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Veranstaltungsverzeichnis

Lehrveranstaltungen WiSe 2019/2020

Geschichte, B.A./LA

Veranstaltungen anzeigen: alle | in englischer Sprache | für ältere Erwachsene

Neue Bachelorstruktur ab Wise 2018/19

HIS 1a Einführung in das Studium der Geschichte

(VF, PF, LA) 9 CP
Zu belegen ist die Vorlesung in Kombination mit einem der Seminare.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-1.2dGrundlagen historischen Arbeitens
Basics of historical work

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 OEG 3790 GW1 A1260
Benedikt Funke

HIS 1 Einführung in das Studium der Geschichte

(KF) 6 CP
Zu belegen ist die Vorlesung in Kombination mit einem der Seminare.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-1.2dGrundlagen historischen Arbeitens
Basics of historical work

Seminar

Termine:
wöchentlich Mi 14:00 - 16:00 OEG 3790 GW1 A1260
Benedikt Funke

HIS 5.1 Grundlagenmodul Vormoderne

(VF, PF, KF, LA) 9 CP
Zu belegen ist die Vorlesung in Kombination mit einer der Übungen.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-5.1.1Materielle Kultur des Mittelalters
Material Culture of the Middle Ages

Vorlesung

Termine:
wöchentlich Mo 14:00 - 16:00 GW2 B1410

Im Zuge des „material turn“, der nach dem „icononic turn“ und dem „spatial turn“ neue Sichtweisen in den Geisteswissenschaften inspirierte, hat sich auch die Geschichtswissenschaft in jüngster Zeit intensiv auf Fragen der materiellen Kultur eingelassen. Die Vorlesung greift diesen Ansatz auf, indem sie, ausgehend von ausgewählten Objekten, verschiedene Themenfelder der mittelalterlichen Geschichte wie zum Beispiel Herrschaft, Alltag oder Frömmigkeit beleuchtet.
Literatur: Jan Keupp / Romedio Schmitz-Esser (Hg.): Neue alte Sachlichkeit. Studienbuch Materialität des Mittelalters, Ostfildern 2015.

Prof. Dr. Cordula Nolte

HIS 7.4 Vertiefungsmodul Lateinamerika

(VF, PF, KF) 12 CP
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-7.4.1Auf der Suche nach sozialer Gerechtigkeit und autoritärer Modernisierung: Chile in den 1970er Jahren unter Allende und der Militärjunta
Seeking Social Justice and Authoritarian Modernization: Chile in the 1970s under Allende and the Military Junta

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 06.11.19 10:00 - 11:30 GW2 B1700

Die 1970er Jahre waren für Chile geprägt von raschen politischen Wechseln und tiefgreifenden Gegensätzen. Sie waren ebenso das Jahrzehnt des so genannten „sozialistischen Experiments“ unter Salvador Allende wie das des Putsches vom September 1973 und der Militärdiktatur. Hier traten auch konkurrierende Vorstellungen der Moderne gegeneinander an, die zum Beispiel mit der Hinwendung zur Kybernetik und anderen chilenischen Utopien von dezentralisierter Politik greifbar wurden und mit denen die Militärjunta gewaltvoll brach. Sie verfolgte eigene Modernitätskonzepte im Bereich der Gesellschaft und Wirtschaft, die bis zur Gegenwart prägend sind.
Den Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit wird der Wahlkampf des Jahres 1969 bilden, um danach das Jahrzehnt gemeinsam problemorientiert zu erschließen. Im Verlaufe der Sitzungen werden auch die wechselhaften Beziehungen zu den USA eine Rolle spielen.
Studierende bringen im Rahmen der Studienleistung so genannte Kurz- bzw. Impulsreferate, ein response paper sowie eine Filmrezension in die Seminardiskussion ein. Das Modul schließt mit einer Hausarbeit als Prüfungsleistung ab. Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft, umfangreichere Texte aus dem Zusammenhang des Seminars zu lesen und mündlich und schriftlich zu kommentieren.

