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Multimediale Annäherung an das „Archipel Krim“

Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gibt jetzt gemeinsam mit Partnern das Multimedia Dossier „Archipel Krim“ heraus. Es wird in den nächsten Wochen noch weiter wachsen. Damit entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein neues, digitales Format.

Die Länder-Analysen der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen sind ein echter Bestseller. Sie haben 30.000 Abonnenten und kommen pro Jahr online auf drei Millionen Klicks und 1,5 Millionen Downloads. Sie beleuchten Ostmitteleuropa und die post-sowjetische Region. Nun geht es in die nächste digitale Runde. Gemeinsam mit Partnern ist das Multimedia Dossier „Archipel Krim“ erschienen crimea.dekoder.org. Pünktlich zum fünften Jahrestag der Angliederung der Krim an Russland.

„Wissenschaftlich basiert“

„Wir wagen eine wissenschaftlich basierte Annäherung an die Halbinsel, jenseits polarisierender Debatten“, sagt  Projektleiter Leonid A. Klimov. „Archipel Krim“ wird von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen herausgegeben. Partner sind die renommierte Plattform „dekoder.org – Russland entschlüsseln“ aus Hamburg und das Zentrum für Osteuropa und internationale Studien aus Berlin. Das Dossier steht auf Deutsch, Englisch, Russisch und Ukrainisch zur Verfügung.

Wie „russisch“ ist die Krim?

In innovativen multimedialen Formaten behandeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aktuelle Fragen. Wie „russisch“ ist die Krim? Was passierte zwischen Maidan und Angliederung? Die Krim, eine Annexion? – eine Debatte zwischen drei Völkerrechtlerinnen aus der Ukraine, Russland und Deutschland. Wie reagierten internationale Medien im März 2014? – eine historische Presseschau.

Dossier wächst weiter

Das Dossier – das in den nächsten Wochen noch weiter wachsen wird – geht der Komplexität des Themas sowie unterschiedlichen Streitfragen nach und nimmt dabei verschiedene Perspektiven auf die Krim auf. So stellt es eine Bestandsaufnahme dar, wie die internationale Wissenschaft auf dieses politisch aufgeladene Thema blickt.

VolkswagenStiftung unterstützt

Das mit den Kooperationspartnern entwickelte multimediale Dossier ist der Auftakt des Projektes „Wissenstransfer hoch zwei – Russlandstudien“, das die Forschungsstelle Osteuropa mit finanzieller Unterstützung der VolkswagenStiftung Schritt für Schritt umsetzen will. Mit diesem Projekt wollen die Kooperationspartner wissenschaftliche Studien zum Gegenstand der öffentlichen Debatten machen und die differenzierte Wahrnehmung von russland-bezogenen Themen stärken.
Weitere Informationen: crimea.dekoder.org

Fragen beantwortet:

Leonid A. Klimov
Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter
Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
Tel.: +49 (0)151 70328109
E-Mail: klimov@uni-bremen.de

 

Blick auf eine Bucht mit schäumendem Meer
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