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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2018/2019

Pflegewissenschaft - dual

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Dual-Studierende

Wahlpflichtmodule nur im Schwerpunkt Lehre

aus der beruflichen Bildung/Erziehungswissenschaft im Umfang von 6 CP

Modul BBP-1.1 Grundlagen beruflicher Aus- und Weiterbildung/Fundamentals of vocational further qualification

Modulverantwortlicher: Dr. Ludger Deitmer (BA Berufliche Bildung)

6 CP, 2 Seminare
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
04-V19-BBP-1.1Grundlagen beruflicher Aus- und Weiterbildung

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 26.10.18 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 27.10.18 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Fr 30.11.18 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 01.12.18 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Fr 14.12.18 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 15.12.18 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Fr 25.01.19 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 26.01.19 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Dr.phil Ludger Deitmer, Dipl.-Ing. (FH)

Wahlbereich im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und für den Schwerpunkt Lehre

Modul 23A Gesundheitsökonomie I/Health economy (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Heinz Rothgang

6 CP, Vorlesung und Seminar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-3-M23A-1Gesundheitsökonomie I
Health Economics I

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B1820 (2 SWS)
Heinz Rothgang

Wahlbereich nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Modul 13B Epidemiologie II/Epidemiology II (BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte

6 CP, Vorlesung, Seminar und Tutorium
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-3-M13B-1Epidemiologie II
Epidemiology II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung baut auf den Inhalten der Vorlesung Epidemiologie I auf.
Wesentliche Themen sind:
  • Studientypen: Fall-Kontroll-Studien, Interventionsstudien
  • Zufallsfehler und systematische Fehler
  • Kausalitätskriterien in der Epidemiologie
  • Studienevaluation und Meta-Analyse
  • bevölkerungsbezogenes Screening

Dr. med. Klaus Giersiepen
Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte

Modul 21-a Soziale Ungleichheit und Gesundheit (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Friedrich Schorb

6 CP, Vorlesung und Seminar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-1-M21a-1Soziale Ungleichheit und Gesundheit
Social Inequalities in Health

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung Soziale Gesundheit und Ungesundheit beschäftigt sich mit dem Phänomen soziale Ungleichheit in seinen unterschiedlichen Facetten und ihren Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung bzw. von Teilen der Bevölkerung.
Zunächst werden in der Vorlesung unterschiedliche Formen sozialer Ungleichheit gemeinsam erarbeitet. Anschließend wird auf materielle Ungleichheit fokussiert. Dazu werden verschiedene Armutsdefinitionen und Statistiken zur Verteilung von Einkommen und Vermögen auf nationaler und globaler Ebene vorgestellt und die Auswirkungen von Armut und Einkommensungleichheit auf die Gesundheit diskutiert. Anschließend werden geschichtliche Grundlagen und Theorien zur Entstehung von Sozialstaatstypen westlicher Prägung präsentiert sowie deren Einfluss auf gesundheitliche Ungleichheit diskutiert.
Auf dieser inhaltlichen Basis werden im zweiten Teil der Vorlesung mit Marx und Bourdieu zwei Klassiker der soziologischen Schicht- und Klassentheorie vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden dann neuere Theorien sozialer Ungleichheit, insbesondere die Diskussion um das "Prekariat" sowie die Debatte um die Verschränkung verschiedener Formen sozialer Ungleichheit unter dem Begriff Intersektionalität und ihre Auswirkungen auf Gesundheit präsentiert.
Ziel der Vorlesung ist ein besseres Verständis der Ursachen und Auswirkungen sozialer Ungleichheit sowie zu Möglichkeiten ihrer Eindämmung respektive Überwindung im Kontext gesundheitlicher Ungleichheit und darüber hinaus zu erreichen.

Dr. Friedrich Schorb

Modul 31 Theorien und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Benjamin Schüz

6 CP, Vorlesung und Seminar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-1-M31-1Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention
Basics of Health Promotion and Prevention of Disease

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Prof. Dr. Benjamin Schüz, Dipl.-Psych.