Erste und einführende Literatur:

Barandiarán, Javiera: Science and Environment in Chile. The Politics of Expert Advice in a Neoliberal Democracy, Cambridge, MA & London, England: MIT 2018.

Devine, Jack & Peter Kornbluh: „Showdown in Santiago: What Really Happened in Chile?”, Foreign Affairs, 93:5 (2014), S. 168-174.

Medina, Eden: Cybernetic Revolutionaries. Technology and Politics in Allende’s Chile, Cambridge, MA & London, England: MIT 2011.

Tinsmann, Heidi: Buying into the Regime. Grapes and Consumption in Cold War Chile and the United States, Durham & London: Duke University Press 2014.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-7.4.2Eine krisenhafte Dekade? Die 1970er Jahre der Vereinigten Staaten
A crisis decade? The 1970s of the United States

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

In der kollektiven Erinnerung werden die 1970er Jahre häufig, wie der US-amerikanische Historiker Thomas Borstelmann jüngst festgehalten hat, auf die Formel „bad hair and bad politics“ gebracht und als eine Geschichte des Niedergangs präsentiert. Tatsächlich waren die 1970er Jahren nicht nur durch den „Globalisierungsschock“ geprägt, sondern erfuhr zahlreiche Aufbrüche in Bereichen Film und Kunst sowie in den neuen sozialen und emanzipatorischen Bewegungen, die eine Aufbruchsstimmung erzeugten. Ihr wollen wir ebenso nachgehen, wie der in der neueren Forschungsliteratur postulierten engen Verbindnungen zwischen der Gegenwart und den Entwicklungen der 1970er.
Den Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit im Seminar wird das Jahr 1968 bilden, von dem aus wird das Jahrzehnt problemorientiert erschließen werden. Studierende bringen im Rahmen der Studienleistung so genannte Kurz- bzw. Impulsreferate, ein response paper sowie eine Filmrezension ein. Das Modul schließt mit einer Hausarbeit als Prüfungsleistung ab. Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft, umfangreichere Texte aus dem Zusammenhang des Seminars zu lesen und mündlich und schriftlich zu kommentieren.

Erste und einführende Literatur:
Borstelmann, Thomas: The 1970s. A Global History From Civil Rights to Economic Inequality.
Princeton, Oxford 2012.

Ferguson, Niall/ Charles Maier/ Erez Manela/ Daniel Sargent (Hrsg.): The Shock of the Global: The 1970s in Perspective, Cambridge: Harvard University Press, 2010.

Grandin, Greg: Kissinger’s Shadow. The Long Reach of America’s Most controversial Statesman, New York: Picador 2015.
Heideking, Jürgen / Christof Mauch / Michael Wala: Geschichte der USA. Tübingen 2008.

Prof. Dr. Delia González de Reufels

HIS 10.1 Projektbezogene Forschung und Vermittlung – Geschichte in der Praxis I

(VF) 12 CP Zu belegen ist eines der Projektseminare.

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-10.1.1Von Alltagsdingen und Forschungsapparaten – die Geschichte der Universität Bremen in Objekten
A History of the University of Bremen in Objects

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B2335a

Die Studierenden des Seminars „Universitätsgeschichte schreiben: 50 Jahre Universität Bremen“ haben ein Deutungskonzept für eine Jubiläumsschrift zum 50-jährigen Bestehen der Bremer Universität 2021 entwickelt. Darauf aufbauend schreiben wir in diesem eigenständigen Praxismodul die Geschichte der Universität Bremen in Objekten. Objekte sind Gegenstände, Dokumente oder Bilder, die für Meilensteine der Universitätsgeschichte stehen. Zusammengestellt erzählen sie die „materiale“ Geschichte der Bremer Universität. Ziel des Seminars ist es, für die Objekte eine Multi-Channel-Strategie aufzubauen, mit der dieselben Objekt-Themen in unterschiedlichen Medien wiederverwendet werden können.

Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit; jede® Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule selbstständig konzeptioniert und verfasst werden müssen. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung.

