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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Integrierte Europa-Studien, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

1. Fachsemester

IES-M1a: Kulturwissenschaftliche Europastudien (BPO 2018)

Pflicht, 9 CP, 6SWS, 1 Vorlesung + 2 Seminare, die im Wechsel zu besuchen sind (Gruppe I – das Seminar von Herrn Kissel in der ersten Woche, das Seminar von Frau Keuten in der zweiten Woche; Gruppe II umgekehrt) + 1 Tutorium
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-31-1-M1a-1Das Gedächtnis der Nationen. Grenzen eines europäischen Erinnerungsraums im 21. Jahrhundert

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum)
Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-31-1-M1a-2Literatur als Medium des kulturellen und kollektiven Gedächtnisses

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 MZH 1460
Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-31-1-M1a-3Grundlagen der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung
Basics Concepts of Cultural Memory Studies

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1020

Einzeltermine:
Fr 06.12.19 12:00 - 14:00 GW2 B2890

Das Seminar begleitet die Vorlesung 08-31-1-M1a-1 "Das Gedächtnis der Nationen. Grenzen eines europäischen Erinnerungsraums im 21. Jahrhundert", indem es grundlegende Begriffe und Ansätze der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung vorstellt und anhand ausgewählter Beispiele diskutiert. Ein weiteres Ziel des Seminars ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Medien des Erinnerns. Das Seminar bildet eine Einheit mit dem Seminar 08-31-1-M1a-3 "Literatur als Medium des kulturellen und kollektiven Gedächtnisses". Die beiden Seminare sollen wöchentlich abwechselnd (Gruppe 1 und Gruppe 2) besucht werden.
Literatur
  • Gudenus, Christian u.a. (Hrsg.): Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart u. Weimar: Metzler, 2010.
  • Erll, Astrid: Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen. Eine Einführung. Stuttgart u. Weimar: Metzler, 2005.
  • Assmann, Aleida: Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. München: Beck, 2006.

Alla Keuten
08-31-1-M1a-4Tutorium

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 2030
Ronja Pohl
08-31-1-M1a-5Tutorium

Tutorium

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 GW2 B2880
Luis Lehmann

IES-M2a: Sozialwissenschaftliche Europastudien (BPO 2018)

Pflicht, 9 CP, 4 SWS
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-31-1-M2a-1Staaten, Politik und Gesellschaften in Europa
States, politics and societies in Europe

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 08:00 - 10:00 SFG 0140

In der Vorlesung dieses Moduls behandeln wir grundlegende politikwissenschaftliche und soziologische Konzepte und Theorien, die in diesen Disziplinen zur Analyse von Politik, politischen Systemen und Gesellschaften genutzt werden. Ziel ist es, Ihnen ein grundlegendes Verständnis unterschiedlicher theoretischer Perspektiven auf die Staaten Europas und deren Bevölkerungen sowie auf die Europäische Union zu vermitteln. Durch die Behandlung unterschiedlicher analytischer Perspektiven, sollen Sie in die Lage versetzt werden, die empirischen und theoretischen Schwerpunkte der jeweiligen Ansätze und die jeweils damit verbundenen Erkenntnisinteressen (auch vergleichend) zu erkennen und selbst einzunehmen. Die behandelten Konzepte und Theorien werden im Rahmen der Vorlesung anhand empirischer Studien und Befunde illustriert. Die mit der Vorlesung vermittelten Grundlagen werden dann in den Vorlesungen des Moduls 3a thematisch, theoretisch und empirisch vertieft.

Prof. Dr. Arndt Wonka
08-31-1-M2a-2Methodologien, Forschungsdesigns und Forschungsmethoden
Methodologies, Research Designs and Research Methods

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 SFG 1040

Dieses Seminar vermittelt zentrale Annahmen, Erkenntnisinteressen und Forschungsmethoden qualitativer und quantitativer Forschungsdesigns in den Politik- und Sozialwissenschaften. In den Politik- und Sozialwissenschaften bilden die im Rahmen des Seminars behandelten Forschungsdesigns die Grundlage für die Gewinnung aussagekräftiger und zuverlässiger empirischer Erkenntnisse. Im Vordergrund des Seminars steht die Vermittlung der jeweiligen Forschungslogiken und -perspektiven. Es wird nicht erwartet, dass die Forschungsdesigns und -methoden nach Besuch des Seminars eigenständig von Ihnen angewendet werden. Vielmehr bildet das im Seminar erworbene Wissen die Grundlage für ein besseres Verständnis der Forschungsarbeiten, die in den sozialwissenschaftlichen Veranstaltungen der Folgesemester behandelt werden. Außerdem soll das Seminar eine Grundlage für den Besuch vertiefender sozialwissenschaftlicher Methodenseminare bilden.

