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IPP ist Kooperationszentrum der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) zum WHO Collaborating Centre for Environmental Health Inequalities unter der Leitung von Professorin Gabriele Bolte ernannt.

Die Bremer Wissenschafts- und Gesundheitssenatorin Professorin Eva Quante-Brandt gratuliert Professorin Gabriele Bolte. „Die Ernennung zum Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation ist eine große Auszeichnung und zeigt, auf welch hohem Niveau mit internationaler Sichtbarkeit zu aktuellen Gesundheitsthemen wie der sozialen Lage und ihren Auswirkungen am IPP geforscht wird“.

Der Rektor der Universität Bremen, Professor Bernd Scholz-Reiter, unterstreicht: „Diese Zusammenarbeit ist Ausdruck der hohen Relevanz der Wissenschaft an der Universität Bremen für die Gesellschaft. Dadurch zeichnet sich diese Universität aus.“

Als Kooperationszentren wählt die WHO wissenschaftliche Einrichtungen aus, die ihre fachliche Arbeit unterstützen. Der internationale Kreis der Kooperationszentren analysiert Daten, bewertet wissenschaftliche Erkenntnisse und erarbeitet mit der WHO international gültige Stellungnahmen und politische Empfehlungen. Die Ernennung würdigt die jahrelange erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit von Professorin Gabriele Bolte mit der WHO auf dem Gebiet der „Environmental Health Inequalities“ (umweltbezogene gesundheitliche Ungleichheiten). Das neue WHO  Collaborating Centre for Environmental Health Inequalities am IPP der Universität Bremen ist das erste Kooperationszentrum zu dieser spezifischen Thematik weltweit.

„Als WHO  Collaborating Centre for Environmental Health Inequalities hat unser Team am IPP nun noch bessere Möglichkeiten, unsere umfassende Expertise zu sozialen Ungleichheiten bei Umwelt und Gesundheit in die internationale Gesundheitsberichterstattung, wissenschaftliche Stellungnahmen und politische Handlungsempfehlungen für umweltbezogene Gesundheitsförderung einzubringen“ betont Professorin Bolte.

Über die World Health Organization (WHO)

Die Weltgesundheitsorganisation ist eine Organisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Sie wurde 1948 gegründet und zählt 194 Mitgliedsstaaten. Sie ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Die Hauptaufgabe der WHO ist die Bekämpfung von Erkrankungen sowie die Förderung der Gesundheit bei allen Menschen auf der Welt.

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP

Das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ist eines der größten Forschungsinstitute in diesem Bereich in Deutschland. Zentrales Ziel der Forschung und der Lehre ist die Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung. 2005 wurde das IPP als wissenschaftliche Einrichtung des Fachbereichs Human- und Gesundheitswissenschaften gegründet. Inzwischen forschen und lehren in neun Abteilungen und Arbeitsgruppen mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Stärken des IPP sind die interdisziplinäre Gesundheits- und Pflegeforschung, forschungsorientierte Lehre in den gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengängen und Wissenschaftstransfer in Praxis, Politik und Gesellschaft.

Weitere Informationen:

www.who.int/collaboratingcentres/en/
www.ipp.uni-bremen.de
www.healthsciences.uni-bremen.de
www.uni-bremen.de

Fragen beantworten:

Prof. Dr. Gabriele Bolte
Geschäftsführende Direktorin
Leiterin Abteilung Sozialepidemiologie
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68820 (Sekretariat -68821)
E-Mail: gabriele.bolteprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Heike Mertesacker
Wissenschaftliche Geschäftsführung & Koordination
Institut für Public Health und Pflegeforschung IPP (Geschäftsstelle)
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-68980 /-68880
E-Mail: hmertesaprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

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Als Kooperationszentrum der Weltgesundheitsorganisation bringt das IPP der Universität Bremen seine Forschungsexpertise auf dem Gebiet der gesundheitlichen Ungleichheit ein.
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