Fortgeschrittene Studierende (mit abgeschlossener Berufsausbildung)

Wahlpflichtmodule nur im Schwerpunkt Lehre

aus der beruflichen Bildung/Erziehungswissenschaft

Modul BBP-1.1 Grundlagen beruflicher Aus- und Weiterbildung/Fundamentals of vocational further qualification (Modul BA Berufliche Bildung)

Modulverantwortlicher: Dr. Ludger Deitmer (BA Berufliche Bildung)

6 CP, 2 Seminare
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
04-V19-BBP-1.1Grundlagen beruflicher Aus- und Weiterbildung

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Fr 26.10.18 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 27.10.18 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Fr 30.11.18 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 01.12.18 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Fr 14.12.18 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 15.12.18 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Fr 25.01.19 15:00 - 19:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Sa 26.01.19 09:00 - 17:00 TAB-Gebäude, ITB, Raum 2.07
Dr.phil Ludger Deitmer, Dipl.-Ing. (FH)

Wahlbereich im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise und im Schwerpunkt Lehre

Modul 9 Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Pflegewissenschaft/Socio-scientific fundamentals of nursing science

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Stefan Goerres

2-semestrig, 6 CP, 2 Seminare
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-29-GS-41Soziologie trifft Psychologie: Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen – Postmoderne Belastungen und Lösungsansätze
[Sociology meets Psychology: Acting Socially Sustainably In Organisations – Postmodern strains and solutions]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Di 16:00 - 19:00 SFG 2040 (2 SWS)

„Die Arbeitskraft ist an die Person der Menschen und deren Würde gebunden; der Arbeitsmarkt darf daher nicht als Markt wie jeder andere begriffen werden.“ (Senghaas-Knobloch 2011)

Arbeitende Menschen sind aus soziologischer Perspektive stets auch Rollenträger und -gestalter im Sozialgefüge ihrer Organisationen. Psychologisch verstanden sind dabei objektive Bedingungen und subjektives Erleben sehr eng miteinander verkoppelt: Die Verhältnisse wirken sich auf das Individuum, d.h. sein Erleben und Verarbeiten, aus. Menschen erschaffen zwar strukturelle Bedingungen, die sich aber auch verselbständigt und emergent auf sie zurückwirken. Wie sind die postmodernen Arbeitsbedingungen in Organisationen beschaffen, wie kann der Einzelne darin sozial nachhaltig handeln, ohne sich selbst und andere zu verausgaben oder am Strukturellen aufzureiben?
Nachhaltigkeit ist ein seit der Rio-Konferenz der UN für Umwelt und Entwicklung 1992 formuliertes, globales Ziel mit den drei Handlungsfeldern ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Während in Organisationen schon lange versucht wird, ökonomische Nachhaltigkeit voranzutreiben (Wirtschaftlichkeit) und ökologische Fragen aufholen, gerät das Subjekt zunehmend unter Druck: Seit 2005 explodieren laut Statistiken v.a. psychosomatische Langzeiterkrankungen, weltweit. Sozial nachhaltiges Handeln bedeutet bspw., organisationale und personale Konzepte der aktiven Gestaltung eines gesunderhaltenden beruflichen Handelns zu kennen und umzusetzen. Dies betrifft Themen wie: Was bedeutet Arbeit psychisch für den Menschen? Wie kann Arbeitssucht entstehen, wodurch sogen. Burnout? Wieso gibt es Mobbing? Wie funktioniert ein Betriebliches Gesundheitsmanagement, wie Work-Life-Balance? Wer hat welche Verantwortung in einer Organisation? Wie kann ich selbst „sozial nachhaltig“ handeln? Fragen wie diese werden, auch mit Blick auf den eigenen Berufseinstieg als Akademiker/in, im Seminar interaktiv mit theoretischen und praktischen Anteilen erarbeitet.

Ausdrücklich offen für alle Semester, konzipiert für Studierende Bachelor & Master So-ziologie auf den Weg in die Praxis, geöffnet für Interessierte anderer Fachrichtungen.

2 SWS: 14-tägig ab 1. LV-Woche, 3 Zeitstunden (s.t.!): voraussichtlich Dienstag 16-19h.
Begrenzt auf 20 Teilnehmer/innen, verbindliche Anmeldung zum Seminar via Stud.IP.

Einführende Literatur
Grunwald, A. & Kopfmüller, J. (2006): Nachhaltigkeit. Frankfurt a. M.: Campus.
Badura, Bernhard; Ducki, Antje; Schröder, Helmut; Klose, Joachim & Macco, Katrin (Hrsg.) (2011). Fehlzeiten-Report 2011: Führung und Gesundheit. Berlin, Heidelberg: Springer.
Meyerhuber, S. (2012). Soziale Nachhaltigkeit im Spannungsfeld postmoderner Arbeit. In: Molter, Schindler & von Schlippe, Vom Gegenwind zum Aufwind. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 86-155.