Prof. Dr. Arndt Wonka

IES-M3b: Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens (BPO 2018)

Pflicht, 6 CP, 2 SWS
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-31-1-M3b-1Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1040 GW2 B3010 (Kleiner Studierraum) GW2 B1820 GW2 B1410
Dr. Iris Krimmel
08-31-1-M3b-2Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW1 A0150
Rüdiger Ritter

IES-RPIP1: Russisch, Polnisch, Italienisch, Portugiesisch (BPO 2018)

Wahlpflicht, 6 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
FZHB 0400Italienisch / Italian (Grundmodul 1 Teil I - Modul 3) - Gruppe A (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 16:15 - 17:45 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 A4270 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Antonella Lavagno
FZHB 0401Italienisch / Italian (Grundmodul 1 Teil I - Modul 3) - Gruppe B (A1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 08:30 - 10:00 GW2 A4170 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 10:15 - 11:45 GW2 A4170 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Eulalia Loddo-Behrendt
FZHB 0700Russisch (A1.1) - Gruppe 1
Russian (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Larissa Ockert, M.A.
FZHB 0708Russisch (A1.1) - Gruppe 2
Russian (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Larissa Ockert, M.A.
FZHB 0800Polnisch (A1.1)
Polish (A1.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 12:15 - 13:45 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 12:15 - 13:45 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Violetta Kozik-Rafii
FZHB 2900Portugiesisch (Grundmodul 1 Teil I - Modul 3) (A1)
Portuguese (A2.1)
Eingangsniveau: Anfänger

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 10:15 - 11:45 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.

3. Fachsemester

IES-M6a: Theorien der Politik (BPO 2018)

Pflicht, 6 CP, 2 SWS
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M10-2"Postdemokratie"? "Illiberale Demokratie"? "Erosion der Demokratie?" Die gegenwärtige Krise der Demokratie aus der Perspektive der politischen Theorie
Postdemocracy? Illiberal Democracy? Erosion of Democracy? Approaches from political theory to the current crisis of democracy

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0390 SFG 1080 (2 SWS)

Die Krise der Demokratie und die Autoritarisierung von Staat und Gesellschaft stellen gegenwärtig wohl das virulenteste Thema in der Politikwissenschaft dar. Worin zeigt sich aber die Krise der Demokratie und die zunehmende Autoritarisierung? Mit dieser Frage werden wir uns anhand von heterogenen Krisendiagnosen aus dem Bereich der politischen Theorie auseinandersetzen. Das Seminar will in zentrale Begriffe wie u.a. Postdemokratie, Rechtspopulismus, Ausnahmezustand, illiberale Demokratie und Autoritarismus ebenso wie in kontroverse Deutungen ‚der Krise‘ einführen. Auf diese Weise sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Was ist in der Krise: der Staat, die Politik, die Demokratie, die Gesellschaft oder fordistische Selbstverständlichkeiten? Wie verhält sich die gegenwärtige Krise der Demokratie zur liberalen-repräsentativen Demokratie? Ist die Krise der Demokratie Konsequenz des Neoliberalismus? Wie lässt sich der Übergang von einer krisenhaften Demokratie zu autoritären Politikformen fassen? Warum sind ‚Politiken der Angst‘ so erfolgreich? Zeigt sich an dem EUropäischen Migrationsregime das Versagen der Menschenrechte oder deren Aporie? Was macht ‚Anti-Genderismus‘ so attraktiv für autoritäre und rechtspopulistische Akteur*innen? Wie können politische Strategien aussehen, die der gegenwärtigen Krise entgegenwirken?

