisiert werden u.a. lebensweltlich-biographische Aspekte von Mehrsprachigkeit, zentrale Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs, relevante linguistische Grundlagen der Sprachbeschreibung, Merkmale und Entwicklungen von Lernersprachen, Fehler als Indikatoren für lernersprachliche Entwicklungsprozesse, Diagnostikverfahren, kontrastive Sprachbetrachtungen sowie konzeptionelle Mündlichkeit/Schriftlichkeit

Bitte beachten Sie, dass dies eine PFLICHTVERANSTALTUNG in den Modulen GR4, GR4k, D1 ist!

Prof. Dr. Andrea Daase
10-79-4-GR4-02Empirische Methoden in der (unterrichtlichen) Zweitspracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung

Seminar

Einzeltermine:
Fr 25.10.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 26.10.19 09:00 - 16:00 SFG 1010
Fr 29.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 30.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1010

EEmpirische Methodologie bildet in der Spracherwerbsforschung eine der Grundlagen, mit der sich sowohl Studierende, als auch Wissenschaftler täglich auseinandersetzen müssen. Und deren Vermittlung ist für beide Seiten eine Herausforderung, der sich auch diese Lehrveranstaltung stellen möchte.
Am Ende des Seminars sind die Studierenden in der Lage, sich mit den Grundlagen der Methoden der empirischen Forschung im Bereich des Zweitsprachenerwerbs (ggf. im Kontext der Mehrsprachigkeit) im Klaren zu sein, was in der ersten Linie mit den grundlegenden Begrifflichkeiten dieses Fachs verbunden ist. Des Weiteren werden die Studierenden mit dem qualitativen und quantitativen Forschungsparadigma vertraut, sodass sie auserwählte Methoden der Datenerhebung und –analyse zuordnen können und vor allem sowohl deren Vorteile, als auch deren Einschränkungen erkennen können. Darüber hinaus können sie selbst ein Forschungsdesign entwerfen und haben die Grundkenntnisse darüber, welche weiteren methodischen Schritte nach dem Entwurf eines Forschungsdesigns erfolgen. (Dieses können sie unter Umständen im Rahmen eines Anschlussseminars im Folgesemester auch im Feld ausprobieren ausprobieren.)

Eliska Dunowski, Ph.D.
10-79-4-GR4-03Sprachstandsdiagnostik (Primar und Sek)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 10:00 - 14:00 GW1 B2130 SuUB 4320 (Studio II Medienraum ) GW2 B1580 GW1 B2070 (2 SWS)

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 12:00 GW2 B2880
Fr 01.11.19 12:00 - 14:00 GW2 B2890
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-04Sprachsensibler Fachunterricht in der Grundschule

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 SH D1020 (2 SWS)
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-05Lernersprachenanalyse

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 08:15 - 09:45 SFG 2070 (2 SWS)
Sarah Olthoff
10-79-4-GR4-06Bilinguale Sprachentwicklung (Elementar und Primar)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 02.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1040
Fr 22.11.19 10:00 - 15:00 GW1 B0080
Sa 23.11.19 09:00 - 16:00 SFG 1040

Das Seminar setzt sich mit dem Begriff Bilingualismus in seinen vielfältigen Kategorisierungskriterien sowie mit Aspekten der bilingualen frühkindlichen Sprachentwicklung auseinander. Wir werden einzelne Spracherwerbsstufen eines Kindes betrachten und Besonderheiten der bilingualen Sprachentwicklung im Vergleich zur monolingualen erfassen. Besonderes Interesse gilt ebenfalls den sprachlichen Voraussetzungen bilingualer Kinder beim Eintritt in Vor- und Grundschule.

Oxana Tonsen
10-79-4-GR4-07Grammatik und Textlinguistik im Unterricht DaZ (Primarstufe und Sekundarstufe)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:15 - 13:45 SFG 2010 (2 SWS)
Dr. Claudia Happe
10-79-5-D1-2Lehrwerkanalyse und Materialentwicklung für den sprachsensiblen Fachunterricht (Primar)

Seminar

Einzeltermine:
Fr 11.10.19 10:00 - 15:30 GW2 B3850
Sa 12.10.19 09:00 - 16:00 GW2 B3850
Fr 08.11.19 10:00 - 15:30 GW1 A1260
Sa 09.11.19 09:00 - 16:00 GW1 A1260
Sarah Olthoff
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