Zum Inhalt springen

Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Philosophie, B.A.

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Modul B1 Argumentationstheorie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B1-1BEinführung in die Argumentationstheorie
Informal Logic

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 GW1 A1260
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SFG 0150 (2 SWS)
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW1 A0010

Philosophische Fragen sind in der Regel weder durch Experimente noch durch Umfragen entscheidbar. Das Hauptwerkzeug der Philosophie sind deswegen Argumente, und die Theorie und Praxis des guten Begründens von Thesen und Theorien steht im Mittelpunkt des philosophischen Geschäfts. Natürlich sollte man auch außerhalb der Philosophie die eigenen Überzeugungen gut begründen und die Meinungen anderer, wenn nötig, mit guten Argumenten kritisieren.

Der Kurs soll in die Theorie und Praxis des guten Argumentierens einführen und folgende Fragen beantworten: Was ist ein Argument? Was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Argument? Welche Argument-Typen gibt es? Es werden Hilfen zur informellen Analyse von Begründungen und Argumenten vermittelt und in praktischen Übungen angewandt. Wir werden auch einen ersten Blick auf die formale Logik werfen und die Rolle von Argumenten in der Kommunikation reflektieren. Speziell geht es dabei auch um die logische Korrektheit und um die Stichhaltigkeit (Triftigkeit) von Argumenten. Wichtig ist die Einübung von Techniken zur Darstellung argumentativer Strukturen und zur Bewertung von Argumenten. Weitere Themen sind besondere Argumentationsformen (Analogieargumente, Selbstanwendungsargumente, transzendentale Argumente) und formale und informelle Fehlschlüsse. Außerdem werden Grundzüge der aristotelischen Syllogistik und einige Themen der traditionellen Logik vorgestellt.

Materialien zum Kurs werden im Internet bereitgestellt. Die erfolgreiche Teilnahme erfordert eine regelmäßige Mitarbeit und die wöchentliche Bearbeitung von Hausaufgaben. Der Besuch des zugehörigen Tutoriums wird empfohlen.

Dr. Frank Kannetzky

Modul B3 Einführung in die Theoretische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B3-001BEinführung in die Theoretische Philosophie
Introduction to Theoretical Philosophy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Die Theoretische Philosophie beinhaltet eine große Bandbreite an Teildisziplinen wie etwa Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie oder Wissenschaftstheorie. Die Vorlesung wird Sie mit Disziplinen, Fragestellungen, Methoden und ausgewählten Problemen der Theoretischen Philosophie vertraut machen. Wie kommen Begriffe zu ihrer Bedeutung? Was unterscheidet gut begründetes Wissen von bloßen Vermutungen und rein subjektiven Überzeugungen? Was ist Wahrheit? Können wir sicher sein, dass es eine Welt außerhalb unseres Bewusstseins gibt? Was ist ein Naturgesetz? Ist das Bewusstsein nur ein Gehirnzustand? Dabei werden auch grundlegende Fachbegriffe wie analytisch/synthetisch, möglich/notwendig, Kausalität, Kategorie, Substanz/Akzidens, Universalia, Intentionalität, Qualia, Metaphysik, Transzendentalphilosophie, Ontologie eingeführt und erläutert.
Der Besuch des zugehörigen Tutoriums wird dringend empfohlen.
Literatur
  • Bartels, A., und M. Stöckler (Hg.) (2007): Wissenschaftstheorie.Ein Studienbuch, Paderborn: mentis.
  • Detel, W. (2007): Grundkurs Philosophie, Stuttgart: Reclam.
  • Hübner, J. (2015): Einführung in die Theoretische Philosophie, Stuttgart, Weimar: Metzler.

Eike Kroner
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Anne Christina Thaeder
09-30-B3-003BAusgewählte Texte der Theoretischen Philosophie
Selected texts in Theoretical Philosophy

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 12:00 - 14:00 GW2 B2880 (2 SWS)

Im Seminar werden ausgewählte klassische Texte der theoretischen Philosophie besprochen. Primäres Ziel des Seminars ist die exemplarische Vertiefung einiger zentraler Themen der theoretischen Philosophie, bspw. zu den Quellen und Grenzen des Wissens (Erkenntnistheorie), dem Verhältnis von Sprache und Realität (Sprachphilosophie), dem Leib-Seele Problem (Philosophie des Geistes), Wahrheitstheorien und Ontologie. Ziel des Seminars ist daneben aber auch, das sorgfältige Lesen eines Textes zu erlernen bzw. diese Fähigkeit zu vertiefen.

Das Seminar wird in Absprache mit der Einführung in die theoretische Philosophie abgehalten. Die Lektüreauswahl wird spätestens zum Beginn des Seminars bekanntgegeben.

Thorben Petersen, M.A.
09-30-B3-004BSearle: Sprechakttheorie
Searles Theory of Speech Acts

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 18:00 - 20:00 SFG 2040 (2 SWS)

Die Sprechakttheorie ist Teil der Philosophie normalen Sprache. Sie geht davon aus, dass man mit Sprache nicht nur Sachverhalte beschreibt, sondern auch Handlungen vollzieht. Dementsprechend lautet eine ihrer Ausgangsfragen: Was tut man, wenn man Sätze äußert? Indem man spricht, kann man zum Beispiel Versprechungen machen, etwas befehlen oder Fragen stellen. Insbesondere am Beispiel des Versprechens entwickelte John R. Searle seine Theorie der Sprechakte. Er geht von der These aus, dass eine Sprache zu sprechen „eine regelgeleitete Form des Verhaltens darstellt“. Searles Theorie ist Gegenstand dieses Seminars. Das Werk Searles, mit dem sich befasst werden wird, hat den Titel Sprechakte – Ein sprachphilosophischer Essay.

Felix Engel

Modul B4 Einführung in die Praktische Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B4-001BEinführung in die Praktische Philosophie
Introduction to Practical Philosophy
M.A. Komplexes Entscheiden 09-M39-1-02-01

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Die Vorlesung führt in Grundbegriffe der Praktischen Philosophie ein. Sie geht aus vom Begriff der Handlung und entwickelt aus dessen Implikationen einige in der Geschichte der Philosophie und in den gegenwärtigen philosophischen Debatten zentrale Begriffe und Fragestellungen, um mit wichtigen Theorie-Konzeptionen der Praktischen Philosophie vertraut zu machen. Grundkonzepte der Allgemeinen Ethik, der Angewandten Ethik, der Politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie werden vorgestellt.

Es werden vor allem die folgenden Begriffe eingeführt: Freiheit, Absicht, Wille, Entscheidung; Nutzen, Glück, Pflicht, Achtung, Unparteilichkeit, Moral; Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Legitimität; Gerechtigkeit, Recht, Menschenrechte.