Gundula Ludwig
08-26-5-M10-3Klassikerinnen der Politischen Theorie
Classic Female Authors of Political Theory

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 1040 (2 SWS)

Der Kanon der Politischen Theorie wird, vor allem in der politischen Ideengeschichte, von männlichen Autoren dominiert. In diesem Seminar soll dieser verengte kanonische Blick aufgebrochen werden, indem Texte aus den letzten drei Jahrhunderten diskutiert werden, die ausschließlich von Autorinnen geschrieben worden sind. Dabei wird die Politische Theorie breit abgedeckt, es werden Schriften u.a. zu Fragen des Sozialismus, der Demokratie, der Parteien, der Macht, der Gerechtigkeit, der postkolonialen Konstellation und natürlich auch der Geschlechterverhältnisse gelesen.

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
08-26-5-M11-2Soft Power in World Politics: A Category of Analysis or Practice? (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 FVG M0160 (2 SWS)

The concept of soft power occupies a special position between academia and political practice. It has entered the parlance of political leaders around the world and is often used as a metaphor to describe a certain set of foreign policy measures. In academia it has been embraced by many as a term that intuitively captures a category of practice, although many more have dismissed the concept as fuzzy and ambiguous. Actually, uses of the concept as a category of analysis to help explain the dynamics of power relations in world politics have been few and far between. The aim of this seminar is to engage students with questions of power in international relations and to explore the utility of the distinction between soft and hard power in the analysis of world politics. In-class discussions will challenge students to engage critically with different conceptions of soft power and to assess its added value both as an analytical tool and a political term. The course is designed for students who have already covered the basic curriculum in the discipline of international relations and are keen to deepen their analytical skills.

Ivan Bakalov
08-31-3-M6a-1Theorien der Europäischen Integration
Theories of European Integration

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1410

Am 25. März 1957 wurde der Grundstein für die Europäische Union (EU) in ihrer heutigen Form gelegt: Mit den Römischen Verträgen wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) begründet. Diese sah einen gemeinsamen Markt mit freiem Verkehr von Personen, Gütern, Dienstleistungen und Kapital vor. Heute ist die EU mit (noch) 28 Mitgliedstaaten und über 500 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Doch sie ist noch viel mehr als das: Aus der EWG hat sich im Verlauf des Integrationsprozesses ein politisches System entwickelt, das zahlreiche Politikfelder sowohl auf der globalen Ebene wie auch in den Mitgliedstaaten maßgeblich mitbestimmt. Die EU befindet sich allerdings in ihrer an Krisen nicht armen Geschichte an einem existenziellen Scheideweg: Mit Großbritannien wird in absehbarer Zeit das erste Mitglied aus dem Integrationsverbund ausscheiden, ein „Weiter-so-wie-bisher” erscheint zunehmend unrealistisch. Wie lässt sich der Prozess der europäischen Integration theoretisch begreifen? Wie erklären sich die Dynamik, aber auch die Rückschläge und Hemmnisse in der Entwicklung der EU? Diese Fragen bilden das wesentliche Erkenntnisinteresse des Seminars. Im Laufe der Veranstaltung werden Sie zentrale theoretische Ansätze der europäischen Integration kennenlernen. Diese sollen nicht nur auf Grundlage ihrer ontologischen („inhaltlichen”) Schwerpunktsetzung systematisiert und voneinander abgegrenzt werden, sondern auch hinsichtlich ihrer epistemologischen (wissenschaftstheoretischen) und normativen Annahmen in Bezug zur Politischen Theorie gesetzt werden. Am Ende des Kurses sollten Sie (1) die Bandbreite europäischer Integrationstheorien kennen, (2) diese im Kontext sozialwissenschaftlicher Theorien einordnen können, und (3) die im Kurs vermittelten Theorieansätze zur Erklärung von Ereignissen und Entwicklungen der EU-Integration praktisch anwenden können.

Einführende Literatur
Bieling, Hans-Jürgen/Marika Lerch (2012): Theorien Der Europäischen Integration, 3. Aufl. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Thiery, Peter (2009): Moderne politikwissenschaftliche Theorie, in: Hans-Joachim Lauth/Christian Wagner, Politikwissenschaft: Eine Einführung, 6. Aufl. Paderborn: Schöningh/UTB.
Wiener, Antje/Thomas Diez (2009): European Integration Theory, 2. Aufl. Oxford [u.a.]: Oxford University Press.

