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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen SoSe 2019

Politikwissenschaft, M.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

PW - M4 - Politische Theorie

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-MA4-1Klassische Texte postkolonialer politischer Theorie

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 SFG 1040 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mo 17.06.19 14:00 - 16:00 SFG 2040

Sowohl in der Kulturtheorie als auch in der Politischen Theorie ist in den vergangenen Jahren das Bewusstsein dafür gewachsen, dass unsere Welt fundamental von mehr als 500 Jahren Geschichte der (überwiegend) europäischen Kolonisierung geprägt ist. Diese Geschichte ist eine der – meist europäischen – Anmaßung, der Gewalt und der Ausbeutung, aber auch der zunehmenden Verflechtung und Konnektivität. Es ist vor allem die postkoloniale Theorie, die uns dazu drängt zu fragen, was es bedeutet, in einer solchen Welt zu leben, mit ihren spezifischen Sozial- und Machtverhältnissen ebenso wie mit den diese Welt prägenden Wahrnehmungsrastern und Repräsenstationspraktiken. In diesem Seminar wollen wir uns drei Autor*innen annähern, die für die anti- und postkolonialen Theorien zu zentralen Bezugspunkten geworden sind: Frantz Fanon, Edward Said und Gayatri Chakravorty Spivak. Die klassischen Texte dieser Autor*innen analysieren u.a. die physische und die epistemische Gewalt der Kolonialisierung; sie fragen auch danach, wie man sinnvollerweise über diese gewaltförmigen Zustände sprechen kann; und sie zeigen, wie koloniale Denkmuster auch Jahrzehnte nach der formalen Dekolonisierung unser Denken prägen. Wir wollen diese Fragen anhand der Texte am Schnittpunkt von politisch-theoretischem und kulturtheoretischem Denken erörtern und neu befragen. Dabei ist das Seminar das erste in einer Reihe von Seminaren zum postkolonialen Denken; im Jahr 2020 wird diese Reihe mit einem weiteren Seminar zu verschiedenen postkolonialen Ansätzen der Gegenwart fortgesetzt.

Einführende Literatur:
Dhawan, Nikita, Castro Varela, Maria do Mar (2015): Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung. 2., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage. Bielefeld: transcript.
Hall, Stuart (2013): Wann war „der Postkolonialismus“? Denken an der Grenze. In: Sebastian Conrad, Shalini Randeria, Regina Römhild (Hg.): Jenseits des Eurozentrismus. Postkoloniale Perspektiven in den Geschichts- und Kulturwissenschaften. 2. Erweiterte Auflage. Frankfurt a.M./New York: Campus, 197-223.
Kerner, Ina (2011): Postkoloniale Theorien zur Einführung. Hamburg: Junius.

Prof. Dr. Martin Johannes Nonhoff
Prof. Dr. Michaela Knecht
08-26-MA4-2Politische Theorie und Geschlecht

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 FVG M2010 (2 SWS)
Prof. Dr. Franziska Martinsen

PW - M5 - Politikfelder und Verwaltung

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-MA5-1Politischer Wettbewerb und Policy-Entscheidungen
Political competition and public policy making

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 08:00 - 10:00 GW2 B1170 (2 SWS)

In demokratischen politischen Prozessen bestimmen Präferenzen und Institutionen maßgeblich Policy-Entscheidungen. Unterschiedliche Präferenzen zur wirtschaftlichen Regulierung und dem Grad von Umverteilung bilden eine grundlegende Konfliktlinie in den etablierten Demokratien Europas. Im Kurs werden daher besonders Entscheidungsbildungen im Bereich der Sozialpolitik untersucht. In einem ersten Teil wiederholen wir grundlegenden Perspektiven und skizzieren aktuelle wissenschaftliche Debatten der politischen Ökonomie. In einem zweiten Teil diskutieren wir Entscheidungsbildungen in ausgewählten Politikfeldern, aktuelle Entwicklungen und die Anwendung sozialwissenschaftlicher Methoden in der politischen Ökonomie

Literatur
Beramendi, Pablo, Silja Häusermann, Herbert Kitschelt, and Hanspeter Kriesi, eds. 2015. The Politics of Advanced Capitalism. Cambridge, UK: Cambridge University Press.
Kersbergen, Kees Van, and Barbara Vis. 2014. Comparative Welfare State Politics: Development, Opportunities, and Reform. Cambridge, UK: Cambridge University Press.
Przeworski, Adam. 2010. Democracy and the Limits of Self-Government. New York, NY: Cambridge University Press.

