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1 x 1,0 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

An der Universität Bremen ist im Fachbereich Produktionstechnik im Fachgebiet „Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft“ ab sofort – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe – die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d)
(Entgeltgruppe E13 TV-L, Vollzeit)
befristet für drei Jahre in dem Forschungsgebiet

Adaptive laseroptische High-Speed-Beleuchtungssysteme
zur Quetschung der spatiotemporalen Unschärfe bei Speckle-Messungen

zu besetzen.

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation (i.d.R. Promotion) nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Thematische Beschreibung:

Eine aktuell verfolgte Forschungsfrage ist, wie sich bei laseroptischen Dehnungsfeldmessungen und Rauheitsmessungen mittels Speckles Messauflösungen unter der durch Speckle-Rauschen gegebenen Grenze und Ortsauflösungen nahe des Beugungslimits erreichen lassen? Hierfür soll die Beleuchtung hinsichtlich Phasenverteilung, Intensitätsverteilung und Wellenlänge definiert moduliert und eine Bildserie aufgenommen und geeignet ausgewertet werden. Zwecks Minimierung der spatiotemporalen Unschärfe der Messung und der Messsystemanwendung für die Analyse dynamischer Fertigungsprozesse sind optimale, schnelle Beleuchtungsmodulationen und Bildauswertungen zu realisieren.

Ihre Aufgaben:

  • Realisierung einer High-Speed-Modulation der Beleuchtung (Phase, Intensität, Wellenlänge) mittels SLM und/oder eines DMD im kHz-Bereich
  • Streulichtmessung mittels synchronisierter Hochgeschwindigkeitskamera
  • Optische Modellierung der modulierten Lichtsignale und deren Lichtstreuung an optisch rauen Oberflächen
  • Messunsicherheitsbetrachtungen
  • Validierungsexperimente zu Speckle-Dehnungsfeld- und Speckle-Rauheitsmessungen
  • Veröffentlichung der Ergebnisse in internationalen Fachzeitschriften und Teilnahme an internationalen Fachtagungen

Ihre Qualifikation:

  • überdurchschnittlicher Universitätsabschluss (Master/Diplom) in den Fächern Physik, Elektrotechnik, Mechatronik, Systems Engineering oder verwandten Studiengängen
  • hohe Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • eigenverantwortliche und zielorientierte Arbeitsweise
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

Wünschenswert sind weiterhin:

  • Kenntnisse im Bereich der Optik, Signal- und Bildverarbeitung oder Merkmalsextraktion, DMDs, Laserlichtquellen
  • Programmierkenntnisse mit Matlab, Python oder optischen Simulationstools

Wir bieten:

  • exzellente Ausstattung und eigene Gestaltungsmöglichkeiten
  • hochaktuelle, anspruchsvolle und flexible Forschungstätigkeit
  • ideale Voraussetzungen für die wissenschaftliche Weiterqualifikation
  • Möglichkeit zur Erstellung hochwertiger Publikationen
  • Zusammenarbeit mit renommierten nationalen und internationalen Partnern
  • wissenschaftlicher Austausch auf internationalen Tagungen und Konferenzen
  • ein interdisziplinäres, dynamisches und familienfreundliches Team

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an und fordert deshalb Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte bis zum 30.08.2019 unter Angabe der Kennziffer A206/19 an folgende Adresse senden:

BIMAQ – Bremer Institut für Messtechnik, Automatisierung und Qualitätswissenschaft
Prof. Dr.-Ing. habil. A. Fischer, Linzer Str. 13
28357 Bremen

oder in elektronischer Form als eine pdf-Datei (inkl. des Anschreibens, max. 10 MB) an andreas.fischerprotect me ?!bimaqprotect me ?!.de

Bitte reichen Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien und keine Mappen ein, da wir sie nicht zurücksenden können.

 

Erstellt am 16.07.19 von Alexandra Gutherz