Dr. Stefan Thierse

IES-M7a: Politik und Gesellschaft (BPO 2018)

Wahlpflicht, 9 CP, 4 SWS
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M12-2Soziale Bewegungen und Protest - Fridays for Future
Social Movements and Protest - Fridays for Future

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7)

Mit Fridays for Future haben die Klimaproteste eine neue Dimension erreicht. Die Proteste, die mit der exemplarischen Aktion der schwedischen Schülerin Greta Thunberg begannen, haben sich inzwischen zu einer weltumspannenden Protestbewegung entwickelt, der es gelungen ist das Thema Klimawandel als drängendes, aktuelles Problem auf nationalen und die internationale politische Agenda zu setzen.
Wie ist es zu dieser bemerkenswerten Entwicklung gekommen? Wie ist es den SchülerInnen und StudentInnen, die den Kern der AktivistInnen ausmachen, gelungen, Millionen von Menschen gegen die Klimapolitik ihrer Regierungen auf die Straße zu bringen? Wer beteiligt sich an den Protesten? Was sind die Motive der DemonstrantInnen und der OrganisatorInnen der Proteste? Wie schaffen es SchülerInnen und junge StudentInnen einen solchen Protest zu organisieren?
Um diese Fragen soll es im Seminar gehen – und zwar nicht aus einer theoretischen Perspektive, sondern im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts, in dem wir versuchen, selbst, durch eigene Forschungsarbeiten, Antworten auf diese und andere für das Thema relevanten Fragen zu finden. Im Seminar werden wir uns einerseits mit einigen zentralen Forschungsansätzen der Bewegungsforschung beschäftigen. Diese dienen dann als Hintergrundwissen für unsere eigene Forschung über Fridays for Future. Das Seminar wird daher nur zum Teil in Form klassischer Seminarsitzungen stattfinden. Ein relevanter Teil der Seminarzeit wird darauf verwendet werden, mit Befragungen, Teilnehmender Beobachtung, Interviews, Medienauswertungen etc. Wissen über die (Bremer) Fridays for Future Bewegung zu generieren.

Prof. Dr. Sebastian Haunss
08-26-GS-4Network Analysis (ACHTUNG: Bitte nicht hier eintragen!) (in englischer Sprache)

Seminar
ECTS: 3
Prof. Dr. Sebastian Haunss
08-31-3-M7a-1Interest group politics in comparative perspective: Structures, actions and consequences (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1040

In this seminar we will deal with interest groups and their role and contributions to politics in democratic political systems. After having put interest groups into context of other political actors at the beginning of the seminar, we will focus on three aspects of interest groups and interest group politics: First, we will look at interest groups as organizations, including their resources, the motives driving their political behavior and the conditional nature of interest groups’ legitimacy to represent others in politics. Second, we will look at the strategies that interest groups employ for their political activities and the patterns of mobilization and (non-) conflict resulting from interest groups’ actions. Third, we will look at (some of) the effects which interest group politics has in democratic political systems. After having attended the seminar, students will be familiar with core concepts and theories as well as up-to-date empirical results of interest group research in political science.

Prof. Dr. Arndt Wonka
08-31-3-M7a-2Das Europäische Parlament – Profil, Probleme und Perspektiven des einzigen direkt gewählten EU-Organs
The European Parliament – Profile, Challenges and Perspectives of the only directly elected EU Body