Literatur:
Birte Gräfing, Tradition Reform. Die Universität Bremen 1971-2001, Bremen 2012.
Neil MacGregor, Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten, München 2015.

Dr. Thekla Keuck

Alte Bachelorstruktur auslaufend

Profilmodul: HIS 12: Vielfalt der Moderne:

(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / BFH, BFN, GyH, FBW / ECTS: 9)
(Wahlpflichtmodul "HIS 9-12" / VF, PF, KF, LA / ECTS: 12)

Zu belegen sind beide Seminare.

Lateinamerikanische Geschichte

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-7.4.1Auf der Suche nach sozialer Gerechtigkeit und autoritärer Modernisierung: Chile in den 1970er Jahren unter Allende und der Militärjunta
Seeking Social Justice and Authoritarian Modernization: Chile in the 1970s under Allende and the Military Junta

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 10:00 - 12:00 SFG 1010 (2 SWS)

Einzeltermine:
Mi 06.11.19 10:00 - 11:30 GW2 B1700

Die 1970er Jahre waren für Chile geprägt von raschen politischen Wechseln und tiefgreifenden Gegensätzen. Sie waren ebenso das Jahrzehnt des so genannten „sozialistischen Experiments“ unter Salvador Allende wie das des Putsches vom September 1973 und der Militärdiktatur. Hier traten auch konkurrierende Vorstellungen der Moderne gegeneinander an, die zum Beispiel mit der Hinwendung zur Kybernetik und anderen chilenischen Utopien von dezentralisierter Politik greifbar wurden und mit denen die Militärjunta gewaltvoll brach. Sie verfolgte eigene Modernitätskonzepte im Bereich der Gesellschaft und Wirtschaft, die bis zur Gegenwart prägend sind.
Den Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit wird der Wahlkampf des Jahres 1969 bilden, um danach das Jahrzehnt gemeinsam problemorientiert zu erschließen. Im Verlaufe der Sitzungen werden auch die wechselhaften Beziehungen zu den USA eine Rolle spielen.
Studierende bringen im Rahmen der Studienleistung so genannte Kurz- bzw. Impulsreferate, ein response paper sowie eine Filmrezension in die Seminardiskussion ein. Das Modul schließt mit einer Hausarbeit als Prüfungsleistung ab. Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft, umfangreichere Texte aus dem Zusammenhang des Seminars zu lesen und mündlich und schriftlich zu kommentieren.

Erste und einführende Literatur:

Barandiarán, Javiera: Science and Environment in Chile. The Politics of Expert Advice in a Neoliberal Democracy, Cambridge, MA & London, England: MIT 2018.

Devine, Jack & Peter Kornbluh: „Showdown in Santiago: What Really Happened in Chile?”, Foreign Affairs, 93:5 (2014), S. 168-174.

Medina, Eden: Cybernetic Revolutionaries. Technology and Politics in Allende’s Chile, Cambridge, MA & London, England: MIT 2011.

Tinsmann, Heidi: Buying into the Regime. Grapes and Consumption in Cold War Chile and the United States, Durham & London: Duke University Press 2014.

Prof. Dr. Delia González de Reufels
08-28-HIS-7.4.2Eine krisenhafte Dekade? Die 1970er Jahre der Vereinigten Staaten
A crisis decade? The 1970s of the United States

Seminar

Termine:
wöchentlich Di 12:00 - 14:00 SFG 1010 (2 SWS)

