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Projektevaluation

Im Folgenden werden Ihnen in Kürze besonders relevante Informationen zu den Erhebungen im Rahmen der Evaluation des Projekts Schnittstellen gestalten gegeben. Insbesondere zum Datenschutz finden Sie mehr Details im Datenschutzkonzept.

Sollten Fragen offen bleiben, wenden Sie sich gerne an

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Warum diese Studie?

„Schnittstellen gestalten“ ist das bremische Projekt in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, mit der das Lehramtsstudium nachhaltig verbessert werden soll. Inhaltlich folgt das bremische Projekt dem Leitgedanken der Lehrperson als Reflective Practitioner.

In Bremen sind etwa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, verteilt über die lehrerinnen- und lehrerbildenden Fachbereiche, beteiligt. Ähnliche Projekte wie „Schnittstellen gestalten“ werden im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung an etwa 50 deutschen Hochschulen durchgeführt.

Ein Bestandteil des Projekts ist seine Evaluation: Wir möchten wissen, was von dem, was wir uns inhaltlich vorgenommen haben, tatsächlich bei Ihnen, um die es bei alldem ja letztlich geht, ankommt. Dieses Wissen ist wertvoll, um die Maßnahmen beurteilen zu können und ggf. Veränderungen anzustoßen.

Nachdem in der ersten Förderphase der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (1/2016 - 6/2019) die Perspektive der Studierenden fokussiert und in quantitativen Längsschnittbefragungen erhoben wurde, wurde das Evaluationskonzept für die zweite Förderphase (7/2019 – 12/2023) sowohl inhaltlich als auch methodisch überarbeitet. Oberste Prämisse war dabei, das Ziel des Projektes – angehende Lehrpersonen durch eine Verbesserung des Studiums besser auf ihr Wirken in der Schulpraxis vorzubereiten – umfassend in den Erhebungen abzubilden. Die Ergebnisse, die durch Erhebungen unter Studierenden gewonnen werden und wurden, erlauben jedoch bisher nur Schlüsse darauf, wie gut Studierende sich auf dieses Wirken vorbereitet fühlen und wie sie in antizipierten Praxissituationen reagieren würden. Zwar wird ein gewisser Zusammenhang zwischen den Aussagen von Studierenden und ihrem tatsächlichen späteren Handeln als Lehrperson angenommen, es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass sich die Sicht auf das Studium mit der Zeit relativiert. Um dieser Herausforderung zu begegnen wurde entschieden, dass im Rahmen der Evaluation während der zweiten Förderphase mit der zweiten Phase der Lehrerinnen- und Lehrerbildung kooperiert werden soll, um auch Erhebungen unter Bremer Referendarinnen und Referendaren umsetzen zu können.

Da das Erkenntnisinteresse der Evaluationsstudie jedoch nicht nur ist, Einflüsse von Projektinhalten auf das Wirken von Lehrpersonen zu identifizieren, sondern auch, Wirkmechanismen offenzulegen, wurde entschieden, qualitative Erhebungen in die Evaluation zu integrieren. Die bisher genutzten quantitativen Verfahren werden unter den Studierenden weiter eingesetzt. Schwerpunktmäßig werden zudem zwei qualitative längsschnittliche Untersuchungen unter Referendarinnen und Referendaren bzw. im Übergang Studium-Referendariat durchgeführt. Da diese Personengruppen noch in der Ausbildung sind, geht niemand davon aus, dass sie bereits perfekte Reflective Practitioner sind, ist es das primäre Interesse, Entwicklungsprozesse abzubilden. Deshalb ist die Evaluation längsschnittlich angelegt, weswegen alle Teilnehmenden wiederholt befragt werden.
 

Warum teilnehmen?

Uns ist bewusst, dass eine Teilnahme für Sie recht aufwändig ist.

Doch eine Teilnahme ermöglicht es Ihnen, aktiv das Lehramtsstudium in Bremen mitzugestalten: Zum einen können Sie – sowohl in der Bearbeitung des Fragebogens, als auch in den Interviews – direkt ein Feedback zur universitären Ausbildung geben. Zum anderen geben Sie uns – durch die Beantwortung von Fragen, die sich nicht direkt auf Ihre Ausbildung beziehen bzw. die Bearbeitung von Vignetten – die Möglichkeit, Veränderungen in nicht direkt beobachtbaren oder erfragbaren Konstrukten nachzuvollziehen. Für beides sind Ihre Antworten und Einschätzungen die einzig relevanten – wir benötigen Sie als Expertinnen und Experten zum Thema „Lehramt studieren in Bremen“. Die Ergebnisse, die aus den Erhebungen unter den Referendar*innen und den Studierenden gewonnen werden, werden zeitnah an die Projektbeteiligten rückgemeldet; dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass in der Gestaltung von Lehrveranstaltungen noch während der Projektlaufzeit auf diese reagiert wird und so im Lehramtsstudium auf Bedarfe der angehenden Lehrpersonen eingegangen wird, die vorher nicht bekannt waren.  

Datenschutz

In den Befragungen werden Ihr Name, Ihre Matrikelnummer, Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Geburtsdatum u. ä. nicht erhoben. Es ist auch technisch nicht möglich, Ihre E-Mail-Adresse, die wir verwendet haben, um Sie zur Teilnahme einzuladen, mit Ihren Daten in Verbindung zu bringen. Zugriff auf individuelle Daten haben nur Personen, die kein Hintergrundwissen (z. B. über die Zusammensetzung von Seminaren o. ä.) verfügen, mit dem man indirekt auf Ihre Identität schließen könnte. Insbesondere haben die Lehrenden derjenigen Veranstaltungen, nach denen wir Sie fragen, keinen Zugriff darauf.

Technisches

Während der Befragungen generieren Sie jeweils denselben persönlichen Code, der sich aus Buchstaben und Ziffern Ihres Namens, Geburtstags, Geburtsortes u. ä. zusammensetzt. Dieser ist aus zwei Gründen wichtig:

  • Wir können Ihre Daten der verschiedenen Erhebungen in Bezug zueinander setzen und erst dadurch Veränderungen nachvollziehen und die Fragen der Evaluation beantworten.
  • Nur mit Hilfe der Codes können wir das Losverfahren, das im Abschnitt Warum teilnehmen? erwähnt wurde, durchführen.

Die Befragungen werden wahrscheinlich alle online stattfinden. In solchen Online-Befragungen können Sie – von wenigen Ausnahmen abgesehen – Fragen unbeantwortet lassen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Fragebögen, die offensichtlich nicht sinnvoll bearbeitet sind (immer dieselbe Antwort angekreuzt oder keine Frage beantwortet), löschen und nicht in die Verlosung aufnehmen. Einzelne Fragen oder mal eine Seite zu überspringen, ist aber ausdrücklich kein Problem.

Ihre Daten werden erst gespeichert, wenn Sie auf der letzten Seite im Online-Portal „Bewertung abgeben“ anklicken.

Datenschutzkonzept

Datenschutzkonzept

 

Kontakt

Dr. Christoph Duchhardt
Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB)

Tel.: +49 (0)421 218-61903
E-Mail: christoph.duchhardtprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Aenne Dunker
Zentrum für Lehrerinnen-/Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfLB)

Tel.: +49 (0)421 218- 61907
E-Mail: aenne.dunkerprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de

Aktualisiert von: Marion Wulf