Dr. Holger Döring
08-350-M5a-3Global Health Politics

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 UNICOM 7.4680 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 7) (2 SWS)

In most countries of the Global North functioning health systems and access to medicines is taken for granted. But in large parts of the Global South health systems depend on donor funding and access to medicines is still an unsolved problem with grave social consequences. The causes for this problem are manyfold and include poverty, limited governance capabilities, lack of infrastructure, and global trade rules that create additional obstacles to the availability of affordable medication. The course will provide a broad perspective on Global Health. It will introduce important institutions, actors and areas of conflict and will look at the structure of health systems in the Global North and the Global South in comparison. A special focus will be the contentious mobilization about access to essential medicines to fight the AIDS epidemic in sub-saharan Africa and southeast Asia.

Prof. Dr. Sebastian Haunss

PW - M6 - Vergleichende Politik und Europäische Integration

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-MA6-1The Political Economy of Populism (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 FVG M2010 (2 SWS)
Philip Oliver Manow
08-350-M4a-1Social Policy in the Global South (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
zweiwöchentlich (Startwoche: 1) Fr 09:00 - 13:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
zweiwöchentlich (Startwoche: 2) Fr 09:00 - 13:00 UNICOM 3.3390 (SOCIUM - Mary-Somerville-Str. 3) (2 SWS)
Prof. Dr. Sebastian Haunss

PW - M7 - Internationale Beziehungen

Wahlpflichtmodul 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-MA7-1Der militärisch-industrielle Komplex
The Military-Industrial Complex

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 SpT C4180 (2 SWS)

In der kritischen Analyse internationaler Beziehungen hat der Begriff des MIK seit C. Wright Mills’ „The Power Elite“ (1956) einen festen Platz. Doch in der Forschung der Internationalen Beziehungen ist er seit einiger Zeit vernachlässigt worden, obwohl der Zusammenhang von Rüstungsindustrie, Sicherheitspolitik und Militär in vielen Ländern eher dichter geworden zu sein scheint. In diesem Forschungsseminar soll es darum gehen, nach Sichtung der älteren Literatur in Fallstudien den gegenwärtigen Stand dieser Beziehungen zu untersuchen. Ist der Begriff noch zeitgemäß oder gerade wieder?

Prüfungsleistungen

MA Politikwissenschaft (WPF):

• Kurzreferat mit Handout (15 min.) oder Kurzessay (5 S.)
• Hausarbeit oder Forschungskonzept/Proposal (15-20 S.) (in einem der Seminare des Moduls)

General Studies (inkl. GS-Bereich des MA Politikwissenschaft):

• 3 CP: Kurzreferat (15 min.) mit schriftlicher Ausarbeitung (5 S.) oder kurze Hausarbeit (8-10 S.)
• 6 CP: Hausarbeit (15-20 S.) (10-13 S., wenn zusätzlich ein Referat gehalten wird).

