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Bremer Studienpreisträger: „Beste Botschafter der Universität“

In guter Tradition: Seit 33 Jahren wird der Bremer Studienpreis für herausragende Abschlussarbeiten an der Uni Bremen vergeben. Am 29. Februar wurden die besten Masterarbeiten und Dissertationen 2015 ausgezeichnet. An der zweistündigen Feierstunde im Rathaus nahmen die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt, Konrektor Andreas Breiter und als Vorsitzender der „unifreunde“ Bengt Beutler teil.
Insgesamt wurden sechs Studierende der Uni Bremen geehrt. Viermal vergaben die „unifreunde“ den Bremer Studienpreis 2015. Zwei Sonderpreise für natur- und ingenieurwissenschaftliche Dissertationen stifteten die Firma Bruker Daltonik GmbH und der Rotary Club Bremen-Roland.

Aushängeschild für die Uni Bremen

Eva Quante-Brandt, bis zum Amtsantritt als Senatorin selbst Hochschullehrerin an der Uni Bremen, machte in ihrem Grußwort klar, dass hervorragende Abschlussarbeiten große Neugierde und besonderes Engagement voraussetzen. „Eigenständig Sachverhalte erarbeiten, präzise sein, Perspektiven wechseln, das Gedachte prüfen und neu durchdenken“ beschrieb sie die Leistungen der Preisträger. Die Vergabe der Studienpreise zeige, welche „guten und klugen Studierende wir an der Uni Bremen haben.“ Uni-Konrektor Andreas Breiter ergänzte an die Adresse der Geehrten: „Sie sind ein Aushängeschild für die Uni Bremen.“ Der Vorsitzende der „unifreunde“ Bengt Beutler betonte, dass mit dem Studienpreis das Bewusstsein von Wissenschaft in der Gesellschaft gestärkt und deren Bedeutung für die zukünftige Entwicklung unterstrichen werde. Alle Redner waren sich sicher, dass die Preisträger beste Botschafter für die Universität und den Wissenschaftsstandort Bremen sind.

Die Preisträgerinnen

Die Bremer Studienpreise werden aufgeteilt: jeweils zwei für die Bereiche Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Zwei Abschlussarbeiten wurden im Fachbereich Kulturwissenschaften angefertigt. Für ihre kommunikationswissenschaftliche Dissertation „Fernsehformate und ihre Rezeption. Eine transkulturelle Studie zur Aneignung des Top Model-Formats in Deutschland und den USA“ wurde Dr. Miriam Stehling geehrt. Die zweite Auszeichnung ging an Laura Otto für ihre Masterarbeit „In Malta, the refugees suffer from the system. Eine akteurszentrierte Ethnografie der Kontaktzonen zwischen Grenzregime und Geflüchteten“. Sie entstand am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaft.

Die Preisträger

Für seine Dissertation im Bereich Angewandte und Physikalische Chemie erhielt Dr. Jonas Warneke den Bremer Studienpreis. Das Thema: Reaktionsmechanismen in der Elektronenstrahl-induzierten Abscheidung (FEBID). Für seine Masterarbeit „Specialized search pattern of Physarum polycephalum im Bereich der Biophysik wurde Jonghyun Lee ausgezeichnet.

Die Sonderpreisträger

Der Sonderpreis der Firma Bruker Daltonik ging an Dr. Thomas Page für seine Dissertation in der Technomathematik. Der Titel „Image reconstruction by Mumford-Shah regularization with a priori edge information”. Für die Dissertation „Instablility and Information“, die die Bereiche Physik und Wirtschaftswissenschaft verbindet, entschied sich der Rotary Club Bremen-Roland. Er vergab den Sonderpreis an Dr. Felix Patzelt.

Neues Format

Bei der Festveranstaltung zum Bremer Studienpreis gab es diesmal eine Neuerung. Die Laudationes für die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von den betreuenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorgetragen. Auch wenn der vorgegebene zeitliche Rahmen bisweilen sehr fantasievoll interpretiert wurde – durch die Vielzahl der Reden kamen Bewegung und Kurzweile in die gelungene Festveranstaltung.

v.l. Bengt Beutler, Prof. Eva Quante-Brandt, Prof. Andreas Breiter mit den Preisträgern Dr. Felix Patzelt, Dr. Thomas Page, Jonghyun Lee, Laura Otto und Dr. Miriam Stehling. Dr. Jonas Warneke konnte den Termin nicht wahrnehmen.
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