Die Vorlesung richtet sich an Studierende, die sich Grundlagen der Praktischen Philosophie aneignen (Bachelor Philosophie 1. Jahr und Master Komplexes Entscheiden 1. Jahr). Sie kann aber von allen Interessierten besucht werden.

Literaturangaben finden sich im Lektüre-Leitfaden, der im Stud.IP zum Herunterladen zur Verfügung steht und weitere Angaben zu wichtigen Quellentexten und Forschungsliteratur zur Praktischen Philosophie enthält.

Prof. Dr. Georg Mohr
09-30-B4-003BEinführung in Moraltheorien
Introduction to Moral Theories

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SFG 2020 (2 SWS)

Ethik ist ein facettenreicher Bereich der Philosophie, der mehrere Unterdisziplinen umfasst, zu denen (mindestens) die Metaethik, die Normative Ethik(-theorie) und die Angewandte Ethik zu zählen sind. Eine der üblichen Aufgaben der Ethiktheorie ist es, zu zeigen, dass es allgemeine Prinzipien gibt, an denen sich moralisches Handeln orientieren kann. Hierzu gibt es verschiedene Vorschläge, die in der Regel durch ausgearbeitete Theorien begründet werden. In diesem Einführungsseminar lernen wir wichtige ethische Theorien wie die bspw. die Pflichtenethik, den Konsequenzialismus oder die Tugendethik kennen. Wir beschäftigen uns mit den zentralen ethischen Prinzipien dieser Theorien, mit ihrer Leistung und mit der Kritik an ihnen. Außerdem lernen wir wichtige ethische Grundbegriffe kennen. Die Frage "Was sollen wir tun?" führt uns zu der Frage, ob und wie man ethische Prinzipien begründen kann. Die verschiedenen ethischen Theorien geben hierauf verschiedene Antworten und stehen somit im Wettbewerb zueinander. Dies wirft weitere interessante Fragen auf, z.B. ob man in der Anwendung der Ethik der Realität besser gerecht wird, wenn man einen Prinzipienpluralismus akzeptiert. Voraussetzung dafür, solche und ähnliche Fragen beurteilen zu können, ist die Kenntnis der ethischen Theorien. Wir lesen, analysieren und diskutieren im Seminar die Beiträge aus dem Grundkurs Ethik, Band I, 4. Auflage, ergänzt durch einige weitere Texte.
Seminarlektüre zur Anschaffung: Ach, J. S./ Bayertz, K./ Siep, L. (Hrsg.): Grundkurs Ethik. Band 1: Grundlagen. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Paderborn: mentis Verlag, 2016.

Björn Haferkamp, M.A.

Modul B5 Einführung in die Geschichte der Philosophie

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-B5-B-IRingvorlesung V: Teil I Geschichte der Philosophie
Lecture series History of Philosophy, Part I

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Fr 10:00 - 12:00 SFG 0150 (2 SWS)

Diese Vorlesung ist ein besonderes Angebot, das in dieser Art nur an ganz wenigen anderen Universitäten zu finden ist: Sie gibt einen Überblick über Themen, Theoriekonzeptionen und Lebenswerke einer Auswahl wichtiger Autoren aus der langen Geschichte der Philosophie.

Die Vorlesung hat zwei Teile. Im Wintersemester werden Epochen von der griechischen Antike bis zu Kant vorgestellt, das nächste Sommersemester führt vom deutschen Idealismus bis zur Gegenwart.

Die Veranstaltung findet als Ringvorlesung statt, d.h. die einzelnen Sitzungen werden von verschiedenen Lehrenden bestritten. So kann man die Lehrenden des Instituts für Philosophie kennenlernen und sich mit unterschiedlichen Zugangsweisen und Denkstilen in der Philosophie vertraut machen.

Die Ringvorlesung gibt zugleich auch Einblicke in die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte.

Die Vorlesung und zugehörige Tutorien bilden das Modul B 5 (Einführung in die Geschichte der Philosophie), das durch eine mündliche Modulprüfung im Anschluss an das Sommersemester abgeschlossen wird.

Am Beispiel herausragender Denker werden historische Bedingtheiten und institutionelle Rahmenbedingungen der Philosophie, aber auch der innere Zusammenhang und die Entwicklung philosophischer Problemstellungen und Lösungsvorschläge thematisiert. Der historische Überblick soll es leichter machen, systematische Themen und Seminarveranstaltungen zu einzelnen Autoren aus der Geschichte der Philosophie einzuordnen und ihre Gedanken zu verknüpfen.
Die Teilnahme an der Modulprüfung erfordert eine kontinuierliche und intensive Vor- und Nachbereitung der Sitzungen der beiden Semester. Dazu werden Materialien bereitgestellt, die in den Tutorien vertieft werden können.

Die Ringvorlesung kann auch von TeilnehmerInnen anderer Fächer im Rahmen der General Studies belegt werden. Natürlich sind auch alle willkommen, die sich für die Geschichte der Ideen unabhängig von Creditpoints und Studienordnungen interessieren.

Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers
Prof. Dr. Georg Mohr
Prof. Dr. Norman Sieroka
Dr. Svantje Marei Guinebert
Prof. Dr. Manfred Stöckler
Anne Christina Thaeder
09-30-B5-B-I_TTutorium für B5 - Geschichte der Philosophie

Tutorium

Termine:
wöchentlich Mo 10:00 - 12:00 GW1 B1070
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 GW1 B1070
wöchentlich Fr 14:00 - 16:00 GW1 B1070

Einzeltermine:
Di 01.10.19 - Mi 02.10.19 (Di, Mi) 10:00 - 16:00 GW1-HS H1010
Sa 05.10.19 - So 06.10.19 (So, Sa) 10:00 - 16:00 GW1-HS H1010
Mo 21.10.19 18:00 - 20:00 SFG 2060
Mo 28.10.19 18:00 - 20:00 SFG 2060
Mo 04.11.19 18:00 - 20:00 SFG 2060
Mo 11.11.19 18:00 - 20:00 SFG 2060
Anne Christina Thaeder

Modul P1 Moral: Begründung und Argumentation

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-K-002B / 09-30-P1-003A / 09-30-P2-005APlaton: Der Staat
Platon: The Republic (Reading philosophical classics)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2020 (4 SWS)