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

Wie kaum ein anderes Organ der Europäischen Union (EU) hat das Europäische Parlament (EP) im Zuge des europäischen Integrationsprozesses einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Einst als demokratisches Feigenblatt verspottet, gilt es heute in seiner Statur als Gesetzgebungsorgan den meisten mitgliedstaatlichen Parlamenten überlegen. Indes ist das EP nach wie vor ein Parlament im Werden: Davon künden nicht zuletzt interinstitutionelle Scharmützel mit den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten um Kompetenzen bei der Bestellung der Europäischen Kommission oder Mitspracherechte in der (Haushalts-)Gesetzgebung und der Systemgestaltung. Das Seminar richtet den Fokus auf die Rolle des einzigen direkt gewählten EU-Organs für demokratisches Regieren jenseits des Nationalstaats. Ausgehend von der Prämisse, dass die EU ein den Mitgliedstaaten wenn schon nicht ähnliches, so doch vergleichbares politisches System darstellt, werden Entwicklung, Aufbau und Funktionsweise sowie die Rolle des EP im politischen Prozess, in der Gesetzgebung und im auswärtigen Handeln der EU in den Blick genommen. Neben einer intensiven, fallorientierten Auseinandersetzung mit der Rolle des EP als politischem Player in der EU-Architektur werden auch die Wahlen zum Europäischen Parlament sowie das Verhältnis zwischen EP und den nationalen Parlamenten thematisiert.

Einführende Literatur
Corbett, Richard; Jacobs, Francis; Neville, Darren (2016): The European parliament. 9. Aufl. London: John Harper Publishing.
Kaeding, Michael; Haußner, Stefan; Schmälter, Julia (2019): Europawahlratgeber 2019. Weichenstellung für die Zukunft. Berlin: Wochenschau Verlag. Kostenlos verfügbar unter: https://www.politische-bildung.nrw.de/fileadmin/imperia/md/content/pdf-publikationen/Europa_Wahlratgeber_2019.pdf
Shackleton, Michael (2017): The European Parliament: The Power of Democratic Ideas. In: Dermot Hodson und John Peterson (Hg.): The institutions of the European Union. 4. Aufl. Oxford, New York, NY: Oxford University Press, S. 138–162.

Dr. Stefan Thierse

IES-M7b: Europa im 20. Jahrhundert (BPO 2018)

Wahlpflicht, 9 CP, 4 SWS
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-6.4Herrschaftswissen und Gegenentwürfe. Formen von Geschichtsschreibung im 20. Jahrhundert
Knowledge of domination and counter concepts. Forms of historiography in the 20th century

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 OEG 3790 (2 SWS)

Wer schreibt eigentlich Geschichte, unter welchen Bedingungen, mit welchen Zielen und Motivationen? Das Seminar wird sich nach einer kurzen theoretischen Einführung schwerpunktmäßig mit Geschichtsschreibung als einer Form der Herrschaftslegitimation in der DDR und der Sowjetunion sowie mit der Suche nach alternativen Formen von Geschichtsschreibung und Gegenentwürfen, u.a. auch im Rahmen der Geschichtswerkstättenbewegung in der BRD beschäftigen.

Im Rahmen des Seminars wird am 14. November Cathrin Ulbricht, in den 1980er Jahren in der DDR engagiert in einer oppositionellen Bürgerrechtsgruppe, im Seminar zu Gast sein und von ihren Erfahrungen berichten.

Am Freitag, 13. Dezember, wird es außerdem von 10-13 Uhr ein Filmseminar mit dem Regisseur Thomas Heise (Berlin) geben, der am Vorabend, dem 12. Dezember, im Bremer Programmkino City 46 in seinen autobiographisch geprägten Film „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ (2019) einführen wird. Bitte merken Sie sich diese beiden Termine vor!

Dr. Ulrike Huhn
08-28-HIS-7.2.1Macht und Musik. Das schwierige Verhältnis von Staat und Klang im Zaren- und Sowjetreich
Power and music. The difficult relation between state and sound in the Tsarist and Soviet Empire

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 OEG 3790 (2 SWS)

Musik ist nie nur Erbauung, sondern bringt immer auch ein Zeitgefühl, Identitäten und nicht zuletzt auch politische Statements zum Ausdruck. Die politische Aussage betrifft nicht nur Nationalhymnen, sondern kann sich auch in Opern, Musicals, Schlagern und Rockmusik verbergen bzw. ganz offen zeigen. In diesem Seminar soll diskutiert werden, welche Musik zu welcher Zeit für welches Lebensgefühl und welche Loyalitäten stand bzw. wie Nonkonformismus und Protest in Musik ihren Ausdruck fanden. Wir untersuchen ein breites Spektrum von den Opern des 19. Jahrhunderts über die Musical-Filme der 1930er Jahre bis hin zu verfemten Komponisten moderner Musik in der späten Sowjetunion. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der sowjetischen Nationalhymne genauso wie mit den Wandlungen des Jazz von der verbotenen Kunst zur tolerierten Unterhaltungsmusik sowie mit dem späten sowjetischen Musikleben zwischen staatlich gefördertem Schlager und verbotenem Rock.

