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25 Jahre KRAM – eine starke Stimme für den Mittelbau

Seit 25 Jahren kümmert sich der Kollegiums-Rat Akademischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – kurz KRAM – um die Interessen der Beschäftigten im akademischen Mittelbau an der Universität Bremen. KRAM ist damit die älteste Mittelbauvertretung in der deutschen Hochschullandschaft.

„Wir machen unserem KRAM selbst“ lautet seit 15. Juni 1994 das scherzhafte Motto des Kollegiums Akademischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (KAM). Es bildete aus seinen Mitte einen Rat, womit das Kürzel KRAM seinen Einzug hielt. KRAM-Mitglied können Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lektorinnen und Lektoren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Oberassistentinnen und -assistenten sowie Oberingenieure, wissenschaftliche Assistentinnen und Assistenten, Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie sonstige angemeldete Promovierende und Habilitierende sein.

Ein gutes Arbeitsklima, Gesundheitsschutz und Führungskultur, planbare Karrierewege und ein konstruktiver Austausch unten den Gruppen von akademischen Mitarbeitenden bei anstehenden Themen – das sind nur einige der Themen, die KRAM-Aktive seit ihrer Gründung bewegen. KRAM-Mitglieder sind im Akademischen Senat vertreten und stehen in Austausch mit Universitätsleitung, Mittelbauvertretungen der Fachbereiche, Personalrat und Frauenbeauftragten, um gemeinsam an Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu wirken.

Sprecherin des KRAM ist seit 2014 die Sozial- und Arbeitspsychologin Dr. Sylke Meyerhuber aus dem artec|Forschungszentrum Nachhaltigkeit. Sie engagiert sich schon seit 2002 im Kollegiumsrat und lobt die überwiegend konstruktive Diskurskultur an der Universität. Der Austausch zwischen KRAM und Funktionsträgern funktioniere in der Regel gut, auch wenn in mancher Hinsicht die Denkweisen recht unterschiedlich seien.

Dauerbrenner Befristungen

Ein dickes Brett und Dauerthema des Rates ist die Befristungspraxis im Mittelbau, die zu kaum planbaren Karrierewegen führt. „Ermöglicht wird das durch das Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Es enthält Sonderbefristungsregeln für wissenschaftliches Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die weit über die Befristungsmöglichkeiten im normalen Arbeitsrecht hinausgehen“, so Sylke Meyerhuber. Seit vielen Jahren setzen sich die KRAM-Mitglieder unter anderem dafür ein, dass dieses Sonderbefristungsrecht des Bundes im Hause nicht strenger ausgelegt wird als nötig. Darüber hinaus soll neben der Professur durch neue Karrierepfade eine längerfristige Zukunft in der Wissenschaft ermöglicht werden.

Wahl des XII. KRAM vom 17.- 21. Juni 2019

Die Themen werden dem KRAM wohl auch in Zukunft nicht ausgehen. Er ist daher weiterhin auf engagierte Unterstützung angewiesen. Vom 17. bis 21. Juni werden – parallel zu den Gremienwahlen an der Universität Bremen – die Mitglieder des inzwischen XII. KRAM für die kommenden zwei Jahre vom akademischen Mittelbau gewählt. Neue Kollegiumsmitglieder sind zudem stets willkommen.

Weitere Informationen:

www.kram.uni-bremen.de
 

Fragen beantwortet:

Dr. Sylke Meyerhuber
KRAM Vorstand/Sprecherin
Tel. +49 0421 218-61852
E-Mail: kramprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

KRAM Vorstand
Sie helfen zusammen mit vielen Weiteren den Kolleginnen und Kollegen: Dr. Enno Lork und Dr. Sylke Meyerhuber vom KRAM-Vorstand.
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