Nach Whitehead besteht die philosophische Tradition Europas „aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon“. Im Seminar wollen wir Platons Hauptwerk „Politeia“ besprechen. Dieses ist als Dialog über Gerechtigkeit angelegt. Um die Frage nach der Gerechtigkeit zu verstehen, lässt Platon Sokrates auf der Suche nach einer Antwort verschlungene Wege gehen: Das Themenspektrum reicht von der Erkenntnistheorie und Ontologie bis zur hin zur Ethik, politischen Philosophie und Pädagogik. Wir werden u.a. also zu fragen haben, was es mit der sog. „Ideenlehre“ und der Idee des Guten auf sich hat, was Philosophenherrschaft bedeuten soll, wie ein guter Staat verfasst ist, was das Höhlengleichnis besagt. Wir wollen dabei systematisch im Auge behalten, wie Platons Werk die Fragestellungen der europäischen Philosophie beeinflusst hat.
Die Anschaffung einer Ausgabe des „Staats“ ist angeraten. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Stephanus-Paginierung angegeben ist. Die Teilnahme am Seminar ist nur bei regelmäßiger Anwesenheit, Lektüre und aktiver Mitarbeit sinnvoll, was die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten oder zur Gestaltung einer Sitzung einschließt.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-P1-004A / 09-30-T1-007AKino der Aufklärung. Eine Einführung in die Philosophie des Films
An Introduction to the Philosophy of Film

Seminar

Einzeltermine:
Fr 25.10.19 18:00 - 20:00 SFG 1020
Sa 30.11.19 14:00 - 20:00 MZH 1090
So 01.12.19 10:00 - 17:00 MZH 1450
Sa 14.12.19 14:00 - 20:00 MZH 1450
So 15.12.19 10:00 - 17:00 MZH 1450

Aufklärung ist, nach Kant, „der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“, wobei er unter Unmündigkeit jenes Unvermögen versteht, welches darin besteht sich seines Verstandes nicht ohne Leitung eines Anderen zu gebrauchen. Aufgeklärt zu sein hieße demnach also nicht fremdbestimmt zu leben, sondern sich autonom Ziele und Zwecke des eigenen Handelns zu setzen, sich selbst frei zu regieren und dem Denken die eigenen Gesetze zu geben. Den Übergang von Fremdbestimmtheit zu Autonomie nennt man Emanzipation, d.h. (politische) Selbstbefreiung. Die Idee der Autonomie ist grundlegend für moderne Formen von Philosophie und Kunst.
Im Seminar soll diesem Gedanken nachgegangen werden, ausgehend von klassischen Texten aus dem Kanon der modernen europäischen Philosophie – und anhand von Kinofilmen des 20. Jahrhunderts. Auch das Kino kann, in einem weiter gefassten Sinne, philosophieren. Oder anders formuliert: Anhand eines Filmes lässt sich ebenso philosophieren wie auf der Grundlage eines Textes. Kurz gesagt: Im Seminar wollen wir uns an den Schnittstellen von Kunst und Philosophie abarbeiten.

Benjamin Moldenhauer
Sebastian Kock

Modul P2 Politik, Recht, Staat

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-26-5-M10-1Was ist Gewalt? Antworten aus der politischen Theorie und Ideengeschichte
What is Violence? Answers from political Theory and History of Thought

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 2 UNICOM 3; 0. Ebene; Seminarraum 3 GW2 B1820 (2 SWS)

Dass Gewalt ein intrinsisches Element moderner westlicher Gesellschaften ist, wurde von vielen politischen Theoretiker*innen dargelegt. Was aber ist Gewalt? Ist die Verhinderung von Lebenschancen Gewalt? Ist Gewalt eine Struktur? Gibt es eine Gewalt der Normen? Wie verhalten sich Politik und Gewalt? Kann der Staat Schutz vor Gewalt bieten? Wie unterscheidet sich Gewalt von Macht und Herrschaft? Was hat Gewalt mit Kapitalismus zu tun? Wie sind Gewalt und Geschlecht miteinander verwoben? Wie stellt sich Gewalt aus postkolonialer Perspektive dar? U.a. mit diesen Fragen werden wir uns in dem Seminar auseinandersetzen, indem wir Texte aus der politischen Theorie und Ideengeschichte zu Gewalt lesen. Dabei wird das Seminar vier Schwerpunkten nachgehen: Im Themenfeld „Moderne und Gewalt“ werden wir uns mit der Frage beschäftigen, inwiefern die moderne Gesellschaftsordnung auf Gewalt beruht und wie sich Kapitalismus, Rassismus und Kolonialismus sowie patriarchale Geschlechterverhältnisse als Gewaltverhältnisse theoretisieren lassen. Im Themenblock „Staat und Gewalt“ geht es um zweierlei: Zum einen werden wir uns mit Ansätzen befassen, die die Legitimation des Staates aus gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen ableiten und im Staat eine gewalteinhegende Institution sehen; zum anderen werden wir uns mit der Argumentation befassen, dass der Staat selbst ein Gewaltverhältnis ist. Im Schwerpunkt „Leben und Gewalt“ geht es u.a. um die vielfältigen gewaltvollen Dimensionen von Biomacht. Der letzte Block „Kritik der Gewalt/ Kritik und Gewalt“ widmet sich der Suche nach Auswegen aus Gewaltverhältnissen und u.a. der Frage, ob sich Gewalt als Mittel zur Erreichung politischer Ziele rechtfertigen lässt.

Gundula Ludwig
08-26-5-M10-2"Postdemokratie"? "Illiberale Demokratie"? "Erosion der Demokratie?" Die gegenwärtige Krise der Demokratie aus der Perspektive der politischen Theorie
Postdemocracy? Illiberal Democracy? Erosion of Democracy? Approaches from political theory to the current crisis of democracy

Seminar
ECTS: 3/6

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 IW3 0390 SFG 1080 (2 SWS)

Die Krise der Demokratie und die Autoritarisierung von Staat und Gesellschaft stellen gegenwärtig wohl das virulenteste Thema in der Politikwissenschaft dar. Worin zeigt sich aber die Krise der Demokratie und die zunehmende Autoritarisierung? Mit dieser Frage werden wir uns anhand von heterogenen Krisendiagnosen aus dem Bereich der politischen Theorie auseinandersetzen. Das Seminar will in zentrale Begriffe wie u.a. Postdemokratie, Rechtspopulismus, Ausnahmezustand, illiberale Demokratie und Autoritarismus ebenso wie in kontroverse Deutungen ‚der Krise‘ einführen. Auf diese Weise sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden: Was ist in der Krise: der Staat, die Politik, die Demokratie, die Gesellschaft oder fordistische Selbstverständlichkeiten? Wie verhält sich die gegenwärtige Krise der Demokratie zur liberalen-repräsentativen Demokratie? Ist die Krise der Demokratie Konsequenz des Neoliberalismus? Wie lässt sich der Übergang von einer krisenhaften Demokratie zu autoritären Politikformen fassen? Warum sind ‚Politiken der Angst‘ so erfolgreich? Zeigt sich an dem EUropäischen Migrationsregime das Versagen der Menschenrechte oder deren Aporie? Was macht ‚Anti-Genderismus‘ so attraktiv für autoritäre und rechtspopulistische Akteur*innen? Wie können politische Strategien aussehen, die der gegenwärtigen Krise entgegenwirken?