In der kollektiven Erinnerung werden die 1970er Jahre häufig, wie der US-amerikanische Historiker Thomas Borstelmann jüngst festgehalten hat, auf die Formel „bad hair and bad politics“ gebracht und als eine Geschichte des Niedergangs präsentiert. Tatsächlich waren die 1970er Jahren nicht nur durch den „Globalisierungsschock“ geprägt, sondern erfuhr zahlreiche Aufbrüche in Bereichen Film und Kunst sowie in den neuen sozialen und emanzipatorischen Bewegungen, die eine Aufbruchsstimmung erzeugten. Ihr wollen wir ebenso nachgehen, wie der in der neueren Forschungsliteratur postulierten engen Verbindnungen zwischen der Gegenwart und den Entwicklungen der 1970er.
Den Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit im Seminar wird das Jahr 1968 bilden, von dem aus wird das Jahrzehnt problemorientiert erschließen werden. Studierende bringen im Rahmen der Studienleistung so genannte Kurz- bzw. Impulsreferate, ein response paper sowie eine Filmrezension ein. Das Modul schließt mit einer Hausarbeit als Prüfungsleistung ab. Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft, umfangreichere Texte aus dem Zusammenhang des Seminars zu lesen und mündlich und schriftlich zu kommentieren.

Erste und einführende Literatur:
Borstelmann, Thomas: The 1970s. A Global History From Civil Rights to Economic Inequality.
Princeton, Oxford 2012.

Ferguson, Niall/ Charles Maier/ Erez Manela/ Daniel Sargent (Hrsg.): The Shock of the Global: The 1970s in Perspective, Cambridge: Harvard University Press, 2010.

Grandin, Greg: Kissinger’s Shadow. The Long Reach of America’s Most controversial Statesman, New York: Picador 2015.
Heideking, Jürgen / Christof Mauch / Michael Wala: Geschichte der USA. Tübingen 2008.

Prof. Dr. Delia González de Reufels

Modul HIS 13 (Vollfach): Praxis Geschichte

Von Alltagsdingen und Forschungsapparaten – die Geschichte der Universität Bremen in Objekten

VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-HIS-10.1.1Von Alltagsdingen und Forschungsapparaten – die Geschichte der Universität Bremen in Objekten
A History of the University of Bremen in Objects

Seminar

Termine:
wöchentlich Do 10:00 - 14:00 GW2 B2335a

Die Studierenden des Seminars „Universitätsgeschichte schreiben: 50 Jahre Universität Bremen“ haben ein Deutungskonzept für eine Jubiläumsschrift zum 50-jährigen Bestehen der Bremer Universität 2021 entwickelt. Darauf aufbauend schreiben wir in diesem eigenständigen Praxismodul die Geschichte der Universität Bremen in Objekten. Objekte sind Gegenstände, Dokumente oder Bilder, die für Meilensteine der Universitätsgeschichte stehen. Zusammengestellt erzählen sie die „materiale“ Geschichte der Bremer Universität. Ziel des Seminars ist es, für die Objekte eine Multi-Channel-Strategie aufzubauen, mit der dieselben Objekt-Themen in unterschiedlichen Medien wiederverwendet werden können.

Grundsätzlich wird erwartet, dass sich die Teilnehmer*innen aktiv an der Veranstaltung beteiligen. Als Voraussetzung für den Erwerb von 12 CP gilt regelmäßige Mitarbeit; jede® Studierende erhält außerdem individuelle Arbeitsthemen, für die während der Vorlesungszeit unterschiedliche Textmodule selbstständig konzeptioniert und verfasst werden müssen. Weitere Informationen zu den Prüfungsmodalitäten erhalten Sie zu Beginn der Lehrveranstaltung.

Literatur:
Birte Gräfing, Tradition Reform. Die Universität Bremen 1971-2001, Bremen 2012.
Neil MacGregor, Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten, München 2015.

Dr. Thekla Keuck

WAHLPFLICHTBEREICH II (GENERAL STUDIES)

Anerkannt sind alle Veranstaltungen, die ihm Pool GENERAL STUDIES aufgefuehrt sind.
VAKTitel der VeranstaltungDozentIn
08-28-GS-4Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte (16.-20.Jh.)
Research Colloquium for Modern History (16th -20th century)

Colloquium

Termine:
wöchentlich Mi 16:00 - 18:00 SFG 1080 GW2 B1820
Prof. Dr. Rebekka Asta E. Mallinckrodt von
Prof. Dr. Ruth Schilling, M.A.
Tobias Christopher Goebel
08-28-GS-6Deutsche Mythen. Hermann der Cherusker - Barbarossa, der Kaiser - Bismarck, der Kanzler. Texte und Überlegungen zur Instrumentalisierung von Geschichte

