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Senatorin Bogedan besucht Schülerlabore

Anlässlich der Kinder-Uni hat Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan die Schülerlabore an der Universität Bremen besucht. Insgesamt nehmen jährlich über 10.000 Schülerinnen und Schüler an Angeboten der Schülerlabore teil und erleben den Campus als spannenden außerschulischen Lernort.

An der Universität Bremen gibt es derzeit zehn Schülerlabore – von Biologie bis Sachunterricht, von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe. Bei der jährlichen Kinder-Uni in den Osterferien können Kinder zusätzlich die Angebote der Schülerlabore nutzen. Die Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Claudia Bogedan, nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort über die Arbeit in den Laboren zu informieren.

Schülerlabore stellen aktuelle Angebote vor

Senatorin Bogedan besuchte den Workshop „Geometrische Muster am Computer gestalten“ des „matelier“. Dort erleben Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 13. Klasse lebendige Mathematik. Auch die Lehrkräfte erhalten Anregungen und neue Ideen für einen inspirierenden Mathe-Unterricht. Gemeinsam mit den Kindern erprobte die Senatorin die Erstellung komplexer Muster aus geometrischen Grundformen am Computer.

Im Schülerlabor „TechKreativ“ erhielt Bogedan einen Einblick in Angebote, bei denen es unter anderem darum geht, selbst erste Erfahrungen mit Programmieren und 3-D-Druck zu machen. TechKreativ ist das FabLab (Fabrication Laboratory) der Universität und bietet jungen Forschenden vielfältige Möglichkeiten, mit digitaler Unterstützung neue Formen des Lernens und Gestaltens auszuprobieren.

Früh den Forschergeist wecken

Die naturwissenschaftlichen Schülerlabore der Universität stellten sich gemeinsam im Gro-Harlem-Brundtland-Labor vor. Mit drei Schülerlaboren für Chemie, zwei für Biologie und einem Schülerlabor für Physik bietet die Universität eine wichtige Infrastruktur im Land Bremen, um Kinder und Jugendliche an das freie Experimentieren heran zu führen – oft mit besseren Möglichkeiten als an den Schulen vor Ort. Die Begegnung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern fördert zudem ihren natürlichen Forschergeist und macht die Universität zu einem spannenden praxisnahen Lernort.

„Ich wäre heute gerne nochmal Schülerin“, resümierte Bogedan begeistert. „Die Labore schaffen es, den Funken zu zünden und Wissen greifbar und erfahrbar zu machen.“ Indem die Angebote auch konkrete Vorstellungen von Berufen vermitteln, leisteten sie zudem wertvolle Nachwuchsförderung für naturwissenschaftliche Berufe und Studiengänge.

Kooperation für mehr Experimentieren im Unterricht

Seit über zehn Jahren besteht über die Schülerlabore eine enge Kooperation der Universität mit der Bremischen Behörde. Die Senatorin für Kinder und Bildung unterstützt diese Arbeit auf jährlichen Antrag mit Verbrauchsmitteln und Mitteln für Studentische Mitarbeitende.
Thematisch sind die Schülerlabore vor allem im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich angesiedelt. In Zukunft sollen verstärkt noch weitere Experimentierangebote aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie dem Themenfeld Digitalisierung hinzukommen.

Weitere Informationen:

www.uni-bremen.de/de/kooperationen/uni-schule/schuelerinnen-und-schueler/schuelerlabore/
www.uni-bremen.de

Fragen beantwortet:

Isabell Harder
Transferkoordinatorin Universität-Schule
Universität Bremen
Tel.: +49 421 218-60393
E-Mail: isabell.harder@vw.uni-bremen.de

Kinder und Erwachsene experimentieren am Computer
Im Schülerlabor "matelier" erleben Kinder Mathe zum Anfassen.
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