Gundula Ludwig
09-30-K-002B / 09-30-P1-003A / 09-30-P2-005APlaton: Der Staat
Platon: The Republic (Reading philosophical classics)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2020 (4 SWS)

Nach Whitehead besteht die philosophische Tradition Europas „aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon“. Im Seminar wollen wir Platons Hauptwerk „Politeia“ besprechen. Dieses ist als Dialog über Gerechtigkeit angelegt. Um die Frage nach der Gerechtigkeit zu verstehen, lässt Platon Sokrates auf der Suche nach einer Antwort verschlungene Wege gehen: Das Themenspektrum reicht von der Erkenntnistheorie und Ontologie bis zur hin zur Ethik, politischen Philosophie und Pädagogik. Wir werden u.a. also zu fragen haben, was es mit der sog. „Ideenlehre“ und der Idee des Guten auf sich hat, was Philosophenherrschaft bedeuten soll, wie ein guter Staat verfasst ist, was das Höhlengleichnis besagt. Wir wollen dabei systematisch im Auge behalten, wie Platons Werk die Fragestellungen der europäischen Philosophie beeinflusst hat.
Die Anschaffung einer Ausgabe des „Staats“ ist angeraten. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Stephanus-Paginierung angegeben ist. Die Teilnahme am Seminar ist nur bei regelmäßiger Anwesenheit, Lektüre und aktiver Mitarbeit sinnvoll, was die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten oder zur Gestaltung einer Sitzung einschließt.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-P2-004A / 09-30-PS-003SPolitisches und philosophisches Denken
Political and philosophical thinking

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 MZH 1460 (2 SWS)

In welchem Verhältnis stehen politisches und philosophisches Denken zueinander? Welchen Beitrag kann, darf oder soll philosophisches Denken zum Politischen leisten und auf welche Weise kann dies geschehen?
Das Verhältnis zwischen politischem und philosophischem Denken kann unterschiedlich bestimmt werden, nicht zuletzt in Abhängigkeit davon, was unter dem Begriff „Politik“ überhaupt verstanden wird – ein Begriff, der seit der Antike einen bemerkenswerten Bedeutungswandel erfahren hat. Auch darüber, was unter philosophischem Denken zu fassen ist, finden sich bis heute unterschiedliche Positionen. Gibt es ein genuin philosophisches und dem gegenüber ein genuin politisches Denken? Haben wir es dabei mit zwei voneinander grundsätzlich zu unterscheidenden Bereichen menschlicher Erfahrung und Tätigkeit zu tun, denen gar verschiedene Arten des praktischen Denkens entsprechen?
Für das Verhältnis zwischen politischem und philosophischem Denken ist unter anderem die Frage nach dem öffentlichen Wirken der philosophisch tätigen Person von Belang. Kann, darf oder soll der/die Philosoph/in gesellschaftlich, lebensweltlich engagiert sein? Oder bedingt philosophisches Denken, dass man sich bei seiner Suche nach Erkenntnis vom Politischen möglichst löst und sich fernab des gesellschaftlichen und weltlichen Trubels auf die Suche nach Allgemeingültigem begibt? Auf welche Weise können philosophische Gedanken und Konzepte Eingang in den Bereich des Politischen finden?
Wir werden uns zur Diskussion dieser und weiterer Fragen im Laufe des Semesters durch drei Themenblöcke arbeiten: 1. Zur Verhältnisbestimmung zwischen politischem und philosophischem Denken; 2. Spezifische Aufgaben und Wirkungen: zwischen Utopie und Realpolitik; 3. Kommunikation und gegenseitige Einflussnahme. Als Diskussionsgrundlagen dienen uns philosophische Texte aus unterschiedlichsten Epochen und Schulen, die Ihnen auf StudIP zur Verfügung gestellt werden.

Dr. Svantje Marei Guinebert
09-30-P2-006A / 09-30-PS-005SGrenzen der Gerechtigkeit?
Limits of justice?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr
09-M52-04-03Philosophieren über das Leben in schwierigen Zeiten
MAKE 09-M39-01-02-06, BA-Phil 09-30-P2-007A / 09-30-PS-004S

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 FZB 0240 SpT C3140 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

Modul T1 Erkenntnis, Sprache, Wirklichkeit

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-P1-004A / 09-30-T1-007AKino der Aufklärung. Eine Einführung in die Philosophie des Films
An Introduction to the Philosophy of Film

Seminar

Einzeltermine:
Fr 25.10.19 18:00 - 20:00 SFG 1020
Sa 30.11.19 14:00 - 20:00 MZH 1090
So 01.12.19 10:00 - 17:00 MZH 1450
Sa 14.12.19 14:00 - 20:00 MZH 1450
So 15.12.19 10:00 - 17:00 MZH 1450

Aufklärung ist, nach Kant, „der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“, wobei er unter Unmündigkeit jenes Unvermögen versteht, welches darin besteht sich seines Verstandes nicht ohne Leitung eines Anderen zu gebrauchen. Aufgeklärt zu sein hieße demnach also nicht fremdbestimmt zu leben, sondern sich autonom Ziele und Zwecke des eigenen Handelns zu setzen, sich selbst frei zu regieren und dem Denken die eigenen Gesetze zu geben. Den Übergang von Fremdbestimmtheit zu Autonomie nennt man Emanzipation, d.h. (politische) Selbstbefreiung. Die Idee der Autonomie ist grundlegend für moderne Formen von Philosophie und Kunst.
Im Seminar soll diesem Gedanken nachgegangen werden, ausgehend von klassischen Texten aus dem Kanon der modernen europäischen Philosophie – und anhand von Kinofilmen des 20. Jahrhunderts. Auch das Kino kann, in einem weiter gefassten Sinne, philosophieren. Oder anders formuliert: Anhand eines Filmes lässt sich ebenso philosophieren wie auf der Grundlage eines Textes. Kurz gesagt: Im Seminar wollen wir uns an den Schnittstellen von Kunst und Philosophie abarbeiten.