Klaus Schlichte
08-26-MA7-2Gender und Sicherheitspolitik in den Internationalen Beziehungen
Gender and Security in International Relations

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 FVG M2010 (2 SWS)

Das Seminar beschäftigt sich mit Sicherheitspolitik nach dem Ende des Ost-West-Konflikts, unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechter-Dynamiken und -Dimension von Sicherheit in den Internationalen Beziehungen. Das Seminar setzt sich im Wesentlichen aus drei übergeordneten Blöcken zusammen: (1) Zunächst befassen wir uns mit den zentralen theoretischen und konzeptuellen Grundlagen - was ist Sicherheit? was ist menschliche Sicherheit? Was ist Geschlecht, was ist das Patriarchat und was sind feministische Theorien in den Internationalen Beziehungen? Und wie sind diese Konzepte miteinander verbunden? (2) Anschließend werden wir einige der wichtigsten sicherheitspolitischen Herausforderung vor dem Hintergrund einer Geschlechter-Perspektive diskutieren - inklusive u.a. Bürgerkriege, Migration, sowie (globale und ökonomische) Ungleichheiten. In diesem Teil beschäftigen wir uns explizit mit den Geschlechter-bedingten Vulnerabilitäten, Erfahrungen und Formen von Gewalt während und nach bewaffneten Konflikten. In diesem Zusammenhang analysieren wir ebenfalls die Rollen verschiedener Akteure in der Sicherheitspolitik und unterschiedlicher sicherheitspolitische Praktiken, wie humanitären Interventionen, Peacekeeping, oder transitional justice. (3) Zuletzt werden die normativen, theoretischen und empirischen Grundlagen von Sicherheit und Sicherheitspolitik durch die Hinzuziehung von feministischen (und queer) Theorien hinterfragt und kritisiert. In diesem Zusammenhang analysieren wir u.a. die Limitationen und Probleme von konventionellen Erklärungsmustern und Aspekten, und beschäftigen uns mit alternativen Ansätzen welche darauf abzielen, die hetero-patriarchalen Strukturen von Sicherheitspolitik aufzulösen. Während des gesamten Seminars thematisieren und problematisieren wir darüber hinaus unter- und übergeordnete Konzepte wie Militarisierung oder Interventionen, und unterstreichen die Wichtigkeit der Betrachtung von strukturellen und intersektionalen Formen von Unsicherheit.

Dr. Philipp Schulz

PW - M10 - Forschungsbegleitung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-MA10-1Forschungsbegleitung zur Master Thesis
Final Exam Seminar

Seminar

Einzeltermine:
Do 04.04.19 09:00 - 16:00
Mi 10.07.19 09:00 - 16:00
Di 24.09.19 09:00 - 16:00

Dieser Kurs stellt eine Begleitung bei der Erstellung der Master Thesis dar. Er soll in der Konzeption und Durchführung des eigenen Forschungsvorhabens Unterstützung leisten. Insbesondere sollen auftretende Probleme, verwendete Arbeitstechniken und erste Forschungsergebnisse diskutiert werden. Der Kurs wird als Blockveranstaltung durchgeführt.

Literatur zur Vorbereitung:

• Van Evera, Stephen (1997): Guide to Methods for Students of Political Science. Ithaca: Cornell University Press.
• Frank, Norbert/Stary, Joachim (2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens: Eine praktische Anleitung, 16. Auflage, Schöningh/UTB

Art der Prüfungsleistung (CP):

Verfassen eines Konferenzpapiers (10-15 S) und Diskussion inklusive Handout (2 S) und Kommentierung eines anderen Konferenzpapiers (10 min)

Prof. Dr. Kerstin Martens

General Studies: Politikwissenschaft

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-GS-1Daten analysieren und visualisieren in R
Data science in R
Veranstaltung beginnt am 25.04. und umfasst 7 Sitzungen

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 20:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 20.06.19 16:00 - 18:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 4