Literatur:
Philipp Ther (Hg.): Kulturpolitik und Theater. Die kontinentalen Imperien in Europa im Vergleich, München 2012.
Matthias Stadelmann: Isaak Dunaevskij - Sänger des Volkes. Eine Karriere unter Stalin, Köln 2003.
Boris Belge: Klingende Sowjetmoderne. Eine Musik- und Gesellschaftsgeschichte des Spätsozialismus, Köln 2018.

Prof. Dr. Susanne Schattenberg
08-28-HIS-7.2.2Informelle Bewegungen in der späten Sowjetunion zwischen Pop und Protest.
Informal movements in the late Soviet Union between pop and protest.

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 09:00 - 20:00 (9.9 SWS)
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 OEG 3790 (2 SWS)

Das Seminar betrachtet informelle Bewegungen in der späten Sowjetunion in ihrer Bandbreite. Nicht nur Aktivitäten sowjetischer Menschenrechtsaktivist*innen, sondern auch entstehende jugendliche Subkulturen brachten in den 1960er bis 1980er Jahren sowjetische Behörden auf den Plan. Die Binnensichten von Hippie-Gruppen, Punks, Fußballfans und anderen unterschieden sich dabei sehr von der offiziellen Perspektive. In welchem Verhältnis standen die Teilhabe an solchen Aktivitäten und das Selbstverständnis als Bürger*innen der Sowjetunion? Das Seminar wird diverse Formen von Protest, Sub- und Gegenkultur in der Sowjetunion nach Stalins Tod vergleichend untersuchen und nach ihrer jeweils spezifischen Einbettung in die Kontexte sowjetischer Herrschaft und kultureller Globalisierung im Kalten Krieg fragen.

Manfred Zeller
08-M28-M3c-1Hunger - Literarische Stimmen
Hunger - Literary Voices: ...

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 GW2 B1632
Prof. Dr. Wolfgang Kissel
08-M28-M3c-2Die Blockade von Leningrad: Hunger und Genderaspekte der Erinnerung
The siege of Leningrad: Hunger and Gender Aspects of Memory

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 GW2 B1632

Das Seminar widmet sich der Leningrader Blockade – der langen Belagerung der heutigen russischen Stadt St. Petersburg durch die deutsche Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges, in deren Folge etwa 1,1 Mio. zivile Bewohner*innen an Hunger starben. Die Leningrader Blockade wird dabei aus der Perspektive der Gedächtnisforschung als ein Gedächtnisort verstanden; in den Fokus der Betrachtung rücken konkrete mediale Repräsentationen der Erinnerung an den Hunger, die vor dem Hintergrund der Bedeutung der Blockade für die sowjetische und russische Geschichtspolitik analysiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt in der genderspezifischen Betrachtung der Erinnerung: wir wollen nach Genderkonstruktionen und Rollenbildern während der Blockade und vor allem im Erzählen darüber fragen.

Literatur
  • Ganzenmüller, Jörg: Das belagerte Leningrad 1941-1944. Die Stadt in den Strategien von Angreifern und Verteidigern. Paderborn u.a.: Ferdinand Schöningh, 2005.
  • Funk, Wolfgang: Gender Studies. Paderborn: Wilhelm Fink, 2018.