Benjamin Moldenhauer
Sebastian Kock
09-30-T1-008A / 09-30-TS-006SDas Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)

Lernziele:
Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.
Literatur:
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet folgendes Buch, dessen Anschaffung empfohlen wird:
- Moore, A.W. 2001. The Infinite (2. Auflage). Routledge.
Ergänzende Texte werden über die Stud.IP-Seite der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-T1-009ALeibniz' Monadologie
Leibniz Monadology

Seminar

Termine:
wöchentlich Fr 12:00 - 14:00 SFG 2070 (2 SWS)

Woraus besteht die Welt? Lässt sie sich in immer kleinere Bestandteile auflösen? Sind sämtliche Ereignisse vorherbestimmt (determiniert)? Diese und viele weitere Fragen aus der Metaphysik und diversen angrenzenden Gebieten wie etwa Erkenntnistheorie, Physik, Moralphilosophie und Theologie werden in Leibniz‘ kurzer Schrift über die Monadologie behandelt.

Wir werden diesen Text, der zu den prägenden und kanonischen Texten der Philosophie der Neuzeit zählt, gemeinsam intensiv diskutieren. Dabei werden wir, wo immer nötig und hilfreich, auch auf Auszüge aus anderen Schriften von Leibniz zurückgreifen.


Lernziele:
Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden einen Überblick über Leibniz‘ Metaphysik zu vermitteln. Die Studierenden sind nach Abschluss des Kurses in der Lage, grundlegende metaphysische Überzeugungen von Leibniz sowohl historisch (bspw. im Bezug zum Cartesianismus) als auch systematisch (bspw. im Verhältnis zu Leibniz‘ Verständnis von Freiheit, Physik und Logik) zu verorten.

Literatur:
Es gibt diverse Ausgaben der Leibnizschen Monadologie. Ein empfehlenswerter Sammelband, der auch weitere kurze Texte von Leibniz enthält, die für den Kurs wichtig sind, ist beispielsweise folgender:
Gottfried Wilhelm Leibniz: Monadologie und andere metaphysische Schriften. Meiner Verlag, Hamburg 2014.

Prof. Dr. Norman Sieroka

Modul T2 Wissenschaft, Methode, Natur

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-M52-01-03Einführung in die Naturphilosophie
Introduction to Natural Philosophy

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Do 14:00 - 16:00 SFG 1020 (2 SWS)

"Übernatürliches gibt es nicht." Dies ist eine typisch moderne Überzeugung, die anzeigt, dass Natur für die meisten Menschen heute mit Wirklichkeit zusammenfällt. Das war nicht immer so. "Welt", "Wirklichkeit" und "Natur" sind Wörter, die lange Zeit in der Geschichte des abendländischen Denkens unterschiedliches bezeichneten. So endete für viele in der Antike die Natur spätestens am Mond. Jenseits des Mondes war noch Welt, aber nicht mehr Natur. Darüber hinaus sollte das, was da jenseits des Mondes war, vollkommener sein als die Natur unter dem Mond. Diese Vollkommenheitsdifferenzen sind aus dem modernen Wirklichkeitsverständnis verschwunden.

Die Vorlesung zeichnet diese Veränderungsprozesse der Naturauffassung anhand der Analyse einflussreicher philosophischer Systeme aus der Antike, der Neuzeit und der Gegenwart nach. Dabei werden zugleich Grundbegriffe wie "Raum", "Zeit", "Materie", "Ursache", "Gesetz", "Zufall" und die begrifflichen Konstellationen, in denen sie auftreten, als Gegenstände naturphilosophischen Nachdenkens in der Gegenwart vorgestellt.

Lernziel:
Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden zu sensibilisieren für unterschiedliche Reflexionsformen über Naturprozesse und ihr Verhältnis zum Selbstbildnis des Menschen in seiner historischen Entwicklung. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, verschiedene Ansätze und Positionen differenzierend wiederzugeben und kritisch einzuordnen – inklusive Bezügen und Problematiken aus den Einzelwissenschaften und unserer heutigen Alltagswelt.

Literatur:
Die Folien (slides) der einzelnen Vorlesungen werden jeweils im Anschluss in pdf-Format auf der Stud.IP-Seite zur Lehrveranstaltung hochladen. Die Folien enthalten jeweils auch nach Themen gegliederte Lektürehinweise.
Als Ergänzung finden Sie auf der Stud.IP-Seite ein Vorlesungsskript (Hampe/Sieroka; WS04/05), das einen Teil der hier behandelten Themen in ähnlicher Weise diskutiert.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-M52-03-02Gedankenexperimente
Thought Experiments

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 12:00 - 14:00 SFG 2080 (2 SWS)

Gedankenexperimente haben in der Geschichte der Wissenschaften immer wieder an wichtigen Wendepunkten Pate gestanden und den Weg zur wissenschaftlichen, nicht nur beobachtenden Naturerkenntnis gebahnt. Exemplarisch sind hier Gedankenexperimente aus der Physik, etwa von Galilei und Einstein. Woher wüsste man z.B., wie sich ein einmal in Bewegung versetzter Körper auf einer Ebene ohne den Einfluss der Reibung bewegen würde, wenn wir den Einfluss der Reibung faktisch niemals eliminieren können? (Trägheitsgesetz) Aber auch in der Philosophie gibt es seit jeher Gedankenexperimente. Nun haben sich naturgemäß v.a. Philosophen mit Gedankenexperimenten befasst, sowohl in der Absicht, bestimmte philosophische Positionen plausibel zu machen oder zu widerlegen, aber auch damit, wie Gedankenexperimente zu verstehen sind. Ein Vorschlag ist, dass sie uns die Bedeutung unserer Begriffe anhand von kontrafaktischen Szenarien verdeutlichen, dass es also bei Gedankenexperimenten immer um begriffliche Einsichten geht (etwa wenn uns Searles „Chinesisches Zimmer“ vor Augen führt, dass Verstehen anscheinend mehr umfasst, als bloß angemessene Reaktionen auf einen Input). Das scheint plausibel, scheint aber zugleich die naturwissenschaftlichen Gedankenexperimente aus dem Blick zu verlieren. Denn die Provokation von Gedankenexperimenten besteht, zumindest aus Sicht einer empiristisch orientierten Erkenntnislehre und zumindest für naturwissenschaftliche Gedankenexperimente, darin, wie es möglich sein soll, allein auf gedanklichem Weg, d.h. ohne wirklich Experimente durchzuführen, nur durch die Vorstellung und Bewertung kontrafaktischer Szenarien, zur Erkenntnis von Tatsachen zu gelangen (die später oft experimenteller Prüfung standhalten). Seit Mach den Terminus „Gedankenexperiment“ bekannt gemacht hat, gibt es Streit um den Status und die Aussagekraft von Gedankenexperimenten, insbesondere scheint es nicht möglich zu sein, ihre Funktionsweise und Überzeugungskraft auf die von hypothetischen Argumenten oder Reductio-Argumenten auf der Basis bekannter Theorien zu reduzieren. Sie scheinen mehr zu sein als nur Veranschaulichung oder Exemplifizierung von Ableitungen aus theoretischen Sätzen, aber ob und worin dieses „mehr“ besteht, ist strittig, ebenso, ob und in welchem Sinn es sich überhaupt um Experimente handelt, ob kontrafaktische Szenarien ein notwendiges Merkmal von Gedankenexperimenten sind, ob und wie sie von Paradoxien, Gleichnissen und Analogien abzugrenzen sind usw. Im Seminar wollen wir uns anhand von Beispielen aus Wissenschaftsgeschichte und Philosophie mit diesen und ähnlichen Fragen und ihrem Hintergrund befassen.