Art der Prüfungsleistung / CP (ECTS)
Interaktive Stundenvorbereitung & schriftliche Ausarbeitung (Dokumentation) in kleiner Gruppe (gemäß Wunsch: 6 CP/ 3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber
08-29-GS-42Acting socially sustainably in organisations: sociology meets psychology (1) - issues of interest (in englischer Sprache)
[Sozial nachhaltiges Handeln in Organisationen: Soziologie trifft Psychologie (1) - Problemlagen]

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Di 16:00 - 19:00 SFG 2040 (2 SWS)

“The workplace is the most important environment for most people’s health, whether it is a home, office, factory or forest.” (Kjellström 2007)

Social sustainability is one of three global goals noted in the Rio Convention 1992 by the UN World Commission of Environment and Development. While economic sustainability is a booster of change for modern organisations, ecological sustainability remains a constant task, while social sustainability is less looked at in the everyday workplace. But “the labour force of a human being is part of the person and their dignity, therefore the labour market can not be looked at as every other market”, as Sociologist Senghaas-Knobloch 2011 states.
Statistics since 2005 show alarming figures concerning the well-being and health of working people world wide. Therefore, it is important to understand how organisational structures and subjective processing and coping are interlinked. The seminar is based on sociological and psychological knowledge, focussing on theories and praxis concepts that allow gathering an understanding on how organisations and their role actors can shape a workplace “socially sustainable”. Within the course we will explore the psychological effects of the quality of the social climate, communication and interaction, in order to understand social vulnerability. We discuss effects of socially anti-sustainable workplaces marked by problems as work addiction, burnout and mobbing, and more sustainable approaches like occupational health management and or work-life-balance. Ethics and responsibilities are addressed as well.
The seminar uses English as a lingua franca. Coping with the effects of this setting is part of the reflection within the course, referring to differences between communication, comprehension and understanding within a working environment. Students are supported to express themselves, didactically and by the lecturer. The interactive learning setting (by TCI methods) combines theoretical and practical elements, supporting reflection on own experiences of participants. Students should be willing to participate in this manner.
The next summer term will offer a 2nd part of the seminar with topics of further consideration and a field exploration (though part 1 and 2 can be attended separately).

Open for 1st semester students and above, recommended for 3rd semester Bachelor students before their internship and thesis, as well open for Master and Erasmus students, and to students of other faculties. This course is limited to 20 participants.

2 SWS: Fortnightly, starting in the 2nd week of the term, probably Tuesdays 4 – 7 pm; 3 hours (s.t.!). Please register reliable via Stud.IP for your participation.

References
Hämäläinen, Riitta (2006). Workplace Health Promotion in Europe. Finnish Institute of Occupational Health.
Meyerhuber, Sylke (2014) Trust and Time in Reorganisations and the Role of Middle Managers. In Guido Becke, Mindful Change in Times of Permanent Reorganisation – Organizational, Institutional and Sustainability Perspectives. Heidelberg New York London: Springer, 147-166.
Pongratz, Hans & Voß, Günter (2001). From Employee to ‘Entreployee’ – Towards a ‘Self-Entrepreneurical’ work force? In: SOWI – Sozialwissenschaftliche Informationen, 2001, pp. 42-52.

Performance requirement / CP
Preparation of an interactive lecture and exposition in small groups (6 CP / 3 CP).

Dr. Sylke Meyerhuber

Modul 23A Gesundheitsökonomie I/Health economy I (Modul BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Heinz Rothgang

6 CP, Vorlesung und Seminar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-3-M23A-1Gesundheitsökonomie I
Health Economics I

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 GW2 B1820 (2 SWS)
Heinz Rothgang

Wahlbereich nur im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Modul 13B Epidemiologie II/Epidemology II (Modul BA Public Health)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. Gabriele Bolte

6 CP, Vorlesung, Seminar und Tutorium
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-3-M13B-1Epidemiologie II
Epidemiology II

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung baut auf den Inhalten der Vorlesung Epidemiologie I auf.
Wesentliche Themen sind:
  • Studientypen: Fall-Kontroll-Studien, Interventionsstudien
  • Zufallsfehler und systematische Fehler
  • Kausalitätskriterien in der Epidemiologie
  • Studienevaluation und Meta-Analyse
  • bevölkerungsbezogenes Screening

Dr. med. Klaus Giersiepen
Prof. Dr. Gabriele Dagmar Bolte

Modul 21-a , Soziale Ungleichheit und Gesundheit (BA Public Health)

