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Professur (w/m/d) - Fachgebiet Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt „Digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung“

An der Universität Bremen ist im Fachbereich 3 Mathematik/Informatik unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete

Professur (w/m/d)
Besoldungsgruppe W2

für das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik
mit dem Schwerpunkt „Digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung“

Kennziffer: P301/19

zu besetzen.

Bei Erfüllung der allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt eine Verbeamtung auf Lebenszeit.

Die Professur soll sich in Forschung und Lehre auf den digitalen Wandel der öffentlichen Verwaltung fokussieren. Dabei spielen die nutzerorientierte Entwicklung und Akzeptanz im E-Government, die Begleitung von Digitalisierungsprojekten unter besonderer Berücksichtigung von ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten, sowie Künstliche Intelligenz und Big Data eine zentrale Rolle.

Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit mit breit angelegter Lehr- und Forschungserfahrung sowie hochwertigen und national wie international sichtbaren wissenschaftlichen Leistungen. Die Professur vertritt ihr Fachgebiet in Forschung und Lehre, entwickelt dieses weiter und trägt zum internationalen wissenschaftlichen Profil des Fachbereichs bei. Mit der Professur ist die Möglichkeit zum Aufbau einer Abteilung im Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) GmbH, einem gemeinnützigen Forschungsinstitut an der Universität Bremen, verbunden.

Erforderlich sind hochrangige Veröffentlichungen und Projekterfahrungen auf den Gebieten der Professur. Ebenso werden einschlägige Drittmittelerfahrungen bei der DFG, den Bundesministerien, der EU sowie weiteren renommierten Mittelgebern (Fritz-Thyssen-Stiftung, Volkswagen Stiftung) vorausgesetzt.
 
Die Professur soll in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs (Informatik, Wirtschaftsinformatik und Digitale Medien) Lehrveranstaltungen in den Grundsemestern und spezielle Kurse in fortgeschrittenen Semestern abdecken, insbesondere auch in Form des Projektstudiums. Die aktive Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch den Aufbau eines strukturierten Promotionsprogramms wird erwartet, die Beteiligung an englischsprachigen Studiengängen, Initiativen und Experimentierfreude in der digitalen Lehre sowie Beiträge zur Internationalisierung sind Voraussetzung.

Die Universität erwartet von der Professur durch Einwerbung von Drittmitteln, insbesondere in der Verbundforschung, zur Forschungsfinanzierung beizutragen sowie sich am Transfer aktiv zu beteiligen. Die Professur wird von der Senatorin für Finanzen (Bereich Digitalisierung öffentlicher Dienste) der Freien Hansestadt Bremen sowie von dataport AöR unterstützt. Daher bestehen hervorragende Kooperationsmöglichkeiten mit der Bremischen Verwaltung. Entsprechende Vorhaben sind ausdrücklich erwünscht.

Die Fähigkeit, Veranstaltungen in deutscher oder englischer Sprache anzubieten, und die Bereitschaft zur Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung werden vorausgesetzt. Von nicht-deutschsprachigen Bewerberinnen und Bewerbern wird die Mitwirkung in der deutschsprachigen Lehre nach zwei Jahren erwartet.

Es wird die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch ein einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium, eine einschlägige hochrangige Promotion und weitere herausragende Leistungen, wie sie z. B. im Rahmen einer Juniorprofessur, Habilitation oder Nachwuchsgruppenleitung erbracht worden sind, vorausgesetzt. Erwartet werden eine pädagogische Eignung und die Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterbildung. Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG.

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an. Sie ist unter anderem in DFG-Programmen zur Geschlechtergerechtigkeit mehrfach ausgezeichnet worden. Ausdrücklich begrüßt werden Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund sowie internationale Bewerbungen. Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie Urkunden/Zeugnissen sind bis zum 1.11.2019 unter Angabe der Kennziffer zu richten an:

Per Post:

Universität Bremen
Fachbereich 03, Mathematik und Informatik
Fachbereichsverwaltung
Bibliothekstraße 5
28359 Bremen

oder elektronisch in einer zusammengefassten PDF-Datei: P301-19protect me ?!fb3.uni-bremenprotect me ?!.de

Die Anhörungen werden voraussichtlich im November und Dezember 2019 stattfinden.

Fachliche Fragen zur Professur sowie zur Einbindung in das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) GmbH beantwortet:

Prof. Dr. Andreas Breiter
Universität Bremen, FB3
Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH
Tel.: +49 421 218 56570
Mail: abreiterprotect me ?!ifibprotect me ?!.de

 

Erstellt am 12.09.19 von Alexandra Gutherz