Zum Inhalt springen

Detailansicht

EU-Projekt will Stärkung der Bremer Innovationsinfrastrukturen erreichen

Europäische Regionen sollen voneinander lernen, um ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern – so lautet das Ziel des EU-Projekts „TraCS3“, an dem auch das Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen beteiligt ist. Am 7. November kommt es zum ersten regionalen Projekttreffen in Bremen.

Zusammen mit Partnern aus Belgien, Finnland, Litauen, den Niederlanden, Rumänien und Spanien werden die Voraussetzungen und Wirkungen regionaler Innovationsstrategien analysiert und verglichen. Das Vorhaben wird im Rahmen der Europäischen Regionalförderung finanziert und hat ein Gesamtbudget von 1,7 Millionen Euro. Für Aktivitäten im Bundesland Bremen stehen rund 230.000 Euro zur Verfügung.

230.000 Euro für das IAW

Hier wird vom Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen schwerpunktmäßig untersucht, wie die besonderen Stärken und Alleinstellungsmerkmale von Bremen – beispielsweise die in Bremen ansässigen Luft- und Raumfahrtunternehmen oder die in Bremerhaven beheimateten Windenergie-Firmen – noch effizienter unterstützt werden können. Der Projektname TraCS3 leitet sich aus der Transnationalen Kooperation im Rahmen Smarter Spezialisierungsstrategien (S3) von Regionen ab.

Zusammenarbeit mit lokalen Partnern

„Unser Institut erarbeitet eine Analyse und Fortentwicklung der Bremer Innovationsinfrastrukturen“, sagt IAW-Direktor Dr. Günter Warsewa. „Wir arbeiten dabei eng mit lokalen Partnern wie dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, der Wirtschaftsförderung Bremen, den Kammern und den Wissenschaftseinrichtungen des Landes zusammen.“ Struktur und Funktionsweise des regionalen Innovationssystems in Bremen werden untersucht und seine Stärken und Schwächen mit den Innovationssystemen anderer europäischer Länder und Regionen verglichen.

Regionaler und internationaler Erfahrungsaustausch

„Gemeinsam mit den anderen Projektbeteiligten wollen wir schauen: Wo läuft es gut, welche starken Beispiele gibt es?“, so Warsewa. „Daraus können wir dann gemeinsam Empfehlungen zur Verbesserung erarbeiten – die ‚regional action plans‘. Wir wollen die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Partnerregionen vermitteln, den internationalen Austausch zwischen den lokalen Partnern organisieren und die regionalen Partner bei der Bewertung und Nutzung von Projektergebnissen unterstützen.“

Nach dem Start des Projekts kommt es nun am Mittwoch, dem 7. November zu einem ersten regionalen Workshop im Bremer Innovations- und Technologiezentrum (BITZ). Er bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zur Förderung interregionaler Zusammenarbeit, die im Rahmen der fünfjährigen Projektlaufzeit in Bremen und den weiteren Partnerregionen stattfinden werden.

Achtung Redaktionen: Pressevertreterinnen und -vertreter sind beim Workshop herzlich willkommen; um Anmeldung wird gebeten (siehe Kontakt unten).

Ein Logo des TraCS3-Projektes zur Illustration finden Sie zum Download hier: seafile.zfn.uni-bremen.de/f/0edf60cd5beb42828288/

 

Weitere Informationen:

www.interregeurope.eu/tracs3/
www.uni-bremen.de


Fragen beantwortet:

Laura Suarsana
Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw)
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-61746
E-Mail: laura.suarsanaprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Überseestadt
Überseestadt als gutes Beispiel: Das IAW erarbeitet in TraCS3 eine Analyse und Fortentwicklung der Bremer Innovationsinfrastrukturen.
Aktualisiert von: TYPO3-Support