Modulverantwortlicher: Friedrich Schorb

6 CP, Vorlesung und Seminar

M21-a Soziale Ungleichheit und Gesundheit (ab WiSe 2018/2019)

Modulbeauftragter: Prof. Dr. Friedrich Schorb

Insgesamt 6 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-1-M21a-1Soziale Ungleichheit und Gesundheit
Social Inequalities in Health

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 GRA2A H 0100 (2 SWS)

Die Vorlesung Soziale Gesundheit und Ungesundheit beschäftigt sich mit dem Phänomen soziale Ungleichheit in seinen unterschiedlichen Facetten und ihren Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung bzw. von Teilen der Bevölkerung.
Zunächst werden in der Vorlesung unterschiedliche Formen sozialer Ungleichheit gemeinsam erarbeitet. Anschließend wird auf materielle Ungleichheit fokussiert. Dazu werden verschiedene Armutsdefinitionen und Statistiken zur Verteilung von Einkommen und Vermögen auf nationaler und globaler Ebene vorgestellt und die Auswirkungen von Armut und Einkommensungleichheit auf die Gesundheit diskutiert. Anschließend werden geschichtliche Grundlagen und Theorien zur Entstehung von Sozialstaatstypen westlicher Prägung präsentiert sowie deren Einfluss auf gesundheitliche Ungleichheit diskutiert.
Auf dieser inhaltlichen Basis werden im zweiten Teil der Vorlesung mit Marx und Bourdieu zwei Klassiker der soziologischen Schicht- und Klassentheorie vorgestellt. Im weiteren Verlauf werden dann neuere Theorien sozialer Ungleichheit, insbesondere die Diskussion um das "Prekariat" sowie die Debatte um die Verschränkung verschiedener Formen sozialer Ungleichheit unter dem Begriff Intersektionalität und ihre Auswirkungen auf Gesundheit präsentiert.
Ziel der Vorlesung ist ein besseres Verständis der Ursachen und Auswirkungen sozialer Ungleichheit sowie zu Möglichkeiten ihrer Eindämmung respektive Überwindung im Kontext gesundheitlicher Ungleichheit und darüber hinaus zu erreichen.

Dr. Friedrich Schorb

Modul 31: Theorie und Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung/Theory and fundamentals of health prevention and promotion (Modul BA Public Health)

Modulverantwortliche: Dr. Martina Wachtlin

6 CP, Vorlesung und Seminar
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
11-56-1-M31-1Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention
Basics of Health Promotion and Prevention of Disease

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B3009 (Großer Studierraum) (2 SWS)

Diese Vorlesung ist eine Einführung in das mittlerweile fast unüberschaubar große Feld der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie bietet einen Überblick über die Gesamtentwicklung und stellt die wichtigsten Themenfelder vor, die aktuell diskutiert werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind zu einem extrem komplexen Handlungsfeld geworden, was insofern nicht überrascht, da wir es mit Menschen zu tun haben, die nun mal nicht wie triviale Maschinen funktionieren und daher auch nicht vorhersagbar denken und handeln. Wer sich einmal ansehen möchte, wie komplex allein das Thema Adipositas gegenwärtig verhandelt wird, der oder die sollte sich einmal folgenden link ansehen:
http://engineering.columbia.edu/files/engineering/obesitymapclusters.png
Die Vorlesung wird die Definitionen von Gesundheit und Gesundheitsförderung nachzeichnen und einen Überblick über die Krankheitsentwicklung des letzten Jahrhunderts aufzeigen. Sie bietet eine Einführung in das Salutogenesekonzept von Aaron Antonovsky und zeigt auf, welchen Einfluss sein Konzept auf die gedankliche Neu-Orientierung der Gesundheitswissenschaften hatte. Leider wird diese Vorlesung auch von der mangelhaften Qualität berichten müssen, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gesundheitsförderung zieht und bislang nur in wenigen, ambitionierten Konzepten wirklich auffindbar ist.
Sich gemeinsam mit anderen professionell um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu sorgen, bleibt aber wohl das spannendste Projekt der Moderne. Die Vorlesung soll daher auch dazu dienen - trotz aller Defizite, Rückschläge und Anfeindungen - Euch Mut zu machen, mit viel Kreativität und Humor eine Welt zu gestalten, in der alle Menschen gesünder leben, arbeiten und lieben können.

Prof. Dr. Benjamin Schüz, Dipl.-Psych.
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