Das Seminar bietet eine anwendungsorientierte Einführung in die Visualisierung und Analyse von Daten mit R. In praktischen Übungen werden die Grundlagen der Datenbearbeitung an unterschiedlichen Datentypen verdeutlicht: soziale Medien (z.B. Twitter), Texte, Umfragen. Studierende sollen dabei besonders ihre Fähigkeiten zur Visualisierung und deskriptiven Analyse verschiedener Datenarten erweitern. Multivariate und fortgeschrittene statistische Analyseverfahren sind nicht Teil des Seminars. Schwerpunkt ist die explorative Datenvisualisierung und -analyse mit R-Paketen des tidyverse (dplyr, ggplot2).
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Lernziele für Studierende
• erlangen ein grundlegendes Verständnis über neue Datenquellen im Bereich "data science"
• können Visualisierungen und einfache Analysen in R mit Paketen des "tidyverse" umsetzen
• festigen und vertiefen ihre Fähigkeit zur Arbeit mit quantitativen Daten
Literatur
• Grolemund, Garrett, and Hadley Wickham. 2016. R for Data Science. Sebastopol, CA: O’Reilly Media.
• Healy, Kieran. 2018. Data Visualization: A Practical Introduction. Princeton, NJ: Princeton University Press.
• Wilke, Claus. 2019. Fundamentals of Data Visualization. Sebastopol, CA: O’Reilly Media.

Dr. Holger Döring
08-26-GS-1Experimental Methods in Social Science Research (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 FVG M0160 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 29.05.19 16:00 - 19:00 FVG M0160
Mi 26.06.19 16:00 - 19:00 FVG M0160

This course introduces students to how experiments are used to address questions about social phenomena. Social science research and policy analysis have in recent years put greater emphasis on the causes underpinning phenomena of interest. This is an important advance as the lack of doing so can lead to erroneous substantive conclusions and policy recommendations. Experiments are well-suited for the identification of causal effects, as they give researchers control over the research setting and thus allow them to exclude alternative explanations. The course focuses on introducing students to basic concepts and analytical tools employed in experimental research. Students are also acquainted with different experimental research designs, including lab, survey, and field experiments. At the end of the course, students will possess a good understanding of the strengths (and weaknesses) of the experimental methods most commonly used in social science research. A capacity to employ these methods independently is fostered through various exercises, including the writing of a research plan. Prior knowledge of basic statistical concepts, such as hypothesis testing and regression analysis, is strongly recommended.

Bastian Becker, PhD
08-600-F5-2Interviewing

Seminar

Einzeltermine:
Do 16.05.19 - Fr 17.05.19 (Do, Fr) 09:00 - 15:00 UNICOM 7.3280
Prof. Dr. Kerstin Martens

General Studies: Weitere Angebote

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-zsp-GS-1003Welche beruflichen Perspektiven bieten sich für Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen außerhalb der Wissenschaft und Forschung?
Which career prospects for social scientists open up beyond science and research?

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 16:00 - 18:00 GW2 B2880 (2 SWS)

Die Frage, wohin die berufliche Reise nach dem Studium gehen könnte, lässt sich für Studierende der Sozialwissenschaften nicht so einfach beantworten. Das Spektrum der beruflichen Möglichkeiten ist sehr breit gefächert und orientiert sich sehr stark an den individuellen Interessen und Fähigkeiten. Daher ist es ein persönlicher Lernprozess, eigene berufliche Vorstellungen zu entwickeln.

Das Seminar richtet sich im Sommersemester 2019 an Masterstudierenden sowie an Bachelorstudierende ab dem 4. Fachsemester. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu ermutigen, die eigenen Stärken zu ermitteln und herauszufinden, welche Tätigkeitsfelder das persönliche Interesse wecken. Häufig bieten Neigungen, Überzeugungen und Werte eine hilfreiche Orientierung. Zudem soll der Kurs aufzeigen, wie die beruflichen Ziele erreicht werden können.

Es gilt Strategien zu entwickeln, wie der Berufseinstieg gelingen kann. Denn Sozialwissenschaftler*innen werden von Unternehmen, Organisationen und Institutionen selten gezielt gesucht. Da sie häufig mit Psycholog*innen, Sozialpädagog*innen, Gesundheitswissenschaftler*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen und Jurist(en)innen konkurrieren, ist es wichtig berufliche Netzwerke aufzubauen und den versteckten Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen.

Es werden Berufspraktiker*innen aus verschiedenen Branchen und Tätigkeitsfeldern eingeladen. Sie werden Einblicke in ihren beruflichen Alltag geben und über ihren beruflichen Werdegang berichten.

