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1 x 0,75 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) (Doktorand/in)

Das Institut für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe -

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) (Doktorand/in)
Entgeltgruppe E13 TV-L (75%) - befristet für 3 Jahre mit dem Ziel der Promotion

für das Forschungsthema
Research for an integrated GreenHouse Gas monitoring system

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) sind der primäre Grund für den vom Menschen verursachten Klimawandel. Mittels Satelliten kann die globale atmosphärische CO2-Verteilung gemessen werden. Die Abteilung „Physik und Chemie der Atmosphäre“ des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen forscht international führend in diesem Bereich (http://www.iup.uni-bremen.de/carbon_ghg/). Ende 2019 hat die Europäische Raumfahrtagentur ESA beschlossen, das von der Universität Bremen vorgeschlagene CarbonSat-Konzept zu realisieren. Die geplante Copernicus CO2M-Mission soll 2025 starten. Mittels existierender Satellitendaten bereiten wir uns auf CO2M vor. Hierfür suchen wir eine/n engagierte/n Nachwuchswissenschaftler/in, um aus OCO-2 und OCO-3 CO2-Satellitendaten CO2-Emissionen zu bestimmen (siehe https://www.atmos-chem-phys.net/19/9371/2019/). Die Forschungsarbeiten sind Teil des Projektes RiGHGorous des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und werden in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie (MPI-BGC) durchgeführt.

Anforderungsprofil:

  • Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master) in Physik, Geophysik, Meteorologie, etc., mit einer Durchschnittsnote besser als 2,0 im deutschen System oder B im angelsächsischen Notensystem
  • Sehr gute Kenntnisse und einschlägige Erfahrung in mindestens einem der folgenden Gebiete: Satellitenfernerkundung, Strahlungstransport, Inversionstheorie, nummerische Modellierung komplexer Systeme
  • Sehr gute Programmierkenntnisse in mindestens einer höheren Programmiersprache (idealerweise Python) und gute Linux-Kenntnisse (einschließlich shell-Skripte)
  • Starkes Interesse am Gebiet Satellitenfernerkundung der Atmosphäre
  • Gute Kommunikationsfähigkeit, da Kooperationen mit europäischen Partnern
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache (schriftlich und mündlich; wenn Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist, weisen Sie bitte mindestens das Niveau B1 nach).

Das Institut für Umweltphysik bietet eine gute Arbeitsatmosphäre, die direkte Einbindung in die internationale Forschung und eine attraktive Ausstattung. Die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation im Rahmen einer Promotion ist gegeben.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden begrüßt.

Fragen zum Forschungsthema beantwortet:
Dr. Michael Buchwitz, Tel. +49 421 218 62086
buchwitzprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
Siehe auch:
http://www.iup.uni-bremen.de/carbon_ghg/

Bitte in der Bewerbung explizit auf jede der angegebenen Anforderungen eingehen. Wir bitten um Zusendung der Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse ab und inkl. Abitur) unter Angabe der Ausschreibungskennziffer A51/20 bis zum 01.04.2020 an:

Universität Bremen
Institut für Umweltphysik
Sekretariat Prof. Dr. John P. Burrows
Frau Stephanie Drath
Otto-Hahn-Allee 1
D-28359 Bremen

oder per E-Mail in einer zusammengefassten PDF-Datei an sdrathprotect me ?!iup.physik.uni-bremenprotect me ?!.de Tel.: +49 421 218 62101.

Bewerbungsunterlagen werden nur in Kopie (keine Mappen) benötigt; sie werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet.

 

Erstellt am 28.02.20 von Alexandra Gutherz