Vorlesung
ECTS: 3

Termine:
wöchentlich Mi 10:00 - 12:00 HS 1010 (Kleiner Hörsaal)

Der Begriff Erinnerungskultur aktualisiert Rezeptionsgeschichte, die in der Geschichtswissenschaft ihren festen Platz besitzt. Erinnerungskultur versucht, geschichtliche Ereignisse und Personen für die Gegenwart fruchtbar zu machen und konzentriert sich vielfach an bedeutenden Jahresdaten.
Die Veranstaltung widmet sich einer deutschen Erinnerungskultur anhand geschichtsträchtiger Mythen:

  • Der römischen Niederlage im Teutoburger Wald und dem Sieg der „Germanen“ unter Arminius 9 n. Chr.

  • Der Barbarossa-Sage vom Kyffhäuser und der Wiederkehr des Kaisers

  • Der Mythisierung des eisernen Kanzlers nach seinem Tod 1896 und der Errichtung der Bismarck-Denkmäler

  • Interpretiert werden literarische und archäologische quellen, vor allem die Denkmäler in Deutschland

Literatur:
J. Assmann, Das kulturelle Gedächtnis, München 1992
H. Münkler, Die Deutschen und ihre Mythen, Berlin 2009
2000 Jahre Varusschlacht III. Mythos, Stuttgart 2009
W. Wülfing u.a., Historische Mythologie der Deutschen 1798-1918, München 1991

Hans Kloft
08-28-GS-7Quellen der Zeitgeschichte - Ihre Probleme und ihre Interpretation
Sources of Contemporary History - Problems and Interpretation

Blockveranstaltung
ECTS: 3

Einzeltermine:
Sa 19.10.19 09:00 - 18:00 GW2 B2900
Sa 18.01.20 - So 19.01.20 (So, Sa) 09:00 - 18:00 GW2 B2890

Die Zeitgeschichte unterscheidet sich nicht zuletzt durch die schiere Flut der zur Verfügung stehenden Quellen von den älteren Epochen. Dazu haben die modernen Bürokratien mit ihren kafkaesken Verwaltungsapparaten ebenso beigetragen wie der flächendeckende Ausbau des Bildungswesens. Hinzu kommt, dass nur die zeithistorische Forschung die Möglichkeit hat, Zeitzeugen zu Rate zu ziehen. Wo in der Antike oder im Mittelalter oft ein Mangel an Quellen zu beklagen ist, steht die Zeitgeschichte vor dem Problem, der zur Verfügung stehenden Masse an Information Herr zu werden.
Im Seminar wird zunächst geklärt, was alles als „Quelle“ herangezogen werden kann. Ausgehend von einem weitgefassten Quellenbegriff wird erläutert, wie in einem wissenschaftlichen Sinne mit Quellen umzugehen ist und wie man Quellen „zum Sprechen bringt“. Danach werden wir uns mit verschiedenen Quellenarten befassen, u.a. mit Protokollserien (Kabinettsprotokolle, Gremienprotokolle), Ego-Dokumenten, Bildquellen, amtlichen Statistiken, Massenakten, aber auch mit Verhörprotokollen und Zeitzeugeninterviews.

Literatur zur Einführung:
Rusinek, Bernd-A./Ackermann, Volker/Engelbrecht, Jörg (Hrsg.): Einführung in die Interpretation historischer Quellen. Schwerpunkt: Neuzeit. Paderborn u.a. 1992.

Für den Erwerb eines unbenoteten General Studies-Scheines (3 CP) ist die aktive Beteiligung am Seminar und die Übernahme eines Referats bzw. Mitwirkung an einer Referatsgruppe erforderlich. Die Anmeldung erfolgt über StudIP.

Termine:
• Vorbereitung: 19.10.2019 (9-18 Uhr)
• Blocksitzungen: 18./19.1.2020 (jeweils 9-18 Uhr)

Jaromir Dittmann-Balcar
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