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1 x 65% Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

An der Universität Bremen ist am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik in der vom Fördernetzwerk Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (FIS) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales geförderten Nachwuchsforschergruppe „Der ‚aktivierende Sozialstaat‘ – eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte deutscher Sozialpolitik, 1979-2017“ zum 01.04.2020 eine Stelle für eine/einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiter (w/m/d)
(Kennziffer A341/19), Entgeltgruppe 13 TV-L,
mit 65 % der regelmäßigen Arbeitszeit für die Laufzeit der Nachwuchsgruppe (Projektende 31.03.2023)

zu besetzen.

Aufgaben:

Im Rahmen der Stelle wird die Anfertigung einer eigenen Forschungsarbeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion) erwartet.

Das zu bearbeitende Forschungsprojekt „Sozialpolitik in der Wahrnehmung der Bürger*innen: Langfristige Prägungen und Einstellungswandel (1982–2017)“ untersucht die gesellschaftlichen Vorbedingungen sozialstaatlicher Transformation am Beispiel des „aktivierenden Sozialstaats“, indem die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zur Sozialpolitik über einen Zeitraum von ca. 35 Jahren analysiert werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Einfluss von Einstellungsänderungen zur Sozialpolitik im Hinblick auf die Haltung zum „aktivierenden Sozialstaat“ (u. a. bedingt durch die Asyldebatten seit den 1980er-Jahren und unterschiedliche sozialstaatliche Prägungen in West- und Ostdeutschland).
Dienstort ist das SOCIUM – Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik an der Universität Bremen. Der/Die Doktorand/in wird als assoziiertes Mitglied der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) in ein strukturiertes Graduiertenprogramm eingebunden.

Einstellungsvoraussetzungen:

Geeignete Bewerberinnen und Bewerber verfügen über einen überdurchschnittlichen Abschluss (Master) in Politikwissenschaft, Soziologie oder einem thematisch verwandten Fachbereich. Erwartet werden im Studium erworbene sehr gute Kenntnisse in den Methoden der empirischen Sozialforschung (quantitativ oder qualitativ). Idealerweise liegen Erfahrungen in der politischen Einstellungsforschung und der Sekundäranalyse bestehender Umfragedaten vor.
Erwartet werden ein hohes Interesse an einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion an der Universität Bremen) und die Bereitschaft, sich im Rahmen der Nachwuchsgruppe zu engagieren und mit den Partnern (u.a. Danish Centre for Welfare Studies) zu kooperieren. Darüber hinaus sollte ein ausgeprägtes Interesse an sozialpolitischen Fragestellungen, gesellschaftlichen Entwicklungen sowie die Bereitschaft und Motivation zum interdisziplinären Arbeiten in einem Team vorhanden sein.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen in der Wissenschaft zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund sind willkommen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Universität die Voraussetzungen für familienfreundliche Arbeitsbedingungen geschaffen hat.

Rückfragen richten Sie bitte an den Leiter der Nachwuchsgruppe, Herrn Dr. Nikolas Dörr, E-Mail: doerrprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Weitere Informationen zur Nachwuchsgruppe „Der ‚aktivierende Sozialstaat‘ – eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte deutscher Sozialpolitik, 1979–2017“ finden Sie unter: www.fis-netzwerk.de/foerderung/gefoerderte-projekte/nachwuchsgruppen

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte bis zum 10.01.2020 unter der o. g. Kennziffer an die:

Universität Bremen
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Verwaltung
Postfach 330440
28334 Bremen

oder elektronisch als Anhang in einem PDF-Dokument per E-Mail an:

socium-bewerbungenprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir sie nicht zurücksenden können.

 

Erstellt am 28.11.19 von Alexandra Gutherz