Zum Inhalt springen

Detailansicht

Professur

Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH ist eines
der führenden epidemiologischen Forschungsinstitute in Deutschland und Mitglied der
Leibniz-Gemeinschaft.

Die Universität Bremen ist eine ambitionierte Forschungsuniversität mit 250 Professuren
und 19.000 Studierenden. Die Gesundheitswissenschaften sind einer der sechs Wissenschafts-
schwerpunkte der Universität und des Landes Bremen.

In einem gemeinsamen Verfahren (Kooperationsprofessur) ist ab dem Wintersemester 2019/20
an der Universität Bremen im Fachbereich 11 „Human- und Gesundheits¬wissenschaften“ eine

                                                      Professur
für das Fachgebiet

         "Methoden der molekularen Epidemiologie mit dem Schwerpunkt Gesundheit im
                                       Kindes- und Jugendalter“

                                                    Bes.Gr. W2
                        im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit
                                            Kennziffer P 723/18

in Verbindung mit der stellvertretenden Leitung der Abteilung „Epidemiologische Methoden
und Ursachenforschung“ am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie –
BIPS GmbH zu besetzen.

Die Professur ist mit allen Rechten und Pflichten einer Universitätsprofessur an der Universität
Bremen verbunden; die Lehrverpflichtung beträgt 2 LVS pro Semester (Berliner Modell).
Die Forschungstätigkeit liegt im BIPS; es wird eine Forschungskooperation mit der Universität
im Wissenschaftsschwerpunkt „Gesundheitswissenschaften“ erwartet.

Gesucht wird eine in der epidemiologischen Forschung ausgewiesene, teamfähige Persönlichkeit,
die innovative Forschung an der Schnittstelle epidemiologischer und molekularbiologischer Methoden
betreiben und insbesondere den Bereich der Epidemiologie der Kinder- und Jugendgesundheit weiter
ausbauen soll. Erwartet werden eigene epidemiologische Forschungsarbeiten in der Kinder- und Jugend-
gesundheit oder der Nutzung biologischer Marker zur Expositionsermittlung und als Prädiktoren und/oder
vorgelagerte Endpunkte. Von Vorteil ist die Vertrautheit mit modernen Omics-Methoden. Erwartet wird
ein Vorantreiben der wissenschaftlichen Nutzung der BIPS-Biobank, insbesondere der vorhandenen Proben
aus der NAKO und der IDEFICS/I.Family Kohorte. Wünschenswert sind darüber hinaus Erfahrung in der
Durchführung epidemiologischer Primärdatenerhebungen und im Design und der Auswertung von Fall-Kontroll-
und Kohortenstudien sowie Beteiligung an/Koordinierung von (internationalen) multizentrischen
epidemiologischen Studien.

Die Universität erwartet von der Professur die Mitwirkung an den Bachelor- und Master-Studiengängen
im Bereich Public Health und Epidemiologie (Fachbereich 11) und ein starkes Engagement für die
Weiterentwicklung der Lehre. Die Lehre soll insbesondere die Bereiche epidemiologische Methoden,
Anwendungsgebiete und Methoden der molekularen Epidemiologie bzw. der pädiatrischen Epidemiologie abdecken.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben der Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen:

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, eine herausragende Promotion, sowie Habilitation
    oder habilitationsäquivalente Leistungen als Epidemiologe/in oder in angrenzenden Gebieten mit engem
    Bezug zum Anforderungsprofil,
  • Exzellente Publikationsleistung,
  • Pädagogische Eignung sowie
  • Lehrerfahrungen.

Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG i.V.m. § 20 BremHG und § 116 BremBG.
Die Universität Bremen und die Leibniz-Gemeinschaft streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen
im Wissenschaftsbereich an und fordern Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Außerordentlich begrüßt werden internationale Bewerbungen und Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund bzw. Auslands-erfahrung. Schwerbehinderten Bewerberinnen
bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation der Vorrang gegeben.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der o.g. Kennziffer bis zum 28.1.2019 zu richten an

Universität Bremen    
Fachbereich 11
Dekanat
Postfach 330440
28344 Bremen

Erstellt am 20.12.18 von
Aktualisiert von: Rebekka Rosner