Prof. Dr. Manfred Stöckler
Dr. Frank Kannetzky
09-M52-04-02Ideologie, Aufklärung, verkehrtes Bewusstsein
Ideology, enlightenment, false (distorted) consciousness

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 2020 (2 SWS)

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ (Kant). Was aber hindert Menschen daran, ihre Vernunft zu gebrauchen und Vorurteile abzulegen? Könnte es nicht sein, dass Vorurteile systematisch reproduziert werden und daran hindern, überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, so dass der selbständige Vernunftgebrauch gar nicht erst in Gang kommen kann? Seit der Antike gibt es den Verdacht, dass das menschliche Vernunftvermögen systematischen Verzerrungen ausgesetzt ist. Entsprechend findet man von Platon (Höhlengleichnis) bis ins 20. Jahrhundert verschiedene Ansätze einer Theorie des falschen oder verkehrten Bewusstseins und der, z.T. gezielten, Produktion von Ideologie (als kollektiver Form verkehrten Bewusstseins, der sich das Individuum kaum entziehen kann – weshalb es nach Adorno im Falschen nichts Richtiges geben könne). Im Seminar wollen wir einige dieser Ansätze und Folgerungen daraus diskutieren.
Teilnahmevoraussetzung ist regelmäßige, gründliche Lektüre der Seminarliteratur und Beteiligung an der Seminardiskussion sowie die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten und Protokollen oder zur Übernahme der Gestaltung einer Sitzung.

Dr. Frank Kannetzky

Modul K Klassikerlektüre

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-K-002B / 09-30-P1-003A / 09-30-P2-005APlaton: Der Staat
Platon: The Republic (Reading philosophical classics)

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 20:00 SFG 2020 (4 SWS)

Nach Whitehead besteht die philosophische Tradition Europas „aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon“. Im Seminar wollen wir Platons Hauptwerk „Politeia“ besprechen. Dieses ist als Dialog über Gerechtigkeit angelegt. Um die Frage nach der Gerechtigkeit zu verstehen, lässt Platon Sokrates auf der Suche nach einer Antwort verschlungene Wege gehen: Das Themenspektrum reicht von der Erkenntnistheorie und Ontologie bis zur hin zur Ethik, politischen Philosophie und Pädagogik. Wir werden u.a. also zu fragen haben, was es mit der sog. „Ideenlehre“ und der Idee des Guten auf sich hat, was Philosophenherrschaft bedeuten soll, wie ein guter Staat verfasst ist, was das Höhlengleichnis besagt. Wir wollen dabei systematisch im Auge behalten, wie Platons Werk die Fragestellungen der europäischen Philosophie beeinflusst hat.
Die Anschaffung einer Ausgabe des „Staats“ ist angeraten. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Stephanus-Paginierung angegeben ist. Die Teilnahme am Seminar ist nur bei regelmäßiger Anwesenheit, Lektüre und aktiver Mitarbeit sinnvoll, was die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten oder zur Gestaltung einer Sitzung einschließt.

Dr. Frank Kannetzky
09-30-K-003BDialektik der Aufklärung
Dialectic of Enlightenment

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 18:00 SH D1020 (4 SWS)

In diesem Lektüreseminar wollen wir uns mit der „Dialektik der Aufklärung“ (DdA) ein Hauptwerk der kritischen Theorie erschließen. Die Autoren Adorno und Horkheimer stellen sich die Frage, wie die sich scheinbar stetig entwickelnde Aufklärung in dem Schrecken des dritten Reiches enden konnte. Warum hat es die Aufklärung nicht geschafft, sich dem Faschismus entgegenzustellen? Und könnte es sogar soweit gehen, dass aufklärerische Momente dem monströsen Effizienz- und Ordnungspathos Nazi-Deutschlands in die Hände spielten? Und wenn sich die Befürchtungen bestätigen: Wie soll man weiterverfahren, mit der Aufklärung, mit dem Denken, wenn es zugleich die Misere herbeigeführt hat und doch der einzige Ausweg zu sein scheint?
Mit diesen Fragen im Hinterkopf entfalten die Autoren in den „Philosophischen Fragmenten“ (der Untertitel der DdA) anhand einer geschichtlichen Darstellung ein Verhältnis zwischen dem Denken und der Herrschaft, welches rigoros analysiert und kritisiert wird. Die Autoren „hegen keinen Zweifel, […], dass die Freiheit in der Gesellschaft vom aufklärenden Denken unabtrennbar ist.“ Zugleich enthält jedoch „der Begriff eben dieses Denkens […] schon den Keim zu jenem Rückschritt […], der heute überall sich ereignet.“ Wir wollen diesem dialektischen Weg des Denkens nachspüren.

Literatur:
Theodor W. Adorno, Max Horkheimer. Dialektik der Aufklärung, Fischer Verlag, Frankfurt am Main, 2017.

Eike Kroner

Modul PS Philosophie der Moral, der Politik und des Rechts (Spezialisierungsmodul Praktische Philosophie)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-P2-004A / 09-30-PS-003SPolitisches und philosophisches Denken
Political and philosophical thinking

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 14:00 - 16:00 MZH 1460 (2 SWS)