Alla Keuten

IES-RPIP3: Russisch, Polnisch, Italienisch, Portugiesisch (BPO 2018)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
FZHB 0404Italienisch (B1.1) - Gruppe A
Italian (B1.1)
Eingangsniveau: A2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:15 - 11:45 GW2 A4170 (CIP-Raum FZHB) (2 SWS)


Antonella Lavagno
FZHB 0405Italienisch (B1.1) - Gruppe B
Italian (B1.1)
Eingangsniveau: A2.2

Kurs
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Do 08:15 - 09:45 GW2 A3060 (2 SWS)


Antonella Lavagno
FZHB 0702Russisch (A2.1)
Russian (A2.1)
Eingangsniveau: A1.2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 GW2 A4240 (FZHB) (2 SWS)


Larissa Ockert, M.A.
FZHB 0801Polnisch (A2.1)
Polish (A2.1)
Eingangsniveau: A1.2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Mo 08:30 - 10:00 GW2 A4190 (FZHB) (2 SWS)
wöchentlich Do 16:15 - 17:45 (2 SWS)


Violetta Kozik-Rafii
FZHB 2902Portugiesisch (B1.1)
Portuguese (B1.1)
Eingangsniveau: A2

Kurs
ECTS: 6

Termine:
wöchentlich Di 14:15 - 15:45 (2 SWS)


Fabio Henrique Nogueira da Silva, M.A.

WP2: General Studies

General Studies

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-31-GS-1Europa und Russland: von der Partnerschaft zur Konfrontation, Veränderungen in der Außenpolitik

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Fr 01.11.19 10:00 - 14:00 SFG 2010
Fr 22.11.19 10:00 - 14:00 GW1-HS H1010
Sa 23.11.19 10:00 - 14:00 MZH 1110
Fr 06.12.19 10:00 - 14:00 SFG 2010
Sa 07.12.19 10:00 - 14:00 MZH 1110
Fr 10.01.20 - Sa 11.01.20 (Fr, Sa) 10:00 - 14:00 MZH 1460

Die Beziehungen zwischen Europa und Russland sind unterschiedlich stark ausgeprägt, abhängig vom historischen Kontext. In der Zarenzeit war das Russische Imperium ein Teil von Europa. Während der Sowjetzeit, abgesehen von der Periode des Zweiten Weltkriegs, standen das kapitalistische sowie das sozialistische System konkurrierend zueinander, es herrschte der Kalte Krieg. Auf die Annäherung der Perestroika folgte die Phase der engeren Zusammenarbeit und der Partnerschaft, die jedoch unter Putin schnell zu Ende war.
Nach dem Georgien Krieg 2008 verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Europa und Russland zunehmend. Auf die Annexion der Krim und des Stellungskriegs in der Ostukraine reagierte die EU mit Sanktionen gegen Russland. Es folgte eine militärische Aufrüstung auf beiden Seiten. Trotzdem bleibt Russland Mitglied der Europäischen Parlamentarischen Versammlung sowie anderer internationaler Organisationen. Auch gibt es zahlreiche positive Beispiele, dass ein Austausch auf kultureller, wissenschaftlicher sowie wirtschaftlicher Ebene stattfindet. Eine Veränderung der Außenpolitik ist folglich immer noch möglich.

Galina Michaleva
08-31-GS-2Europäische Integration – Erfolgsgeschichte oder gescheitertes Projekt?

Blockveranstaltung

Einzeltermine:
Mo 30.09.19 09:00 - 16:00 GW2 B2890
Di 01.10.19 - Mi 02.10.19 (Di, Mi) 09:00 - 16:00 GW2 B2900
Fr 04.10.19 09:00 - 16:00 GW2 B2900
Rüdiger Ritter

IES-Studium Generale

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1025Russian Media - in Russia and abroad: Goals, Narratives, and Actors (in englischer Sprache)
Russische Medien und Internationale Medieninteraktion - Ziele, Erzählungen und Handelnde
International Module Social Sciences (Internationales Modul Sozialwissenschaften)

Vorlesung
ECTS: 1

Einzeltermine:
Di 19.11.19 18:00 - 20:00 GW2 B1216
Mi 20.11.19 18:00 - 20:00 GW2 B3770
Do 21.11.19 18:00 - 20:30 GW2 B3850

As part of the International Module Social Sciences, this spotlight lecture is held by visiting Professor Dr, Grigol Julukhidze from Ilia State University in Tblissi, Georgia. There will be 3 sessions and a short quiz in the end in order to secure the CP/ECTS-point.
In dieser Veranstaltung kann eine englischsprachige Prüfungsleistung erbracht werden.

Michael Thiele
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