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1 x 1,0 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

An der Universität Bremen ist im Fachbereich Produktionstechnik im Fachgebiet „Technische Mechanik - Strukturmechanik“ ab sofort - unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe - die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiters (w/m/d)
(Endgeltgruppe E13 TV-L, Vollzeit)
befristet für zwei Jahre in dem Forschungsgebiet

Entwicklung konsistenter Plattentheorien für Gradientenwerkstoffe

zu besetzen.

Die Befristung erfolgt zur wissenschaftlichen Qualifikation (i.d.R. Promotion) nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Demnach können nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt werden, die noch in dem entsprechenden Umfang über Qualifizierungszeiten nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG verfügen.

Thematische Beschreibung:

Gradientenwerkstoffe (Functionally Graded Materials, FGM) können als heterogene Kompositmaterialien aufgefasst werden, deren Volumenanteile ihrer beteiligten Materialien sich graduell von einer Oberfläche des Bauteils zur anderen ändert. Vielfach werden diese Bauteile als vergleichsweise dicke isotrope und anisotrope Platten eingesetzt. Deshalb sollten zu ihrer Beschreibung konsistente Plattentheorien eingesetzt werden, die Schubdeformationen und Spannungsverteilungen in Dickenrichtung berücksichtigen. Diese wurden kürzlich für homogenes Materialverhalten abgeleitet. Sie sollen im Rahmen dieses Forschungsvorhabens auf Gradientenmaterialien erweitert werden.

Ihre Aufgaben:

  • Einarbeitung in die konsistente Plattentheorie
  • Ableitung analytischer Lösungen für spezielle Fälle
  • Untersuchung von Potenzgesetzen und exponentiellen Verläufen von Materialeigenschaften in Dickenrichtung der Platten
  • Erweiterung des Konsistenzbegriffs durch die Berücksichtigung von in Dickenrichtung veränderlichen Materialeigenschaften und die Untersuchung unterschiedlicher Approximationsordnungen
  • Entwicklung eines Finiten Elements (FE) für FGM konsistente Platten und Implementierung in ein kommerzielles Finite-Elemente-Programm (ABAQUS) als UMAT
  • Validierung mittels dreidimensionaler FE-Rechnung und Vergleich mit anderen Plattentheorien aus der Literatur
  • Untersuchung des gekoppelten Scheibe-Platte-Problems

Ihre Qualifikation:

  • überdurchschnittlicher Universitätsabschluss (Master/Diplom) in den Fächern Maschinenbau, Bauingenieurwesen, Techno-Mathematik oder verwandten Studiengängen
  • hohe Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • eigenverantwortliche und zielorientierte Arbeitsweise
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift

Wünschenswert sind weiterhin:

  • Erfahrung mit FE-Berechnungen
  • Programmierkenntnisse mit Matlab und Python

Wir bieten:

  • exzellente Ausstattung und eigene Gestaltungsmöglichkeiten
  • hochaktuelle, anspruchsvolle und flexible Forschungstätigkeit
  • ideale Voraussetzungen für die wissenschaftliche Weiterqualifizierung
  • Möglichkeit zur Erstellung hochwertiger Publikationen
  • Zusammenarbeit mit renommierten nationalen und internationalen Partnern
  • wissenschaftlicher Austausch auf internationalen Tagungen und Konferenzen
  • ein interdisziplinäres, dynamisches und familienfreundliches Team

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen.

Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, die Sie bitte bis zum 31.01.2020 unter Angabe der Kennziffer A364/19 an folgende Adresse senden:

Bremer Institut für
Strukturmechanik und Produktionsanlagen bime
Prof. Dr.-Ing. habil R. Kienzler
Am Biologischen Garten 2, 28359 Bremen

oder in elektronischer Forma als eine pdf-Datei (inkl. Des Anschreibens, max. 10 MB) an
rkienzlerprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Bitte reichen Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien und keine Mappen ein, da wir sie nicht zurücksenden können.

 

 

Erstellt am 19.12.19 von Alexandra Gutherz