Dipl.-Sozw. Birgit Ennen
08-zsp-GS-1013Onlinejournalismus - Glaubwürdigkeit und Ethik des Schreibens in Zeiten von Fake-News und Lügenpresse
Onlinejournalism - credibility and ethics of writing in times of fake news and press crisis

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 06.04.19 - So 07.04.19 (So, Sa) 10:00 - 16:00 GW2 B2890
Sa 13.04.19 - So 14.04.19 (So, Sa) 10:00 - 16:00 GW2 B2890

Onlinejournalismus und Offlinejournalismus: Zwei getrennte Welten?
Wie muss ich schreiben und sprechen, welche Bilder brauche ich, um in beiden Bereichen meine Botschaft medien- und adressatengerecht umzusetzen?

Wenn der Journalist über sein Angebot die Nachfrage schafft - wie ist die Zukunft von Offline-Angeboten und von Online-Angeboten? Wie schaffe ich Textqualität auf Basis einer sauberen Recherche? Unterscheiden sich Texte und Bilder fürs Internet von anderen Produktionen? Wie schaffe ich es, einen maximalen Inhalt in minimal vorhandenem Raum zu präsentieren, ohne dass die Inhalte verloren gehen?

Was ist eine Nachricht und was ist keine? Warum der Nachrichtendruck im Netz nur durch journalistische Kompetenz kompensiert werden kann und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft stärker wiegt als Einschaltquoten und Klickzahlen.

Mit diesen und anderen Fragestellungen beschäftigt sich das Blockseminar "Onlinejournalismus". Auf redaktioneller Basis erstellen die Teilnehmer*innen grundlegende Textformate von der Meldung bis zur Reportage und tauschen sich aus. Durch die Interaktion und Praxis lernen sie, wie Berichterstattung funktioniert und die Basis für Online-Journalismus ist. Dazu gehören auch selbstverfasste Interviews zu vorgegebenen Themen in der Live-Situation mit dem Mikrofon und vor laufender Kamera.

Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen und Praxis für die selbstsichere, glaubwürdige und stilsichere journalistische Arbeit – die Grundlage für Blogs, Social Media und Webtexte. Die Arbeitsweise von Content Management Systemen (CMS) spielt dabei ebenso eine Rolle wie Kernbereiche des Medien-und Urheberrechts.

Zudem ist ein ganztätiger Aufenthalt in einer Redaktion geplant. Der Termin für diese Exkursion wird noch bekanntgegeben.

Helmut Stapel
08-zsp-GS-1014Public Relations für Politik, Kultur, Soziales, Umwelt und Wirtschaft (Entfällt!!!!!!!!!!!!!!!)
Public relations for politics, cultural and social awareness, environment and economy

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 (2 SWS)

Welche Fähigkeiten muss ein PR-Redakteur/in haben? Wie sieht der Arbeitsalltag eine(s)r Pressesprecher(s)in in der Politik aus? Unterscheidet sich die Öffentlichkeitsarbeit eines Theaters von der eines Unternehmens? Diese und viele weitere Fragen rund um die Berufsfelder der Public Relations werden wir im Verlauf des Seminars gemeinsam stellen und beantworten.

Dieses Seminar richtet sich ausschliesslich an Studierende im FB 8. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnahmebedingung ist die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Teamarbeit und zur Einhaltung von Vereinbarungen. Am 05.04.2019 werden die Regeln fuer die Teilnahme und die Leistungsanforderungen vereinbart.

Am 12.04.2019 werden die Teams gebildet, die die Aufgabe erhalten jeweils ein inhaltliches Thema zu bearbeiten. Ergänzend dazu werden Interviews mit Experten aus der Praxis geführt. Die Arbeitsergebnisse der Teams werden dem Plenum anschaulich vermittelt. Fuer ihren Vortrag erhalten die Teams ein ausführliches Feedback. Für die zweite Haelfte der Veranstaltungszeit ist eine Exkursion in einem Betrieb oder einer Organisation vorgesehen.

