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Prädikat: „Gleichstellung Ausgezeichnet!“

Die Universität Bremen erhält auch in den kommenden Jahren die Chance auf Fördermittel aus dem Professorinnenprogramm von Bund und Ländern. Zudem ist sie unter den zehn Hochschulen, die von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) für ihre Gleichstellungskonzepte ausgezeichnet wurden.

Das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder wurde 2008 initiiert, um mehr Frauen für die Wissenschaft zu gewinnen. Aktuell liegt der Frauenanteil an den Professuren bundesweit bei rund 24 Prozent, an der Universität Bremen bei rund 29 Prozent. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat nun die dritte, bis 2022 laufende Programmphase, beschlossen. Die Universität Bremen überzeugte erneut mit ihren gleichstellungspolitischen Maßnahmen. Sie ist nun berechtigt, bis zu drei Anschubfinanzierungen von bis zu 165.000 Euro jährlich für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren im Professorinnenprogramm zu beantragen. „Geschlechtergerechtigkeit in der Universität umzusetzen ist eine dauerhafte und nicht immer reibungsfreie Aufgabe. Wir freuen uns, durch das Votum des Begutachtungsgremiums zum wiederholten Mal bestärkt worden zu sein in unserer ehrgeizigen und vielfältigen Geschlechterpolitik“, sagt Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter. Die Förderung werde es auch ermöglichen, das Potential hochqualifizierter forschungsstarker Wissenschaftlerinnen noch besser an der Universität Bremen zur Entfaltung zu bringen.

Auszeichnung für Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen

Die Universität Bremen ist außerdem neben neun anderen Hochschulen für ihr Gleichstellungszukunftskonzept „geschlechtergerecht 2028“ prämiert worden. Das Prädikat „Gleichstellung Ausgezeichnet!“ hat die Universität Bremen insbesondere für ihren Ansatz der Karriere- und Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen erhalten. Sie gibt ihr die Möglichkeit, die Förderung einer vierten Erstberufung einer Frau in Anspruch zu nehmen.

Kulturwandel gestalten

Anneliese Niehoff, Leiterin des Referats Chancengleichheit/Antidiskriminierung der Universität Bremen, erklärt: „Mit der Weiterförderung kann die Universität an ihre Leistungen in den vorangegangen Programmphasen seit 2008 anknüpfen und ihre thematischen Schwerpunkte nachhaltig sichern. Für die Gleichstellungsarbeit ist Kontinuität wichtig, da deren Erfolg einen umfassenden Kulturwandel innerhalb des Wissenschaftssystems voraussetzt.“ Als zentrale Handlungsfelder nennt sie beispielsweise die geschlechtergerechte Personalentwicklung auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen, die Förderung einer familiengerechten Hochschule sowie Coaching für Studentinnen im MINT-Bereich.

Weitere Informationen:

https://www.uni-bremen.de/chancengleichheit.html
www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Anneliese Niehoff
Referat Chancengleichheit/Antidiskriminierung
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-60181
E-Mail: chancen1protect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Für ihre Gleichstellungsstrategie ist die Universität Bremen jetzt von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) ausgezeichnet worden.
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