In welchem Verhältnis stehen politisches und philosophisches Denken zueinander? Welchen Beitrag kann, darf oder soll philosophisches Denken zum Politischen leisten und auf welche Weise kann dies geschehen?
Das Verhältnis zwischen politischem und philosophischem Denken kann unterschiedlich bestimmt werden, nicht zuletzt in Abhängigkeit davon, was unter dem Begriff „Politik“ überhaupt verstanden wird – ein Begriff, der seit der Antike einen bemerkenswerten Bedeutungswandel erfahren hat. Auch darüber, was unter philosophischem Denken zu fassen ist, finden sich bis heute unterschiedliche Positionen. Gibt es ein genuin philosophisches und dem gegenüber ein genuin politisches Denken? Haben wir es dabei mit zwei voneinander grundsätzlich zu unterscheidenden Bereichen menschlicher Erfahrung und Tätigkeit zu tun, denen gar verschiedene Arten des praktischen Denkens entsprechen?
Für das Verhältnis zwischen politischem und philosophischem Denken ist unter anderem die Frage nach dem öffentlichen Wirken der philosophisch tätigen Person von Belang. Kann, darf oder soll der/die Philosoph/in gesellschaftlich, lebensweltlich engagiert sein? Oder bedingt philosophisches Denken, dass man sich bei seiner Suche nach Erkenntnis vom Politischen möglichst löst und sich fernab des gesellschaftlichen und weltlichen Trubels auf die Suche nach Allgemeingültigem begibt? Auf welche Weise können philosophische Gedanken und Konzepte Eingang in den Bereich des Politischen finden?
Wir werden uns zur Diskussion dieser und weiterer Fragen im Laufe des Semesters durch drei Themenblöcke arbeiten: 1. Zur Verhältnisbestimmung zwischen politischem und philosophischem Denken; 2. Spezifische Aufgaben und Wirkungen: zwischen Utopie und Realpolitik; 3. Kommunikation und gegenseitige Einflussnahme. Als Diskussionsgrundlagen dienen uns philosophische Texte aus unterschiedlichsten Epochen und Schulen, die Ihnen auf StudIP zur Verfügung gestellt werden.

Dr. Svantje Marei Guinebert
09-30-P2-006A / 09-30-PS-005SGrenzen der Gerechtigkeit?
Limits of justice?

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 12:00 - 14:00 SFG 2010 (2 SWS)
Prof. Dr. Georg Mohr
09-M52-04-03Philosophieren über das Leben in schwierigen Zeiten
MAKE 09-M39-01-02-06, BA-Phil 09-30-P2-007A / 09-30-PS-004S

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 16:00 - 18:00 FZB 0240 SpT C3140 (2 SWS)
Prof. Dr. Dagmar Hella Borchers

Modul TS Philosophie der Naturwissenschaften (Spezialisierungsmodul Theoretische Philosophie)

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-T1-008A / 09-30-TS-006SDas Unendliche
The Infinite

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

Kaum etwas in der Philosophie ist so alt wie die Faszination für das Unendliche und die Bemühungen, es begrifflich zu fassen. Bereits der erste abendländische Philosoph, von dem uns Textfragmente überliefert sind (Anaximander), spricht über das Unendliche (to apeiron) im Sinne einer unerschöpflichen Natur.
In der ersten Hälfte des Seminars werden wir gemeinsam anhand des Unendlichkeitsbegriffs einen Streifzug durch die Geschichte der abendländischen Philosophie unternehmen. Diskutiert werden u.a. die Positionen von Aristoteles, Leibniz und Kant. Die zweite Hälfte des Kurses widmet sich dann dem 20. Jahrhundert und zwar sowohl in philosophischer wie auch mathematischer Hinsicht. Auf philosophischer Seite werden wir u.a. die Unterscheidung zwischen "sagen" und "zeigen" bei Wittgenstein behandeln; auf mathematischer Seite u.a. die transfinite Mengenlehre und den Gödelschen Unvollständigkeitssatz. (NB: Es werden keine spezifischen Kenntnisse in formaler Logik und Mengenlehre vorausgesetzt.)

Lernziele:
Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden für unterschiedliche Unendlichkeitsbegriffe zu sensibilisieren und für die unterschiedlichen Problemstellungen die sich in philosophischen und auch mathematischen Kontexten entwickelt haben.
Literatur:
Die Textgrundlage für den gesamten Kurs bildet folgendes Buch, dessen Anschaffung empfohlen wird:
- Moore, A.W. 2001. The Infinite (2. Auflage). Routledge.
Ergänzende Texte werden über die Stud.IP-Seite der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Norman Sieroka
09-30-TS-005SSprachen der Kunst. Nelson Goodmans Entwurf einer Symboltheorie
Languages of Art: Nelson Goodman´s approach to a theory of symbols
MAAPh 09-M52-01-04

Seminar

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 SpT C4180 (2 SWS)

Nelson Goodman versucht mit seinem Buch „Sprachen der Kunst“ eine allumfassende Symboltheorie vorzulegen und spricht unter anderem die Musik, die Malerei, die Architektur und die Literatur an, mit dessen Gemeinsamkeiten und Differenzen wir uns in Bezug auf Symbo-lisierung auseinandersetzen werden. Goodmans Kunstphilosophie zeichnet sich vor allem durch einen kognitiven Zugang zur Kunst aus.
Im Seminar werden unter anderem folgende Fragen thematisiert:
- Was sind Symbole und wie funktionieren sie laut Goodman innerhalb und außerhalb der Kunst/den Künsten?
- Wann ist etwas ein Kunstwerk?
- Inwiefern könnte ein bildendes Kunstwerk Angst oder ein Musikstück Macht ausdrücken?
- Inwiefern könnten Werke der bildenden Kunst gefälscht werden, Musikwerke hingegen nicht?
- Welche Merkmale zeichnen ein Notationssystem aus?
Neben dem Verständnis der Konzeption Goodmans soll zudem die Beschäftigung mit seinen Gedanken die Diskussion anregen, welche Möglichkeiten und Grenzen sein Zugang zur Kunst bietet. In jedem Fall sind Beispiele und Gegenbeispiele aus den von Goodman angesprochenen Künsten willkommen.
Zur Anschaffung empfohlene Literatur:
Goodman, Nelson: Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie, 1995 (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, 1304).

Catherine Herbin
09-M52-03-01Philosophy of Cosmology, Space and Space Travel (in englischer Sprache)

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

Course Content:

This course covers philosophical questions about cosmology and about the exploration of terra incognita related to space. First, we cover the meaning of exploration for mankind in general (exploration of new territories as well as of laws of the physical world and laws in general). Second, we specialize to questions related to space: What is the idea behind a finite or infinite world? What does the exploration of space mean for the “position” of mankind within the Universe, for the world view of human beings? What would it mean for mankind if the search for extraterrestrial life will be successful? In what sense can cosmology missions “uncover” the dynamics of the universe from the Big Bang to the far future? What concept of time is involved here and what counts as evidence and why?

Learning outcome/learning goals:

• Knowledge of basic notions from the philosophy of the natural sciences (natural law, space, time, infinity, …)
• Basic insights into the aims of scientific inquiry and the generation of scientific knowledge (by means of examples from the history of cosmology)
• Ideas involved in human self-understanding related to “other worlds” or extraterrestrial life
• Basic knowledge of cosmology.

Literature:
[Will be announced at the beginning of the course.]

