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1 x 1,0 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d) (PostDoc)

An der Universität Bremen ist im

Fachbereich 1 (Physik/Elektrotechnik), Institut für Umweltphysik (IUP)
- unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe – zum frühestmöglichen Zeitpunkt - die Stelle

einer/s wissenschaftlichen Mitarbeiterin/s (w/m/d) (PostDoc)
Entgeltgruppe EG 13 TV-L
mit 39,2 Std./Woche, befristet für 2 Jahre

Die Befristung erfolgt als Projektbefristung nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz).

Der Einsatz ist im IUP - Institut für Umweltphysik – in der Arbeitsgruppe “Klimamodellierung”, geleitet von Prof. Veronika Eyring, vorgesehen. In Kooperation mit der am Institut für Physik der Atmosphäre des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) angesiedelten Abteilung ‚Erdsystemmodell-Evaluierung und -Analyse‘ und der Klimainformatik-Gruppe am DLR Institut für Datenwissenschaften und ihren externen Kooperationspartnern an der Friedrich-Schiller-Universität (Prof. Denzler) und dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie (Prof. Reichstein) in Jena analysiert die Arbeitsgruppe “Klimamodellierung” Erdsystemmodellsimulationen des Coupled Model Intercomparison Projects (CMIP) in Kombination mit Beobachtungsdaten, um das Klimasystem und den anthropogenen Klimawandel besser verstehen und vorhersagen zu können.
Die Arbeiten der Modellevaluierung bilden eine wesentliche Voraussetzung für zuverlässige Klimaprognosen des 21. Jahrhunderts, die in Leitlinien der Klimapolitik verwendet werden. Ziel der Stelle ist es, maschinelle Lernverfahren für die Analyse der CMIP Simulationen zu entwickeln und anzuwenden.

Aufgabengebiet

  • Entwicklung von neunen bzw. Weiterentwicklung von existierenden maschinellen Lernverfahren für die Analyse von Erdsysstemmodellen im Vergleich mit Beobachtungsdaten
  • Detektion und Attribuierung und Analyse von Extremwerten mit maschinellen Lernverfahren
  • Vergleich konventioneller Methoden mit maschinellen Lernverfahren
  • Anwendung von Causal Discovery Methoden auf Erdsystemmodelle und Beobachtungsdaten
  • Bereitstellung und Dokumentation der Software als open source code

Anforderungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in Physik, Informatik, Data Science oder vergleichbaren Fachrichtungen
  • Promotion in Physik, Informatik, Data Science oder vergleichbaren Fachrichtungen
  • exzellente Programmierkenntnisse bevorzugt in Python
  • sehr gute Kenntnisse in der Entwicklung maschineller Lernverfahren
  • sehr gute Kenntnisse in objektorientierter und paralleler Programmierung
  • Erfahrung in der Bearbeitung großer Datenmengen
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • sehr gute Kommunikationsfähigkeit
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit im Team
  • Reisebereitschaft

wünschenswerte Kenntnisse und Fähigkeiten:

  • Erfahrung in der Anwendung von maschinellen Lernverfahren auf geowissenschaftliche Daten
  • Erfahrungen auf dem Gebiet der Klima- bzw. Erdsystemmodellierung

Allgemeine Hinweise

Die Universität Bremen beabsichtigt den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbetrieb zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Bewerberinnen / Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.
Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt.

Kontakt

Fragen zu wissenschaftlichen Inhalten bzw. weitere Auskünfte erhalten Sie bei:
Prof. Dr. Veronika Eyring, veronika.eyringprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de  
Dr. Katja Weigel, katja.weigelprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, sowie Urkunden und Zeugnisse richten Sie bitte unter Angabe Kennziffer A253/19 bis 27.09.2019 an:

Universität Bremen / FB1
Sekretariat Prof. Eyring
Frau P. Renken (NW1- S 3130)
Otto-Hahn-Allee 1
D-28359 Bremen

oder in elektronischer Form (in einer zusammengefassten PDF- Datei) an das Sekretariat, Frau Renken: prenkenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Bitte reichen Sie von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) ein, da sie nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden.

 

Erstellt am 06.09.19 von Alexandra Gutherz