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Konrektorin mit großer Mehrheit für zweite Amtszeit bestätigt

Kontinuität im Rektorat: Professorin Eva-Maria Feichtner wird bis 2022 das Amt der Konrektorin für Internationalität und Diversität der Universität Bremen verantworten. Der Akademische Senat (AS) stimmte dem Vorschlag des Rektors, Professor Bernd Scholz-Reiter, vor kurzem mit großer Mehrheit zu.

Eva-Maria Feichtner ist seit dem 1. Oktober 2017 Konrektorin für Internationalität und Diversität. Davor war die Mathematikprofessorin der Universität Bremen bereits mehrere Jahre Mitglied im akademischen Senat und Beauftragte für inklusives Studieren. „Ich danke allen Mitgliedern des Akademischen Senats für diese breite Zustimmung und ihr Vertrauen“, sagte Eva-Maria Feichtner kurz nach der Verkündung des Ergebnisses der geheimen Wahl im Uni-Parlament. Die Wissenschaftlerin erhielt von den 19 AS-Mitgliedern insgesamt 17 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen. Die Konrektorin dankte auch allen Mitarbeitenden sowie Kolleginnen und Kollegen für die bisherige gute Zusammenarbeit. Rektor Bernd Scholz-Reiter sagte anerkennend: „Die gesamte Universitätsleitung ist hochzufrieden mit der Leistung und dem großen Engagement von Eva-Maria Feichtner. Wir freuen uns, dass wir unsere gemeinsame Arbeit fortsetzen können.“ Eva-Maria Feichtner wird ihre zweite Amtszeit am 1. Oktober 2019 antreten.

Europäisierung der Hochschulen vorantreiben

Die Aufgaben der Konrektorin umfassen von Internationalität bis Diversität ein breites Themenfeld: „Internationalisierung ist eine wichtige Querschnittsaufgabe in einer modernen, global orientierten Universität“, so die Konrektorin. In Zeiten des Brexit und rechtspopulistischen Strömungen in Europa sei es besonders wichtig, die europäische Identifikation zu stärken. Deshalb werde sie sich unter anderem dafür einsetzen, die im März 2019 vereinbarte Kooperation mit der Cardiff University weiter auszubauen. Auf gesamteuropäischer Ebene wird sich die Konrektorin weiterhin engagieren, die Universität auf dem Weg zu einer Europäischen Hochschule zu begleiten. Unter dem Akronym YUFE – Young Universities for the Future of Europe – hat sich die Uni Bremen mit sieben Partneruniversitäten auf den Weg gemacht, die Vision einer Europäischen Universität in den nächsten Jahren zu realisieren – so wie sie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einer Rede an der Sorbonne 2017 formuliert hat. „Aus der Dynamik einer student journey, die das Studieren an mehreren Standorten in mindestens zwei Sprachen beinhalten soll, haben wir die Vision einer staff journey entwickelt“, so Feichtner. Sprich: Auch Beschäftigten der YUFE-Partner will man neue Karrierepfade eröffnen.  „Unsere Vision zeichnet eine junge, offene, forschungsstarke und inklusive Universität, die individuell gestaltbares Studieren ebenso bietet wie beste Rahmenbedingungen für innovatives Forschen, Lehren und Arbeiten.“ Die YUFE-Allianz besteht aus den Universitäten Maastricht, Antwerpen, Bremen, Carlos III Madrid, Eastern Finland, Essex, Roma Tor Vergata und Zypern.

YUFE-Initiative nicht ohne YERUN denkbar

Die YUFE-Initiative ist nicht zu denken ohne YERUN, das Young European Research Universities Network. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von 18 jungen, forschungsstarken Universitäten, in dem seit nunmehr fast fünf Jahren gemeinsame europäische Forschungspolitik betrieben, die Grundlagen gemeinsamer Studienprogramme gelegt und Maßnahmen zur Lösung dringender hochschulpolitischer Fragen entwickelt werden. „YERUN tritt derzeit in eine Strategiedebatte ein, die ich eng begleiten möchte.“

Über Europa hinaus pflegt die Universität intensive Kontakte zu Partneruniversitäten. Ein Partner, mit dem seit Jahren eine lebendige und erfolgreiche Kooperation besteht, ist die University of Guelph in Kanada. Das Land zählt zurzeit mit den USA, China und dem südlichen Afrika zu den Kooperationsschwerpunkten der Universität Bremen jenseits Europas. Die Konrektorin will sich dafür einsetzen, die weltweite Kooperation weiter auszubauen und verstärkt gemeinsame Studienangebote mit internationalen Partnern zu entwickeln. Von besonderer Bedeutung ist die Attraktivität des Studienangebots für internationale Studieninteressierte, deren Begleitung in ein erfolgreiches Studium und eine gelebte Mehrsprachigkeit in der Lehre sowie im Campus-Alltag.   

Vielfalt als Potential nutzen

In ihrem zweiten Schwerpunkt Diversität bekennt sich die Konrektorin klar zu einer weiteren Förderung der Vielfalt an der Universität: in der Forschung, in Studium und Lehre und in der Personalentwicklung. Eine besondere Betonung liegt dabei auf den drei Säulen Interkulturalität, Gleichstellung und Inklusion.  „Die bestehende Vielfalt an der Universität ist ein enormes Potential“, so die Konrektorin. Diese Diversität sensibel zu gestalten und mit ihr umzugehen, sei ihr ein wichtiges Anliegen. Die im Jahr 2017 neu aufgelegte Diversity-Strategie habe mittlerweile ihre Kraft entfalten können. „Im Rahmen eines Workshops haben wir Prioritäten identifiziert, zugehörige Maßnahmen befinden sich in der Umsetzung.“ Auch hier seien internationale Partner wichtig. „Wir profitieren zum Beispiel sehr von den Erfahrungen der kanadischen University of Guelph und der britischen University of Essex“, so die Konrektorin. Man tausche sich in diesem Bereich intensiv aus.

Gewinnung und Förderung von Wissenschaftlerinnen

Ein wichtiges Anliegen ist für die Konrektorin, die Gleichstellung weiter zu fördern. „Die Universität Bremen ist zum dritten Mal im Professorinnenprogramm erfolgreich gewesen. Unsere Expertise in diesem Bereich wird auch international geschätzt und angefragt“, so Feichtner. „Ein besonderes Anliegen ist mir die Gewinnung und Förderung von Wissenschaftlerinnen auf allen Karrierestufen. Damit eng verbunden ist das Bemühen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, jedoch nicht ausschließlich für Frauen sondern für alle, die in Familien Verantwortung übernehmen.“

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/universitaet/organisation/rektorat/prof-dr-eva-maria-feichtner

www.uni-bremen.de/as     


Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Eva-Maria Feichtner
Konrektorin für Internationalität und Diversität
Universität Bremen
Telefon: +49 421 218-60041
E-Mail: kon3protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

 

Frau mit Blumenstrauß und Mann schauen in die Kamera
Freuen sich auf die weitere gute Zusammenarbeit im Rektorat: Konrektorin Eva-Maria Feichtner und Rektor Bernd Scholz-Reiter.
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