Axel Hausmann
08-zsp-GS-1018Introduction to feminist methods and methodology (in englischer Sprache)
Einführung in die feministische Erkenntnistheorie und Methoden

Seminar
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B1216 (2 SWS)

A recurring question from my students concerns the distinctiveness of feminist approaches to methods, methodologies, and epistemologies. This key question is posed in different ways: Is there a specifically feminist method? Are there feminist methodologies and epistemologies, or simply feminist approaches to these? Answers to these questions are far from straightforward given the continually evolving nature of feminist reflections on the methodological and epistemological dimensions and dilemmas of research. This course attempts to address these questions by tracing recent developments in this area.
The seminar demonstrates the many ways in which feminist researchers continue to challenge, develop, reflect and strive for robust practices and warrantable knowledges. This is configured through; inter alia, notions of voice, positionality, representation, intersectional understandings, strong objectivity and feminist empiricism. A large part of the course will be devoted to methods and their application in praxis. Students should have basic knowledge of research methods (at least done the course introduction to research methods). The course language is English, however, depending upon composition and request of students.

Literature
Harding S. (1987): Is There a Feminist Method? In: Harding S. (eds) Feminism and Methodology: Social Science Issues, Bloomington: Indiana University Press, 1–14
Ramazanoglu C, Holland J. (2002): Feminist Methodology : Challenges and Choices. London: SAGE Publications Ltd
Rayaprol A. (2016): Feminist research: Redefining methodology in the social sciences. Contributions to Indian Sociology, 50(3), 368–388

Andrea Schäfer, Mag.

Freiwillige Zusatzleistung

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-SW-102Schreiben in den Sozialwissenschaften

Basiswissenkurs

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW2 B2335a

Anmeldung über StudIP

Dr. Iris Krimmel
08-zsp-GS-1009Freiwilliges Engagement im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" der Freiwilligen-Agentur Bremen
Balou and you - Volunteer work - Volunteer Bureau Bremen

Seminar
ECTS: 6

Einzeltermine:
Mo 01.04.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mo 08.04.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mo 29.04.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mo 06.05.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mo 20.05.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mo 17.06.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a
Mo 24.06.19 12:00 - 14:00 GW2 B2335a

Wer möchte sich gerne verantwortungsvoll für ein Kind im Grundschulalter engagieren? Im Rahmen des Mentorenprogramms "Balu und Du" erhalten Studierende die Möglichkeit, als Paten, einmal in der Woche, ehrenamtlich, Zeit mit einem Schulkind zu verbringen. Diese Paten bzw. Balus bringen Bewegung und Abwechslung in den konkreten Alltag der Patenkinder bzw. Moglis. Balu und Mogli treffen sich zuverlässig über einen Zeitraum von einen Jahr.

Für Moglis ist es eine ganz besondere Gelegenheit eine etwas andere Welt kennenzulernen. Durch die Freundschaft mit ihrem Balu entsteht häufig ein Entwicklungsschub. Sie wirken in der Schule konzentrierte, offener und konflikfähiger.

Das bundesweite Mentorenprogramm "Balu und Du" besteht seit 2002. Menschen an 70 Standorten in Deutschland engagieren sich dafür, dass es Kindern in besonderen Lebenslagen besser geht. Seit 2008 wird das Konzept des Mentorenprogramms von der Freiwilligen-Agentur Bremen umgesetzt.

Der Fachbereich Sozialwissenschaften fördert das ehrenamtliche Engagement von Studierenden, insbesondere im Rahmen des Mentorenprogramm. Daher besteht eine Kooperation mit der Freiwilligen-Agentur Bremen.

Das Begleitseminar dient der Supervision sowie der Vor- und Nachbereitung der Patinnen und Paten für die anspruchvolle Rolle des Balus.

Die Auftaktveranstaltung findet am 01.04.2019 statt. Die Auswahl- und Informationsgespräche können bereits vor der Auftaktveranstaltung mit Claudia Fantz vereinbart werden.

Claudia Fantz
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