Prof. Dr. Claus Lämmerzahl
Prof. Dr. Norman Sieroka

Modul AM Abschlussmodul

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-AM-1CBachelorabschluss-Seminar
Bachelor Thesis Tutorial

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 12:00 SFG 2020 (2 SWS)

Seminar zur Besprechung von Abschlussarbeiten und Studienausgangsphase. Regelmäßige Anwesenheit und die Bereitschaft, die eigene Arbeit vorzustellen und eigene und fremde Arbeiten zu diskutieren, sind zwingende Teilnahmevoraussetzungen.

Dr. Frank Kannetzky

Philosophisches Forschen

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-30-01-PAPhilosophisches Atelier
Philosophical Atelier

Übung

Termine:
wöchentlich Do 16:00 - 18:00 SpT C3140 (2 SWS)

Einzeltermine:
Do 21.11.19 18:00 - 20:00 SFG 1020
Do 05.12.19 18:00 - 20:00 SFG 1020
Do 19.12.19 18:00 - 20:00 SFG 1020
Do 16.01.20 18:00 - 20:00 SFG 1030
Do 30.01.20 18:00 - 20:00 SFG 1020

Das philosophische Atelier ist eine Einladung zum philosophischen Denken an interessierte Studierende der Philosophie, die philosophisches Arbeiten an aktuellen Fragen und zeitgenössischen Diskussionen einüben wollen und dabei zugleich einige Gedanken und Forschungsarbeiten ihrer Dozentinnen und Dozenten kennenlernen möchten. Im Rahmen dieses besonderen Formats werden Lehrende der Philosophie der Universität Bremen im Wechsel eigene aktuelle Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen, so dass die TeilnehmerInnen Einblick erhalten in Methoden und Darstellungsweisen wissenschaftlichen Arbeitens, aktuelle Fragestellungen und fachphilosophische Diskurse. Forschendes Lernen ganz konkret – mit der Möglichkeit, bei regelmäßiger aktiver Teilnahme 3 CP im Rahmen der General Studies zu erlangen und an der Ausarbeitung und Weiterentwicklung dieses besonderen Lehr- und Lernformats teilzunehmen.

Dr. Svantje Marei Guinebert

General Studies: Angebote für Studierende aller Fächer des FB 09

Im General Studies Wahlpflichtbereich bietet das Angebot des FB 09 seinen Studierenden eine große Auswahl an Studienmöglichkeiten. Diese finden Sie im Lehrveranstaltungsverzeichnis unter Fachbereich 09: Kulturwissenschaften, General Studies und Schlüsselqualifikationen (Wahlpflichtbereich) - FB 09.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
09-GS-3-1AExklusive Workshops für Studierende des Fachbereichs 9
Angebote zur Studien- und Berufsorientierung

Lernfeld

Sie finden Workshops in den Feldern Journalismus, Kulturfinanzierung, Kommunikation, Berufsorientierung, Eventmanagment und Networking im aktuellen Programm der General Studies des FB 09 im Modul
GS I"Angebote zur Studien- und Berufsorientierung"

N. N.

Schreibberatung am Fachbereich 9

Schreiben ist zentraler Baustein der Forschung. Im Prozess des wissenschaftlichen Scheibens werden Ergebnisse in Forschungsstände eingebunden, Fragestellungen präzisiert und in theoretische Kontexte verwickelt. Texte in Form von Essays, Vorträgen, Hausarbeiten, BA- oder Masterarbeit zu produzieren, ist ein Akt in dem Erkenntnisse entworfen und strukturiert werden. Wissenschaftliches Schreiben ist kein unbewegliches Instrument, sondern sehr lebendig. Es muss gelernt und geübt; in jedem Themenfeld neu entwickelt werden. Der Weg ist oft mühevoll, braucht Zeit und Geduld. Sich selber Zeit zur Konzentration einzuräumen ist ein "Knackpunkt" im studentischen Alltag.
Der Umgang mit strukturellen Problemen und/oder mit „Ängsten vor dem leeren Blatt“ findet im Schreibcoaching begleitende Förderung. Der oft im „stillen Kämmerlein“ vollzogene Akt wird als Schlüsselkompetenz sichtbar und verhandelbar. Zur Motivation, Orientierung, Konkretisierung und Strukturierung gibt es diese spezifischen Angebote in Form studentischer Workshops und die Möglichkeit der Einzelberatung.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Britta Petersen/ ForstA-Beauftragte FB 9
e-mail: forstafb9@uni-bremen.de
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
Von Studierenden für Studierende:
Schreibcoaching zum wissenschaftlichen Arbeiten

Lernfeld

Vom weißen Blatt bis zur Entfassung unterstützt unsere individuelle Schreibberatung Prozesse der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten vom Essay über Präsentation bis zur Abschlussarbeit.
Im Einzelcoaching können Fragen und Themen gemeinsam geklärt werden - unkompliziert und unverbindlich.
Melde Dich gerne bei den Coaches: coachfb9@uni-bremen.de

Britta Petersen
Weitere Workshops zu Studienmethoden, Kommunikation und zum wissenschaftlichen Schreiben finden Sie im Programm der zentralen Studierwerkstatt:
https://www.uni-bremen.de/studierwerkstatt/programm/

Lernfeld

Die Studierwerkstatt bietet Ihnen die Möglichkeit der Ausbildung und Zertifikation zum Schreibcoach_in.
Bei Fragen zum Schreiben wenden Sie sich im Fachbereich 9 gerne an Britta Petersen: forstafb9@uni-bremen.de oder in der Studierwerstatt an Jörg Riedel: riedel@uni-bremen.de

N. N.
09-50-GS-4offene Schreibgruppe
Open Writing Group

Seminar
Natasha Deasy
9-GS-10-1Von Studierenden für Studierende: Impulse zum Verfassen eines Schreibprojektes

Seminar

Einzeltermine:
Mi 04.12.19 10:00 - 12:00 GW2 A3340
Mi 08.01.20 10:00 - 12:00 GW2 A3340
Mi 22.01.20 10:00 - 12:00 GW2 A3340

Im Peer-to-Peer werden zentrale Elemente des Schreibens wissenschaftlicher Texte erarbeitet. Die Veranstaltung ist dialogisch angelegt und thematisiert Wege zur Fragestellung und Strukturierung wissenschaftlicher Schreibprojekte. Die gegenseitige Unterstützung soll die Erfassung eigener Themen und Schwerpunkte erleichtern. Im Feedbackverfahren lassen sich scheinbar unübersichtliche Themenfelder gemeinsam "entwirren" und systematisieren. Die Arbeit im Peer-to-Peer ermöglicht auf Augenhöhe die eigene Textentwicklung zu erleichtern und zu optimieren.

Britta Petersen
Aktualisiert von: TYPO3-Support